Band 
Zweyter Theil [5].
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4089
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Walton.

goldtnen von West); tl,s labacco koy, undrke ?ru!t-karrovv (in letzterm der Künstler undseine Familie, Er unter Gestalt eines Früchte-Händlers). Das silberne Zeitalter dann hat auchCha. West in punktirter Manier geliefert. Dann:tke youn^ Nniä anä olä 8ailor I. Walker undund Bartolozzi gemeinschaftlich in graubraun punk-tirter Manier, schön. S. auch

den zweytfolgenden Art.

Malton Varrey ( ), Liorillo V. 402.

nennt ihn einen Zögling von (wahrscheinlich Ro-bert) Walker. Derselbe malte Stillleben sehrgut; seine Arbeiten sind aber wenig bekannt. Da-neben brachte er es in der Kenntniß der Meistersehr weit, und besserte, als Aufseher der Königl.Sammlung, einige Bilder derselben mit vieler G--schicklichkeit aus. Er 6- zu London 169g. s. k.1700. Lonk. Mensel Miscell. IV- 16., wosein Tod in ibgg. gesetzt wird.

( ), des Obigen Sohn, folgte

seinem Vater in dessen Bedienstung; ob er eben-falls ausübender Künstler war, wird nicht gesagt.Daß er-mit dem obigen Walron des Lex. (lebtenoch 1770.) Eine Person sey, ist uns wahrschein-lich.

Waltreck, s. unten Woltereck.

walrres (A.) exc. steht, ohne Weiteres,auf der Cartouche zu irgend einem Kupferwerke.

Walrverth auch walrverr (Georg Chri-stoph, gewöhnlich Christoph), Kupferstecher zuNürnberg , geb. daselbst 1748, lernte bey dem äl-ter» Nußbiegel, und übte sich zu Basel (wohl beyvon Mecheln ) in der Kunst. Meusel II. (1789.)Auch bey Merisel II!. (1809.) erscheint er nochunter den Lebenden. Von ihm kennt man, nebenAnderm, sein eigenes Bildniß, zweymal nach ei-gener Zeichnung gestochen, das eine ein sehr selte-nes Duodezblättchen; einer unserer Freunde nenntnoch mehrere Bildnisse dunkeler Männer, nacheigener Zeichnung, von ihm; dann das eines I.A. Schmerler's, nach I. N. von Bemmel. Fer-ners Blätter, nach I. C. Schärer, zu des du RoiHarbkesche wilde Daumzncht, 3 Th 8 °. Braun­ schweig 177t/ und zu Schrcber's Saugthieren inAbbildungen, gr. 4 " Erlangen 1776. u. ff, anwelchen beyden Werken auch sein nachfolgenderBruder Jac. Samuel gearbeitet hat.

(Jakob Samuel), des Obigen jünge-rer Bruder, geb. zu Nürnberg 1750. Seine Liebeznr Zeichnungskunst äußerte sich schon in früherJugend. Er hatte darin den berühmten DirektorPremier zum Lehrer; und in der Kupferstecher-kunst unterrichtete ihn nachher der rühmlich be-kannte Schweickart. So bald er in beyden Kün-sten hinreichende Schritte zum weitem Fortkom-men gemacht hatte, so genoß er das Glück, An-fangs nach Augsburg , alsdann nach Leipzig be-rufen zu werden. Während er in der letztem Stadtfür den Buchhändler Crusius arbeitete, besuchteer, als der Mathematik Beflissener, zugleich meh-rere auf sein Kunstfach sich beziehende Vorlesun-gen. Auch vervollkommnete er sich durch den Um-gang mit Baust und Geyser. Von Leipzig auserhielt er den Ruf zu dem Rath und Hofkupfcrste-cher von Mechel zu Basel , bey dem er acht Jahrelang in Condition stand. Seit mehrern Jahrenist er wieder in seiner Vaterstadt Nürnberg , w-hat zwar Historien und Landschaften bearbeitet;aber besonders zeichnet er sich aus im Stechenbotanischer, anatomischer und architektonischerZeichnungen. Unter andern bewies er dies inDeutschlands Flora von I. Sturm, und in Lan -genbeck's anatomisch - chirurgischer Abhandlung

