zoio Weert.
Weghaubk.
lioblätttr, welche die vier Evangelisten in histori-schen Compositionen darstellen und Adrians eige-ner Nadel wohl würdig wären. Nach ihm aber:Zsaac Duchcmius, die Auferweckung Lazari qu.fol.Pet. Ouerradt exc. i 5 gv. und eine Nymphe diejemanden weckt und ihm die Sonne zeigt. — Phil.Galle, die Historie der Ruth 4 B>. — G. de Jode,die christliche Liebe. Thevd. Koornhert, den Geiz,die Ehrbegierde, die Wollust und die Gottesfurcht4 Dl. u. s. f.—Joh. Phil. Lembke, eine Verkündigungder Hirten — Pet. Ouerradt exc. eine Folge, mitdem Leben der Maria und Jesus gr. 4°. (ob die-jenige die das Lex. nennt und die Koornhert gesto-chen hat? ); das Blatt 7, wo das Christus-kind im Tempel lehrt, ist bezeichnet: ^cirisnWeert bruxll. inve. 1678; eine Verkündi-gung Maria kl. fol. — Joh.Sadeler ksc. et exe.und -V cle Weert i. 1277. Christus als Ueber-winder, von« Tod und Teufel; Unterschrift: Wzrvrären Kinäeren. — C.Viffcher exe. Die Heim-suchung Elisabeths mit der Inschrift: ?ost saiu-tationem — Hier. Wierix exe. Die Darstellungim Tempel: Lt postc^uam, u.s.w. EndlichMeh-reres ohne Namen der Stecher.
* Weerr (Jacob de). So eben liegt von ihm,neben dem im Lex. Erwähnten, vor uns: EinBildniß des Herzogs von Alba, in Halbfigur 4°.Es erschien im Verlage des Paul de la Houveund ist fein und gut, fast in der Manier desWierix gestochen. Die Blatter dieses Meisters,der vermuthlich ein Niederländer war, aber um1600 zu Paris gearbeitet haben mag, erscheinenwenig im Kunsthandel. Wir können deren ausverschiedenen Quellen nur folgende nahmhaft ma-chen: Das Bildnis des Ludwig de Budos, vonHouve verlegt; Maria mit dem Kinde in derWüste; Johannes der auf einem Lamme reitenwill in fol.; Die Anbetung der H. Dreikönige;Christus unter den Schriftgelehrten im Tempel infol.; Der Gichlbrüchige, der durch das Dach zuChristo gelassen wird in fol.; Christus uackt alsEcce Homo stehend, dabei diePassionsinsirumente,hoch 4°. von Thon. de Leu verlegt; Christus hältzwei Menschen und den Loh angebunden in fol.
wees ( ), ein wahrscheinlich Niederlän-discher Kunstverleger. Bey ihm fand man, nebenAnderm, das Bildnis von Justus Vondel, nachI. Livens, und von ihm selbst geetzt, ein schönesBlatt.
wessen ( ). Ein solcher etzte, nach eig-
ner Zeichnung, ein ganz elendes Liteikupfer zudes I. M. Schneid: Abhandlungen vom teut-schen und französischem Kalenderwesen. Wklrzdurg1796. «o,
weesop (Johann), ein Englischer Maler,vielleicht Sohn des Nachfolgenden, von dem unsaber nach Walpole S. 244. und Fiorillo V. 07g.nichts Anderes bekannt ist, alS daß derselbeE2. — gestorben sey.
— — ( ), wahrscheinlich ein Niederlän-
der von Geburt, reiste in 1641. nach England,und kam kurz vor dem Tode des A. van Dykdaselbst an. Er gehört zu den treuesten Nachah-mern dieses Meisters, und wußte sich dessen Stylso anzueignen, daß ihre Werke oft verwechseltworden sind. Auch Ihn erbitterte, so wie Lely,der Tod des Königs so sehr, daß er im Jahr1649-England verließ. Fiorillo V. 378.
