Band 
Zweyter Theil [5].
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6011
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Wink.

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Wiegrich.

«nd die Prinzessin Cosbi, mit einer Lanze durch-bohrt, wahrend dem sie sich liebkosen (etwa derobgenannte Samson und Delila?), von Grand-homme; Christus am Kreutz zwischen den Schä-chern von de Paas *). Von I. Sadeler: Lothmit seinen Töchtern; David mit seiner Harfe;Lasset die Kinder zu mir kommen; St. Paul zuCorinth bey dem Gezeltemacher Aquila; den Him-mel mit asten Heiligen; Vinum er IlkulieresApostat, kaciunt 8apientS8; !Vlu8ica, kscclius

et Von R. Sadeler Wieder: Die Macht

der weiblichen Liebe (der Unsrige mag sie gefühlthaben) in der Geschichte Samsons , SalomCs,Sardanapals und Eliogabel's; und 8tultltia«nxatiuntur opes. Meist Alles Folioblätter. Nochbemerkt einer unserer Freunde: »Sein Taufnamewar weder Jacob noch Joseph; auf einem sei-ner Gemälde schreibt er sich: n

und auf den nach ihm gestochenen Blättern wirder theils eben also, theils Aoci. agenannt. Jodocus ist aber im Teutschen dergleiche Name mit Jobst oder Zoft. Nach ihmsoll auch Audran den König David mit der Harfe8°. gestochen haben, und I. Eranthomme denPinchas, wie er den Israeliten bey der Huretödtet (oben Zamori und Cosbi genannt), inRegalfol. Uebrigens ist der unsere, wie wir soeben bemerken, oben nach Paignon-Dijonvalirrig auch als ein Jodocus A- vinck gegeben,und wegen dieser Unrechtschreibung dasjenige, wasWingden angehört, zugleich mit dem Artickeleines U. vinck fälschlich vermengt worden, nachwelchem letzter«, W. I. van Delft ein Bildnißgestochen haben soll.'' Nach demUnsrigen endlichlieferte auch Egbert Janß (in Th. und Joh. Jsr.de Bry's Verlage) ein Blatt in Großfol., wodie Gerechtigkeit und der Friede auf einem Thronesitzen, von vielen allegorischen Figuren umgeben(wohl wieder das Bild zu Frankfurt ).

wiegrich (Christian Gottfried). So heißtim Leipziger-Adreßkal. ein Bildhauer, dervon 1788 an, und noch «8»! daselbst angeführtwird. Neuern Berichten nach lebte er noch dortr8il. Mrc.

— — (Johann Christoph), ebenfalls Bild-hauer zu Leipzig (etwa des Obigen Sohn) lebtedaselbst « 8 i 3 .

winbardt, ein Mönch des Klosters St. Gal-len im Mittelalter, wahrscheinlich ein Baumeisteroder Bildhauer, den Ermenrich in seiner Schil-derung dieses Gotteshauses (IVabr//. Hnnal. IV.233 .)einen »wahrenDaedalus" heißt. Fioril-lo's Deutschland I. 283.

Winheim (Johann Philipp). In einem al-len Stammbuche treffen wir eine artige mitKreide und Bleistift gefertigte Zeichnung, welcheeinen alten Mann darstellt, der einen Todtenkopfbetrachtet. Ihr Verfertiget, der sich daneben ein-geschrieben hatte, benennt sich: Johann PhilippWinheim F. S. G. Postmeister v. K. R. P.Adjunct. Coburg 1716. M-c.

Winius (Andreas), ein getaufter Moskowi-ter, von dem man auf dem Dresdner -Kupfer-stichsalon zwey 1668 auf einem kleinen Täfelchenschlecht in Oel gemalte Bildnisse sieht. Das einezeigt den Patriarch zu Alexandrien , das andereden zu Antiochien . Af-c.

Wink (Amand, auch Johann Amand), einVetter des Christian wink im Lex Derselbewar ein sehr geschickter Früchte- und Blumen-

maler, zu München . Liporvsky, nach Westen-rieder S. 4 « 3 . Um 1780 arbeitete er viel aus-werts. n. Bibl. der Sch- wiss. XXIX. 3 oS.Mensel III. (1809.) nennt ihn, doch ohneWeiteres/ noch unter den Lebenden. S. auchunten Johann Wink, mit dem er vielleicht der-selbe ist.

wink(A.). Nach einem solchen soll DelffdasBildniß eines Johann Holdaeus gestochen haben.

