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Woodthorpe.
woodthorpe( ), ein englischer Kupfer-stecher/ der die Figuren von einem i 8«3 ange-fangenen Modejournal der Madame Lanchestecmit entzückender Praecision gestochen hat. ^c.
woodrvard (G. M.), einer der EnglischenCari'catur-Zeichner, dessen excentrische Ausflüge inden Händen jedes Liebhabers treffender Charakter-bildung zu seyn verdienen. Die hundert Blatterzu denselben enthalten lauter dergleichen, die erbey einer Reise durch die vorzüglichsten Grafschaf-ten in Süd-Wales nach dem Leben aufgegriffenund sogleich gezeichnet zu haben versichert *).Ferner hat man von ihm eine gutmüthige Satyrein einer Reihe verliebter Abentheuer, Cnpivo's Zau-berlaterne genannt **), und sechs witzige Carica-turen auf die berühmte Sängerin Mrs.Billingtonmit burlesken Versen ***). Auch hat er die Liebes-handel des Admiral Nelson mit der Lady Hamilton und ihre bekannten Tanze verspottet, und seit,807 ein eignes Magazin für Caricaturen heraus-gegeben ^). Fiorillo V. 602.
woodrvortb( ). So heißt bey Fiorillo V.L72. ganz ohne Weiteres ein Ehrenmitglied derje-nigen Malerakademie, welche i.J. 178Z nach demMuster der Königlichen gestiftet wurde, und in 1787eine glänzende Ausstellung ihrer Arbeiten veranstaltethalten. S. auch oben Woodforde am Schlüsse.
* Wooge, s. oben u. i. Lex. Wog.
Wsolafton oder Woollaston (Johann),der jüngere. So soll ein Maler heißen, nach dessenBildern von 1742, Faber den GottesgelehrkenGeorg Whitefield, und G. Vertue 1740 einen Heinr.Grove gestochen härten.
, * — — (I.). Bey Philipp Overton soll nachihm das Bildniß eines Thom. Button erschienenseyn, welches dann auch von I. Simon in gr.Fol.und von C. Grignio» in kl. 4 ". zu finden wäre.
— — ( ), ein geschickter Tischler zu Lon-
don , dessen Namen die Annalen des Luxus auf-bewahre haben. Der Arzt Gibbons erhielt vonseinem Bruder, einem Seemanne, einige alsBallast mitgebrachte Bretter des noch unbekanntenMagahoni - Holzes, um sie bey einer Baute zugebrauchen. Seiner Härte wegen legten es dieZimmerleute als unnütz bey Seite; worauf derUnsere (mit Beyhülfe besonderer Instrumente) einKästchen und gleich nachher ein Schreibepult dar-aus verfertigen mußte. Das letztere fand solchenBeyfall, daß die Herzogin von Buckingham sichvon diesem Holze ausbat und Meister Woollastonihr ein Büreau davon lieferte. In Kurzem wardnun das Holz und unser Tischler durch ganz Eng-land berühmt. M-c.
W 0 rlidge
Woolley (S ). zu London , hatte 1791 aufder Ausstellung der dortigen Königl. Akademie zweyZeichnungen, die eine zu einem Mausoleum, dieandere zu einem Tempel. Mrc.
— — ( ), zuCharlton. Von ihm zeigte
die Ausstellung der Großbrittanischen privilegirtenGesellschaft der Künste 1791 zu London , ein männ-liches Bildniß.