* weet (Johann de). Der Brand von Troja,von diesem Künstler in der Gallerte von Salz-thalum auf Holz gemalt, hält cs 5 " in die Breite,und 3 < 5 " in die Höhe. Den gleichen Gegenstandvon ihm besitzt auch das Cabinet des H. Hof- undLandgerichts-Advokaten Schmidt zu Liel, aufLeinwand, in dem diesfälligen Katalog mit demHinzuthun bezeichnet: »Brav ausgeführt und na-
türlich beleuchtet; die Funken knistern in der Luft.°*Es ist mitJ. deweer bezeichnet, »nd aber die-ser Name im Register mit Jan de weer (wahr-scheinlich durch Verwechselung mit dem unten fol-genden Jan de Wert) rubrizirt. Zu Lasse! findetsich von ihm: Der Abschied des jungen Tobiasauf Holz (hoch i F. 6 Z. br. 2 F.) und Christusder demDolke predigt, aufLeinwand (hoch 1 F.ir Z. br. 2 F. 7Z.) Auch der LausbergischeGantkatalog führt ein Gemälde auf Holz von ihman, was mit vielem Ausdruck und trefflicher Hal-tung gefertigt und: ). cle Wer bezeichnet war.Es enthielt die Scene aus dem Homer, wo diePolixene sich zur Versöhnung der Manen desAchill zum Opfer darbietet. Ein seltenes Blatt,mir der Verkündigung derHirten, soll Lembke i 65 i.in Rembrandt's Geschmack kl. qu. 4°. nach ihmgeetzt haben.
weffinger (Hans), Stadtzimmermeister zuAnnaberg , arbeitete um i 5 i 6 . Verschiedenes beymAufbaue der St Annakirche daselbst, und hatte auchsonst dort schöne Gebäude aufgeführt. Anna berg . Chronik Th. I. S- 20h.
N) ege (I. A ). Nach einem solchen kennt mandas Bildnis eines dunkelen Friedrich Ludwigs vonSchierstedt, von Dernigeroth.
Wegelin (Alexius), ein Münzmeister desFürsten von Anhalt 1756. Lüdike von denFürstl Anhalrischen Medaillen 40. Cöthen 768.E. 85 .
wegenbarier (M. I.), Landschaftsmalerin München , gab 1816. im Verlage der dorti-gen Lithographischen Kunstanstalt eine: Anleitungzur Landschafts - Zeichnung in Handzeichnungs-Manicr, Querfol. mit einem Vorbericht und 18Steindrucken, was unter der Anzahl von der-gleichen Anweisungen sich »»gemein auszeichnensoll. Jede Zeichnung erscheint gedoppelt; einmalin Umrißen, das andremal schattirt und vortreff-lich ausgeführt. Sehr wird darauf gedrungen,daß, wer sich in dieser Kunstgattung üben will,sich zuvor mit der Fignrenzeichnung fleißig beschäf-tigen soll. Göre. Anz. 1818. S. 076.
wegener( ), Hanauischer Regierungs-rath. Von demselben wird 1785. in Meusel'sM>sc XXIV. 366 . gerühmt: Er nehme sich derSpezialleitung der dortigen Zeichnungs-Akademie,so wie aller seiner übrigen Besorgungen (ein schö-nes Lob!) mit vngemeinemEifer an.
— — ( ). So hieß auch ein Buchdrucker
zu Berlin , den (um welche Zeit?) die dortigeKönigl. Akademie der bildenden Künste, wegenseiner Erfindung, Landkarten mit mobilen Typen,ohne Stempel, weit wohlfeiler als bisher zudrucken, und die hiefür nöthigen Instrumentezu erfinden, zu ihrem akademischen Künstler auf-nahm.
^ w,e ger (Matthäus). Ein falscher Name fürMathaus weyer des Lex. den wir so in einemGantkatalog irrig geschrieben finden.
— — s. auch Wäger und weeger in dergegenwärten Zusätzen.
wegernick, s. oben Weckschernick.
wegge rs (A.), soll nach Daniel Crespi eineAnbetung des erstgebohrnen Christuskindes (Halb-figuren) gestochen haben. ^c.
weghaubt (Wilhelm Friedrich), Sekretaicbey der geheimen Canzley zu Carlsruh um 1760.verfaßte nebst dem dortigen Stadtorganisten E.iJ. Fischer einen kurzen Unterricht zur teutsch - undlateinischen Calligraphie zum Gebrauche der Schu-len in den markgrafl. Baden-Durlachischen Lan-den. Heinrich Contgen hat dazu i 5 B>. in qu. 4 °.