Band 
Zweyter Theil [5].
Seite
5005
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Weber.

Weber (Jacob), ein Stcmmetzgeselle der 167 ).und l 08 l. zu Dresden arbeitete. Er war von Zürich gebürtig. Mrc.

Webster. §oo§

Histsr. Aachr. welcher Gestalt das andereEvangelisch-Lutherische Jubelfest 1717. inE-sleden celebrirer worden. Das.

-- (Johann), Baumeister des HerzogSJohann Ernst zu Sachsen-Eisenach . Man nenntihn um 1627. gelegentlich der Renovation der Kircheauf der Wartburg . I. M-R(och). HistorischeErzählung von der Wartburg . Leipzig undEisenach 1710. 8°. S. i 83 . Ein Gleichnamiger,gebürtig von Koren (?), arbeitete 65 . als Stein-metz in Chursachsen; und ein Desgi. Drechsler-geselle von Leipzig , 1672. zu Dresden ; und einDesgi., Schüler des ib 63 . zu Nürnberg verstor-Johann Neudörffer , war ein vorkreflicher Schön-schreibet. Der letztere lebte zu Erfurt . M-c.

* So heißt bey Mensel II.(1789.) ein Medailleur deutscher Geburt, zu Flo­ renz , von welchem dort zwey in 1782. gefertigte *)Schaumünzen zum Andenken des Aufenthaltsdes Königes und der Königin beyder Sicilienzu gedachtem Florenz angeführt werden. Auch beyMerisel III. (1809.) erscheint er wieder, hier abermit der beygefügten Frage:Ob er wohl noch zuF. ist?. Vielleicht im Reiche der Todten"? Wirhinwieder fragen, ob er mit dem MedailleurJohann Christian Weber(Schüler von Wermuth)des Lex. noch derselbe, oder etwa dessen Sohn seyndürfte?

vergl. auch oben Hans Weber.

(Johann Caspar), kommt, als desMarkgrafen von Brandenburg-Culmbach Kammer-diener und Hofgoldschmied,; 1746. vor. Eulm-bacher Adreßkal.

(Johann Christian und Johann Mat-thias). So heißen in Sicul's Annalen zweyEticker und Jnventionözeichner ihres Faches inLeipzig , zu Anfange des XVII. Jahrhunderts.

-- (Johann Georg), Kupferstecher zuAugsburg . Er arbeitete mit an den Prospektenund Nissen die, nach den Zeichnungen des Sam.Kleiner, von dem bambergischen JagdschlösseMar-quardsberg, in dem Verlage der Erben des Jer.Wolff auf 6 Bl. in qu. fol. 170«. erschienen. EinGantkatalog sagt, ein I. C. woher habe dasBildnis des Malers Joh. Ulrich Heideggers vonZürich gestochen; wir vermuthen jedoch, daß diesnur ein irriger Name des Unsrigen sei.

(Johann Heinrich), Kapitain und In-genieur des Landgrafen von Hessen-Cassel , zeich-nete 1710. (an Ort und Stelle) die durch den Prinzvon Anhalt Dessau vollführte Belagerung von Air,welches Blatt J.G- Herrewyn der junge in qu. fol.gectzt hatte Wir kennen auch noch einen Plandieser Stadt und des Forts St.Franqois, nebstdem Angriff desselben, den gedachter Prinz in glei-chem Jahre iuntern ahm. Dieses Blatt (was, vonP. Devel mittelmäßig in qu. fol- gestochen, zuBrüssel bey Eug. H. Frix 1711. erschien) ist zufolgeder Bezeichnung von einem/. H. Weber, Kapitainund Ingenieur des Landgrafen von Hessen-Cassel nach dem Leben gezeichnet worden. Fast glaubenwir aber eher, daß Devel ein /. für ein I.gestochen habe, als daß Obige zwey von einanderzu unterscheidende Personen abgaben.

(Joh. Ludwig), erscheint in demHerzog!. Mecklenburg-StrelitzlschenGraarskalender auf 1806. als dortiger Hofmaler,jedoch mit dem Beisätze: abwesend.