Vielleicht Derselbe mit oblgemAmänd (w.).

— — (Chrisostomus), älterer Bruder desiiachfolgenden Christian. Hofmaler zu Eichstädt.Von ihm sind zu Neuburg an der Donau beyden barmherzig.«« Brudern das Choralaltarblatt tDer Heil. Wolfgang, und in der untern Stadt-pfarrkirche das Seitenblatt: Die Heilige Anna ,gemalt; in der Franziskanerkirche aber: Die Ab-nehinung Jesus vom Kreuze, und die unbefleckteEmpfangniß. Lipowsky, der ihn (1810.) nochunter die Lebenden zu setzen scheint.

, — (Christian, auch Thomas Christian),

jüngerer Bruder des obigen Chrisostomus. Der-selbe gieng vom Schuhsterharidwerk zur Malereyüber. Sein erster Lehrer war gedachter sein Bru-der, der zweyte A.Scheidler von Eggenfelder beydem er fünf Jahre blieb, der dritte Jak. Feichk-mayr zu Eichstädt, wo er sich ein Jahr lang auf-hielt. Alsdann ging er nach Augsburg , Freystng,und endlich nach München , wo er bey dem Her-zoglichen Hofmaler, I. M. Kaufmann, in Dienstetrat. Liporvsky. Dort machte er sich bald durcheigene Erfindungen bekannt, welche den Unfang sei-ner Fähigkeiten wahrnehmen ließen. Er malte all-jährlich Dekorationen für das dortige Hoftheater,und nun ficng er auch an auf frischen Kalk zumalen. Die Pfarrkirche zu Starenberg, die Pfarr-kirche zu Haag, im Salzachkreise, die Schloß-kapelle zu Neuberghausen bey München, die Pfarr-kirche z» Jnning, die Wallfahrtskirche des ehe-maligen Klosters Metten zu Lohe; die Pfarrkirchen :zu Egling, zu Raisting rc. sind von ihm mit herr-lichen Frescogemälden geziert. Für den Churfür-sten Maximilian III. malte er die vier Jahrszeiteirin Oel , womit er sich großen Beyfall erwarb,und deßwegen 1769 zum Hofmaler ernannt wurde.Auch malte er schöne Altarblätter, westenriederS. 4 «ä. Runstzeirung 1770. S. 227. Erstarbin dürftigen Umständen den 3 . Hornung 1^97. Inden Königl. baiersch. Gallerien befinden sich vonihm: Christus treibt die Käufer und Verkäufer auSdem Tempel, und Christus am Oelberge, beydeauf Leinwand. Für die Kirche der ehemaligenBenediktiner-Abtei Schlehdorf malte er «78« dasAllarblatt: Der H.Augustin; für die ehemaligeKapuzinerkirche zu Müncden das Altarblatt: DenHeil. Felix, und für die Pfarrkirche zu Alderspach1782: Den H. Niklas. In der obern Stadt-pfarrkirche zu Jngolstadt ist das Altarblatt: Dersterbende Joseph in Gegenwart Jesus und Maria,und in der ehemaligen Klosterkirche zu Scheierndas Choraltarblatt: Mariens Himmelfahrt, vonseinem Pinsel. Für die Pfarrkirche zu Orth beySt. Martin (im Jnnviertel) hat er ein sogenann-tes Heil. Grab gemalt, das sich durch seine schöneArchitektur vorzüglich auszeichnet. Mensel I.(1778.) nennt noch von ihm Altarblakter in denPfarrkirchen zu Vierkirchen und Geltofing; undEbenders. II. («789 ) die Enthaltsamkeit desScipio, Cicero der den Syrakusanern das Grab-mal des Archimedes entdeckt, und die Dreyeinig-keit mit St. Angustin Und dem Irrglauben (wahr-scheinlich das schon genannte Altarblatt zu Schleh-dorf, a. k. Schiechdorf). Ebenders. lll. der ihn

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*) Von diesen kennt man auch nach demUnsrigen das Bildniß von Kr.Hottoinann»