Band 
Zweyter Theil [5].
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5083
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Widemann.

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unter der Leitung des Hier. Lotter bcdkensiet war.I. E- von Schütz Beschreibung von Augu-ziusburg. Leipzig 17/0 4°. S. 12.

w«denra n n oder wiedtmann (Valentin),ein Steinmetz (vermuthlich noch Geselle) von Wien ,der 1671 zu Dresden arbeitete. Mec.

— — ( ), Kunstgartner zu Dux in

Böhmen , geb. 17^0, legte den Duxer - und Tö-plitzer - Garten (deutscher Weise!) theils nachEnglischem, theils nach Französischem Geschmackean. Meusel I. (1778.) Bey Ebendems II.(1788) erscheint er nicht mehr. Bey Ebendems.III. (?. S. 182.) also in i8ii wird er erst aus-drücklich unter die Todten gezählt.

— — s. auch unten w-edmann.

widenhauer, wohl eher weidenhauer( ). So heißt bey dem einzelnen Wmkler,

ohne Weiteres, ein deutscher Künstler, der in Ita-lien wohnte, und mit Erfolg Landschaft gemalthaben soll. Dort werden nach ihm: Eine Gegendum Rom, und eine andere um Florenz , beydevon Mad. R. F. (-,. K. F. R.) Taunay in qu. Fol.gestochen, angeführt.

widenhofer (Anton), des Bischofs vonAugsburg Bauaufsehcr daselbst in 1800. M-c.

* wideumanu s. im Lex. und obenwide-mann.

widerkehr (Hans Felix), ein Steinmetzvon Zürich, der zu Dresden i 6 t >5 (vermuthlichals Geselle) erscheint *).

W-derorh (Thielmann), s. oben w>'ck-herodr.

^ Widervelt, s. im Lex. und unten wie-develr.

widimon, s. gleich folgend Wldmann.

Wid mann (Lazarus), ein sehr geschick-ter Böhmischer Bildhauer von Pilsen gebürtig,starb um 1766 zu Bencschau. In 174b hatte erfür die Porziczcr Pfarrkirche im Braunauer-Kreisebeynahe alle Altare, so wie in 1747 diejenigenfür die Schloßkapclle zu Konopisst gefertigt. Auchdie Kirche zu St. Adelbert in Weipernitz, einemdem Grafen von Wrtby gehörigen Orte, besitztAltäre und Statuen aus Stein und Holz vonseiner Hand. Viele feine und ungemein schöneStucke aus Elfenbein und Alabaster wurden indem von Wrtbyschen Hause stets mit besondererSorgfalt aufbewahrt. Diabacz.

— — ( ), ein ebenfalls sehr geschickterBildhauer zu Taus (Böhm. Domazlicz), der inder ersten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts lebte,und für seine Gcburtsstadt eine Bildsäule desEk. Johanns von Nepomuck fertigte. Diabacz.Schallen in seiner Topographie des Klattauer-Krcises nennt ihn irrig Widimon.

. — — ( ), Kupferstecher zu Stuttgart ,ein Bayer von Geburt, gestorben in Wisdbadi8nc>. Neben seinem Talent zur Kupfcrsiechercybesaß er auch viel Anlage, Landschaften aus dem

Wiebeking.

Kopf zu zeichnen. Kurz vor seinem Tode hatteer das Porträt eines französischen Bischofs nachEdelink kopirt, und das berühmte Blatt, die Cä-cilia von Sharp, zu kopiren angefangen, das her-nach von einem andern Künstler vollendet wurde-Mensel III. (2) 286.

* wldmann, s. im Lex. und oben wide-mann.

widmen (Franz Anton), Hoffaßmaler, s.oben Joseph Widemann.

* Widt, s. im Lex. und unken wir, wirr,und wirre.

Widtholm (Paul), ein vortrefflicher Staf-fier, gebürtig aus Wien. In Prag lebte er vec-ehlicht, arbeitete dort mit vielem Beyfall, undstarb daselbst 5 o I. alt 1811. Von ihm sind dieEngel am Grabe St. Norberts im Stifte Stres how siaffirt worden. Diabacz.

* wldrmann, s. Widemann im Lex. undoben.

" w i e, auf Kupfern, eine Kürzung des NamensWierix.

wiebarg (Abraham Valentin) ein Maler zuAlton« i 8 o 5 . Alton« er - Adreßbuch.

* wiebe (Adam), s. Wybe im Lex. undunten.

wiebeking (Carl Friedrich von), ehemalsIngenieur-Offizier iu Churpralzbairrchcn Kriegs-diensten , wo er sich durch Herausgabe einer Karteder Niederlande bekannt machte, trat in Dienstedes Kaisers von Oesterreich , wo er Hofrach wurde,und auch dre Leitung des Wasserbauwesens über-nahm. Im I. i 8 o 5 verließ er aber die'e Diensteund begab sich wieder nachBaiern, wo er anfange alsGeh. Rath u. Generaldirektor des Straßen - undWasserbaues, in der Folge aber als Chef decMinisterial-Sektion in Straßen - und Wasserbau-Gegenständen angestellt wurde. Er führte unterandern die Brücken über den Lech bey Augsburg ,über den Jnn bey Mühldorf , und über die Jlarbey Freysing (welche letzter» im Kriege i8uy abge-brannt wurden), die von seinen Kenntnissen undseiner Kunst zeugen; daher er zum Ritter deü^Or-dens der Baierschen Krone erhoben wurde. SeineWerke: Ueber allgemeine wasserbaukunft,seine Beitrage zur Brückenbaukunde rc., eineigentliches Baiersches Nasionalwerk, weil darindie seit drittehalb Jahren in Baiern ausgeführtenBogenbrücken beschrieben sind; seine Beytragezur Hafen- Seeufer- und Flußbaukunde u.s w. sind zu bekannt und zu geschätzt, als daßes hier eines Nachhalles von Lobeserhebung **>bedürfte. Der Geh. Rath v. wiebeking ist üb-rigens korrespondirendes Mitglied des Kaiserlich-Franz. Jnstitus zu Paris , Mitglied der Akademiender Wissenschaften zu München, Göttingen , Har-lem, Rotterdam und Heidelbera. Lipowsky.Am 28. März 1818 las tz. v. wiebeking, alsfrequentirendes Mitglied der Königl. BaierschenAkademie der Wissenschaften, bey der Feyer desStiftungstages dieser Anstalt eine Rede, woriner den Einfluß der Dauwisscnschaften auf das Sffennliehe Wohl und die Civilisation, insbesondere inGriechenland und in Klcin-Asien , entwarf. Ein

2) Eines solchen thun übrigens einländische (Schweizer-) Nachrichten keinerley Erwähnung.

22 ) Daß dergleichen übrigens über manchen wackern deutschen Mann, zwar gerecht, aber nur zu laut und zuoft ertönt, ist nicht zu läugnen.