(Johann Siegmund), ein Maler zuEisleben im Mannsfeldischen 17-7. vielleicht derVater des obigen Gottfried Amandus (w).

Weber (Johann Thomas), s. oben /ranz oderJohann Thomas w-

oder Waebee (I. C-),Johann Georg W.

vergl. oben

(Matthias), stach zu des Herrn P.UsterivonZürch, in 1790.«°. ju Strasburg erschienenem:Oelectus opusculorum dotsniookuiu.

(Otto). Von einem solchen sah' man1818. auf der Kunstausstellung zu Dresden zweyantike, in einem großen Maßstab gezeichnete Säu,lenfüße. Er war zu dieser Zeit Schüler des Bau-meisters Siegel in Leipzig . M-c.

* (Sophia Elisabeth). Das Lexic.zeigt an, daß die Tochter des Malers Dav.Rloeckner, Sophia Elisabeth , die sich selbstmit der Kunst abgegeben habe, den KünstlerElias Brenner heirathete. Unterdessen findenwir in der Beschreibung des Königreichs Schwe-den 8°. Regensburg 1707. I. 58 /z. wo BrennersEhefrau Sophia Elisabeth wegen ihrer Sprach-kunde und Dichtertalent erwähnt wird, wohl daßsie dem Maler Rloeckner, wegen Abfassung einesBuches über die dem König von Schwede» zuste-henden Malereien, um 1700. in netten Versengratulirte; aber, anstatt daß sie hierbei) als dieTochter desselben benannt wurde, scheint, demSinne der Anführung nach, vielmehr gar keineAnverwandschaft zwischen ihnen statt gefunden zuhaben. Jächer nennt diese Sophia Elisabeth,unter dem Art. ihres Mannes, ausdrücklich einegeborne Weber und die letzte (gelehrte) Ehefraudes Brenner.

(Thomas), ein Bau- und Mauer-meister zu Wiltenberg in Sachsen , wo er ik- 5 .starb.

so nennt sich gewöhnlich derobige /ranz Thomas (W ).

( ), Schüler der Zeichenschule zuMeißen , von dem man auf der Dresdner -Aus-stellung i 8 o 3 . drei Blumenstücke nach Arnhold inWasserfarben sah.

( ). Ueber der ersten Seite in:Allgemeines juristisches Oraculum fol. Leipj.17/16. Erster Theil, findet sich eine von einem sol-chen zu Wien schlecht gezeichnete und von I. G.Kcügner jünger 17/, 3 . zu Leipzig jämmerlich ra-dirte Vignette in qu. 4°.

( ), ein Künstler in Holland , wel-

cher Figuren in Glas einschnitt, und wegen sei-ner Gefchicklichkeit berühmt war. L? emn lch 'sOriginal-Beitrage zurRennrniß von Holland 8°. Tübingen 1809. I. s 5 §. wo übrigens seiner,als eines bereits Verstorbenen, gedacht wird.

( ), ein guter Bildhauer von und

zu Fuida, wo er um 177b. etwa 70 Jahr altstarb. In der Pfarrkirche daselbst, trift man einCruzifix von seiner Hand an. Der Sohn des unsern,ebenfalls Bildhauer, kam dem Vater an Geschick-lichkeit nicht gleich, und starb zu Fulda um i8ochungefähr in einem Alter von 5 c> Jahren, ^re.

( ), Nerwi'ttwete; eine Wachs-

poufllrerin zu Berlin , s. oben Friedrich Weber.

* webster (Joseph). So heißt bei /korillo V.791. ganz ohne Weiteres, ein 1796. verstorbenerEnglischer Maler**); wohl derselbe mit dem schonim Lex. enthaltenen gleich nachfolgenden

*) Ausführlich beschrieben sind sie in Meusrl's Misc. xxv. 5z5s."2) S. seine Biographie in Gentlem. Magaz. 17 t.vs. p. II. p. 1145