Band 
Zweyter Theil [5].
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nennt, führt von ihm als sehr schöne Denkmün-zen diejenige auf den Teschner-Frieden, und eineandere auf den Tod der K. Königin Maria The-resia an. Um 1/85 gab er ein Werk, das denTitel führt: Ladinet consistsnt en uns collec-tion 6s 44 portrsitg, rsprs8entsnt Ie8 plus fa-meux üommss 6s I'^ntiguite. Anderwertsheißt es noch von ihm: »In den verschiedenenJahrgängen des Hof- und Staats-Schema-rieinus von Wien , nennt man ihn (nachläßiggenug) theils mit obigen beyden Taufnamen, theilsmit dem einzelnen Johann, und wieder mit dem ein-zelnen rOepomurk. Er ist wohl derjenige treff-liche Graveur Wirt, von dem Schlicht en-groll's numismatische Annalen Bd I. Leip-zig 1804. 4 °«.sagen, er habe, auf Kaiserlichen Be-fehl, die Kaiserliche Ehrenmedaille für militäri-sches Verdienst schneiden müßen. Dieselbe ge-hört unter das Vollkommenste, was die neuereNumismatik nur auszuweisen hat; der Avers zeigtFranz 1 l. (ein ungemein liebliches Bttdniß) —der Revers tragt die Inschrift: „Der Tapfe, keit."Ferner: „Aufeiner Schaumünze von 1780 (auf dieUebcrtragung der Universität von Tyrnau nachOfen) und auf einer solchen von 179» (welche dieUngarischen Stande, zu Ehren der Anwesenheitihres Königs, zu Preßburg prägen ließen) schreibter sich: 5 .

Wirt (Michael), wird in dem Ehurrrier-sch e n Sraarskal. auf 1791 als chursürstl. Hof-baumeister rubricirk.

— — oder Würth (Valentin), Zimmer-u. Baumeister zu Nürnberg «617. Trechsel'sNürnberger Johannie-Rirchhof.

— — ( ). So heißt im Almanach 6u

Oommsrce 6s par',8 181». ein damals dort le-bender Graveur in Metallen.

Wirth s. oben Wirt.

Wirthgen (Demoiselle F.) s. unten Henr.Wirrhgen.

— — (F.), zeigte auf der Dresdner -Ausstel-lung »8»i eine radirte kandschzaft; so wie ebendort I. Wirrhgen eine gezeichnete kolorirte Land-schaft. Beyde waren damals Zöglinge des in derFriedrichsstadt-Dresden bestehenden Erziehungs-Jnstitutes.

— — (Demois. Heimelte), eine geschickteMalerin von Blumen - und Fruchtstücken zu Dres-den . Auf den dasigen Ausstellungen von i 8 o 5bis 1814, sah man dergleichen Arbeiten von ihrnach der Natur in Oel gemalt; doch auch 1806einen Blumenstrauß in Wasser und 18m ein Blu-menstück in Stickerey. Der Cakalog der Ausstel-lung von 1810 nennt eine Demoiselle F. wirrh-gen mit einem Blumenstücke »ach Huysum , undeiner Weintraube nach der Natur, beydes in Oel ;sollte dies aber nicht ein Druckfehler und auchhier die Rede von unserer Henrierre seyn, vonwelcher auf dem Salon von 1816 wieder ein nachder Natur gemaltes Blumen- und Fruchtstück er,schien.

Wirz (Hans Jakob), ein Zürcherscher Landsgeistlicher, geboren -694 und gest. 177^, zeichnete.

mit einer Sauberkeit und ängstlichem Fleiß ohnegleichen, Miniaturbildnisse milder Ftder und aus,getuscht. Leu. M-c.

*W>'rz (Johann), der jüngste Sohn eines Pro,fessors der Theologie zu Zürich . Durch einen un,glücklichen Zufall verlor er in seiner Jugend einAug. Sein Kunst - und Gemüthscharakter *)äußerte sich vornehmlich in seinem schon im Lex.angezogenen Werkgen über die Apocalypse, daser selbst mit Kupfern geziert **). Die Erfindun,gen sind gut, wenn schon seltsam, lauter Geistund Verstand, und mit einer malerischen Nadelgeetzt. Noch kennt man einzelne Blatter von ihm,wie z. B. eine Madonna nach la Hire ; HolbeinsFrau und Kinder, nach Holbcin (Oo»»-.exc.); verschiedene andere Bildnisse, Zürcherscherund anderer geist - und weltlicher sogeuanncerGroßer und Kleiner. Dergleichen haben hinwie-der I. Bodmer und I. Mever, seine Mitbürger,nach ihm in Kupfer gebracht. Lüßli l. 248—49.Mrc.

— -- (I.) s. oben F. wrrchgen.

— — ( ), ein vor uns liegendes mit der

Feder umrissenes Blatt, was die (gothische) Fa-rads der Frauenkirche in Trier darstellt, ist be-zeichnet: prot- (essor?) 6sl. Dasselbe

mag, zufolge einer beygesetzten Anmerkung, zuWyttenbach'ö Trierscher Geschichte gefertigt wor-den seyn.

— — oder würz ( ), Unterlehrer an

der unter Prangen's Direktion stehenden Königl»Provinzial-Kunstschule zu Halle im Magdeburgi-schen ; vermuthlich seit ihrer Errichtung, d. h. seit1791. Er gab hier noch 1804 Unterricht in derfreyen Handzeichnung, und dann im Modellirenund Poussiren aus weichen Massen. Ha l lisch esAdreßverzeichniß auf 1804. Das. 8° S. » 45 .

— — ( ) ein Schönschreiber, gebürtig

aus Zürich in der Schweiz , nach welchem Loch,mann den Titel (mit Schrift) in Kupfer brachte,zu: ^Iplisberi ex üiplomstibus et coclicibusl'tiuiioensibu.'! 8peclmen publicat. s 4^.8ckeucü-2sr et Zvk. hockmsnn, LüalcvArapüo 14 g.l'ixuri 17Z0 kol.

* wl's (A. de). So verschrieben lesen wirden Nomen A. de Vries auf einem von G. Hu-ret gestochenen Bildniß des Kunstgärtners I. Bois,seau (a. K. Boucea»), H. de la Baraudie (a. k>.Parodiere ***) u. s. f.

— — s. unten wiß.

wischke (Christian Gottlob ), ein Klempner-meister zu Dresden , fertigte (nach eigner Erfin,düng) einen runden Tempel mit achteckigem Sturfenunterbaue, an dem sich oben ein Springbrun-nen befand, aus welchem das Wasser durch denDruck der Luft zum Springen kam. Man sahdiese seine Klempner Arbeit auf der Dresdner -Aus-stellung 1811.

Wiskemann (Alexander), ein Maler umih» 4 , »ach welchem Wolfgang Kilian den AbtDalrhasar von Fulda, für den Verlag des D.Custvs gestochen haben soll.

») In 1700 gab er eine kleine Schrift: Ltkigie- 7u5liii->- «r ro„un->e ans Licht, die dem Stand Appeuzellmissällig war, so daß solche eingezogen, und Verfasser und Verleger gestraft wurden.

Dasselbe führt zum Titel: liomse »nimsi- u. f. f. 8vo Zürich 697.

»»«-) Ttol« -noUi ar»r (müßen wir bey solchen Ansahen alle Augenblicke ausrufe»«) — eo»6«r« saaliro!