*woolton auch wo otton oder woeron(Johann). Wootton scheint sein richtiger Name zuseyn. Jm Lex. heißk erFeldschlachten-Maler. Dage-gen lesen wir von ihm bey Fiot-lllo V. 586 . » Der-selbe besuchte fleißig die Pferderennen in New marketund wußte die Lieblingsrenner und Hunde auf dassprechendste abzubilden. Die Kupferstiche nach sei-nen Jagdstücken werden in den Sammlungen derLiebhaber aufbewahrt. Er legte sich späterhin aufdie Landschaftmalerey und näherte sich dem C.Poussin und C. Lorrain, dessen warmen Ton undsanft behauchte Ebnen er glücklich nachahmte.Indessen ist sein Baumschlag etwas hart, wasman seiner Kurzsichtigkeit zuschreiben muß. Erließ sich seine Werke theuer bezahlen, indem einRenner von ihm 4 o Guineen, und 20 unter Lebens-größe kostete. Er starb im Jan. 1765. Die schön-sten Arbeiten von ihm besaß Sir Edward Walpole (I. c. 56 g.). Gestochen nach ihm kennen wir einJagdstück von D. Lespiniere, das schon im Lex.genannte Pferde-Rennen zu New-Market vonGnmpson, und eine Landschaft von Vivares.Andre nennen noch drey große Jagden von leBaron, eine Hundehetze von W-Byrne, die Ge-schichte eines Fuchses (x Bl.) von P.C. Canot ingr Querfol. Von R-Parr eine Folge von 25 Bl.Wettrennern, nach ihm und Tillemanns; von C.Touchy, ».wiederCanot i 5 Jagdblätter. Dann vonB. Baron das Bildniß des Herzogs von Cumber-land (dabey die Schlacht von Culloden). Beydiesen letztern Anzeigen wird er bald Wootton,bald wotton genannt.
wootton, s. oben wooleon.
*worl«'dge (Thomas). An die Stelle die-ses Art. im Lex. setze, was folgt:
Dieser Künstler 4 "^) (geb. 1700), welcher oftder englische Rembrandk genannt wird, war derSohn eines angesehenen Anwalds gleiches Na-mens, der sich zu Peterborough in Northamp-tonshire aufhielt, wo auch dieser geschickte Malergeboren wurde. Sein Vater, der ein ansehnlichesVermögen erworben hatte, starb, als er noch sehrjung war. Seine Mutter, die eine frühzeitigeNeigung in ihm entdeckte, Gemälde zu kopieren,ließ ihn in der Zeichenkunst unterrichten, und thatihn, als er das i 4 te Jahr erreicht hatte, bey einemitaliänischen Maler, Grimaldi, in die Lehre 4 " 4 ^),
Drceatrio excurslons, or lilerSr^ Allst plCluresgue Lbetobes ok sloulltellAllCe, Lbsrsoler Soll Loulllr), instiikerelll pari, ok klllßlsllst Allst Lourli-Wslei- Lx 6. 7 t/. TT^oo^^ar^. I.ollstoll, 179Z.
Lupist» msgic larerll, steiiguest !>/ 6 . 71 /. T^oo/^ar/, erebee t>7 kowlsostroo. »797-
«»K) l'ke inusicsl inslli» kor 1802. stelinescest in cbsr»cceri,ticAl plsrer, wirb meiricol elucistAtjoll, Ansts vrAvurs, stcsticslest to Mr». Liilillglon t >7 6 . 7 l/. -7^00^^-arc/, Willi colollrest place, 4 ?
4 ) l'lie Lsricslure Msgsrioe, or IIustibrs5lio Illirror, beillK s colleolioo ok oriAillLl Laiirslurci krön»OrawioAs 6. 7 l/. I 7 s<^. 1807. 4 ?
44 ) Mao hak drey Biographiecn dieses Künstlers, die sich aber selbst im Wesentlichen widersprechen. Nämlichbey walvole. S.451. sg-> in -er neuen Bibliothek der schönen Wissenschaften, B.Vll. S. Zül.(mit dem englischen Teil) und im Monthly Magazine, Bd. I. S. 216—2»g. (-796-).
444 ) S. die neue Bibliothek der schönen wissensch. a. a.O. Ntch dem Biographen imMonthlz? Magazine,a. a. O., war Grimaldi sein Schüler.
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