sen für alle Oestreichischen Lande zu siechen. InMünchen gab er ein architektonisches Blatt füreignen Verlag. Dann in Wien anderes nachVinc. Fischer/ Matthias Gerl , Balthasar und Antonvan Mol. Auch lieferte er 1762 gute Arbeit zurklonnoies en or et en grient 6u dabin. Im-perial a Vienne . Wir selbst kennen eine Folgeder Apostel, die er und Hier. Zeiltinger, in Fvl.nach Piazzetta brav und schön in Kupfer gestochen.Mrc.
winklee <Johann Chr.), Obermeister derMäurer zu Leipzig 1811.
— — von Mohrenfeis (Johann Ja-cob), ein Rechtsgelehrter, geb. zu Nürnberg 17ZIund noch i8u8 zu Wien am Leben. Er ist derJnnhaber einer schönen^Kupferstichsammlung, undüberhaupt Dilettant in der Zeichenkunst. Hkc.
— — (Johann Michael), KK. Hofmaler zuWien , von dem wir bey Leibesleben nicht dasGeringste vernommen haben, st. daselbst, 66 I.alt, am 28. Jan. 1796. Meusel's N.Misc.III. Z87.
— (Johann Sebastian ), ein Kupferstecherzu Dreslau um 17ZZ. Beschreib, der SradrBreslau. Brieg 1794. 8 °. S. 444 Von sei-ner Hand ist uns nie etwas vorgekommen.
— — oder winklern (I. B. von). Einsolcher gab (8°. Grätz 8io bey Ferstl) Biographi-sche und litterarische Nachrichten von den Schrift-stellern u. Künstlern, die im tzerzogthum Steyer-mark geboren sind.
— — (I. E. A.)» Schüler von Zingg zuDresden 1810. Damals sah man von ihm aufdortiger Ausstellung, eine nach Täubert kopirteZeichnung von dem Tollenstein in Böhmen . Mrc.
— — (I. G-), ein Kupferstecher zu Augs-burg um die Mitte des vorigen Jahrhunderts, vondem wir einige Blatter, aus dem Verlage desProbst, kennen.
* — — (L.), der unter Ger. GottfriedN)inkler jm xex. erscheint. Mbhsen hat diesenKünstler irrig geschaffen, indem er sagt, der-selbe habe nach einem k. 8. bl. l>. (wie hier dasMonogr. des H. S. Lautensack's gelesen wird),das Bildniß des Wolfg. Lazius gestochen. Beygenauerer Betrachtung dieses vor uns liegendenBlattes, zeigt es sich aber, daß dasselbe, vondem unten ff. L. winkler gefertigt wurde, ob-wohl das L. etwas undeutlich zu lesen ist. Hkc.
— — (Michael). So soll ein jüngerer Bru-der des obigen Kupferstechers Joh. Ebristoph (O) )heißen, der zu Schleisheim 172c, geboren wäreund sich als Miniaturmaler zu Wien gesetzt habe.
— — (Philipp Ernst). So heißt irgendwo,ganz ohne Weiteres, ein Siegelschneider, der zuAugsburg gearbeitet habe.
— — (Simon) von Frelberg, ein Maurer-meister, der sich » 58 o zu Wittenberg verheirathete.Mrc.
— — (Stephan), ein Goldschmied zu Nürn-berg 1666. Trechsel's erneuertes Gedächt-niß des Hürnbergischen Johannis-Lirchhofs.S. 429.
— — (T-). So heißt ein Kupferstecher, dersich (Wann?), neben Anderm, in Prag aufgehal-
ten hak. Von ihm kennt man z. B. ein Marien-bild vom H. Berg im Böhmen , worauf auchArnest, der erste Bischof von Prag angebracht ist.Dlabacz.
WinkleksL.), ein Kupferstecher, derumi^ozu Wien lebte. Wir kennen von ihm nach H. S.Lautensack ein Bildniß des Wolfg. Lazius (i 654 -set. 4 o.) in 8°, was zu des Khautz Versuch einerGeschichte der östreichischen Gelehrten (Wien 1755. 8°.) gehört. Er soll auch nach MartinSchmidt gearbeitet haben. ^c.
— — ( ), ein Kupferstecher in Däne-
mark , der sich zu Friedrichswerk aufhielt, fürBuchhändler arbeitete und 1811 nicht mehr amLeben war. Bunft - Historie i Danmark asN)einrvich S. 2Z2.
— — ( ), ein geschickter Blumenmaler
an der Porzellalnfabrike zu Meißen . Dort st. erum 178t) etwa 4 b Jahr alt.
— — ( ), ein Maler, der zu Dresden
1791 unter Casanova studirte. Damals sah manvon ihm auf der dortigen Ausstellung eine Hebe.
)l^ 5 c.
— — < ), aus Delitzsch in Sachsen .
Auf der Dresdner -Ausstellung 1799 sah manetwas, uns unbekanntes, von seiner Hand.
mannische Gegenstände nach der Natur.Heft l. mit 5 Kupfern (Schneeberg '1792. qu.4°.),finden sich nach der Zeichnung eines solchen, vonArnold gestochen, äußerst mittelmäßige gefärbteKupfer. Ob hierunter etwa der obige Augustwinkler zu verstehen sey?
— — ( ), kommt um 1738 als Hoft
schildkrötarbeiter (?) zu Dresden vor. Mn.
H) ink 0 pp (Chrysostomus ). Der Sohn eine-Syndikus, geb. zu Erfurt 176«. Er trat zuFulda in den Benediktiner -Orden, und wurdedann, nach Aufhebung seines Klosters, Kaplanauf dem dortigen Michaelsberge. Da Lstinkoppleidlich Figuren zeichnet und gut schreibt, sonahm man ihn auch zum Schreibmeister desGymnasiums an. Man hat von ihm, der noch1816 zu Fulda lebte, ein Werk betitelt: Vor-schriften zur gründlichen Erlernung der Schön-schreibkunst für Schulen Heft I. Fulda (1806.);Heft II- Das. (1806.) qu.40. Sämmtliche Blät-ter, mit Ausnahme eines, was Neubauer zuFrankfurt i 8 c >5 stach, sind von Carl Martin zuLeipzig in Kupfer gebracht worden.
N)inneche, auch Wtnnecke (Christian), wirdunter den Stempelschneidern u. Münzmeistern aufge-führt, die unter der Regierung Christian V. (regiertevon 1670 bis 1699.) in den Dänischen Reichen lebten.Runst-Historie »Danmark afVeinwich.S- r» 7 .
Wins (Georg), s. unken Vyns.
Wlnslov (Peter Christian), Hofmedailleurzu Kopenhagen von 1746—1766. Wir kennenvon ihm Schaumünzen auf König Friedrich V.mit 1747 bis 1762 datirt. Bey Meinrvich suchtman vergeblich eine nähere Auskunft über ihn.
*W»nstanlep (Hamlet ). Basan (L6. seo.)heißt ihn irrig Georg. Derselbe war Maler,Kupferetzer und Stecher, geb. in England um