Wandelst». 408S

über den Steinschnitt. Auch in B. von Sie,bold's Zeitschrift, Chiron, und in dessen Samm-lung chirurgischer Falle hat er mehrere von Laub-reis zu Würzburg gezeichnete pathologische-Präpa,rate schön und kräftig gestochen. Auch finden sichvon ihm in dem 1807. erschienenen ersten Kupfer-band zu der Frankfurtischen Encyklopädie viele,die Baukunst betreffende, rein und schön gestocheneZeichnungen von ihm. Außerdem kennt man nochvon ihm: leuns loueur ä'Instrument, nach G.Schalken, und die Blätter zum zweyten Heft vonKöppels Beschreibung einer Reise durch die Für-sienthümer Bayreuth und Ansbach (179h.) Men-sel II. und III. Noch nennt oberwähnter unserKunstfreund von ihm mehrer Bildnisse dunkelerMänner nach eigener Zeichnung; dann das der

A. Maria Knopf, nach H. Hessel. Ferner zu ff.Büchern, nach den Zeichnungen ihrer Verfasser:I. L. Christ Handb. der Obstbaumzucht. Franks,a. M. 179I. 8°; Joh. Conr. Eichhorn Beyträgezur Naturgeschichte der kleinsten Wasserthiere, Ber­ lin und Stettin 1781. 4 ", zu Joh. Conr. Gütle'sSchriften, Joh. G. Kvppel's Beschreib, der Ro,senmüllershöhle. Erlangen 179^. 4 °, Carl A.Ramdohr Abbildungen zur Anatomie der Insek-ten. Halle 1809. ff. 40.

Walzer (Engelbrecht), erhielt auf der Kunst-akademie zu Kopenhagen eine Preismedaille imZeichnen nach dem Modell, sowohl im Jahr 1804als iLvü. Runst-Historie , Danmark ofw e i n rv i ch.

wanimesee (Christoph), des Churfürstenvon Cölln Werk- und Baumeister Des I 0 h. WiI -helin Architektur, die in der Mitte des X VII.Jahrhund. erschien, sagt von ihm, daß er über dieArchitektur hätte schreiben wollen, aber durch sei-nen Tod, oder ein anderes Hinderniß, davon ab-gehalten worden wäre.

*wanbeouck. So findet sich bey einigenSchriftstellern der Name des Baumeisters Joh.verbrugb des Ley. und unserer Supplementegeschrieben.

wancke (Christian Dietrich), ein Metall-oder Slückverschneider, der 1768. bey der Gie-ßercy des Zeughauses zu Dresden angestellt war.

Wanckm klier (Hieronymus ), von Kemprten, ein Maler des XVIIl. Jahrhunderts. Nachihm schabte I. I. Haid ein Bildniß des Joh. Jac.Jenisch.

Wandahl (Christian), erhielt 1796 und auchdas Jahr darauf, von der Kunstakademie zu Ko­ penhagen , Preisinedaillen im Zeichnen nach demModell. Bunst - Historie i Danmark afwei ki-rr» ich.

*wandelaer (Johann), Zeichner, Kupfer-stecher und Kupferetzer. Basan ( sec.) setztsein Geburtsort und Jahr irrig zu Harlcm 1729.an, und dieser Pfuscher nennt ihn Hieronymus .Seine Blätter für naturhistorische Werke finden sicham Richtigsten bey Gandellini angegeben Vör-derst sind es alle in S. Vaillant's lkotrmicon ?»-risiense (Leiden und Amsterdam 1727.) nachden Zeichnungen des Königl. Franz. Kabinetma-lers C. Anbriet gefertigte; dann mehrere, nachder Natur entworfene, in den drey Theilen vonF. Ruysch's zu Amsterdam 17Z7. u. ff. Jahrenerschienenen sämmtlichen Oper. anstom. meeiic.ckirurgieln; ferner die von ihm selbst gezeichne-ten und vortrefflich gestochenen (42?) Tafeln zu

B. S. Albini's 'lokal. 8ooletl (gr. Fol. Leiden1747 ), welche alle (vielleicht um solche den Augenminder schauerlich darzustellen) mit Laubwerk,Thieren und Landschaften staffirt sind *). Endlich

'"-) Struth bemerkt, daß dieses geschätzte Werk auch ins Englische übersetzt, und die Platten (wahrscheinlichnach denen des Unsrigen) zu London von Grignvn, Ravenet, Scvtin ». a. gestochen worden.