Band 
Zweyter Theil [5].
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6065
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Writs.

Wuensch.

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sts stour§oZne; 4°. ?arls 729. p. 137 -) Clausdevermes, und noch an andern Stellen Chauxde verne, und wieder Herzoglicher Kammerdienerund Bildhauer heißt, und von welchem eben auchausdrücklich gesagt wird, daß er an dem Grab-mal Philipp des Kühnen gearbeitet habe. Er lebteund diente noch unter Philipps Sohn und Nach-folger , Herzog Johann dem Unerschrockenen.Fi 0 rill 0 Deutsch!. III. Vorrede S. XHVI.

writs (M.), s. den gleich ff. Art.

(W.). In dem Werke: ölellerlanä-

zebe Zssrbosken. ^msterclsm 8^. Abtheil. II.des Jahrs -761 findet sich eine zu Kämpen 1760gehaltene....(?) von G. Fokke in qu. 4°. radirk,bezeichnet: O^-itL scl viv. clel. Von zwey Am-

sterdamer-Ansichten, die I. F. Leizelt in qu.Fol.gestochen (kopirt?) hat, ist die, welche eine An-sicht des H. Kreuzthurms giebt, wie oben bezeich-net; die andre: Vue lle laPour elelean Uoondagegen TU. ciel. ä ^M8terö. (wir vermu-

then jedoch, daß der VornameM. verstochen ist,für w ). Anderwärts nennt man unsern W>wrirs einen Kupferstecher und zeigt folgende sei-ner Werke an: 6 Ansichten von Dörfern, alsNieuwersluys, Brenkelen rc.; zwey Ansichten vonHilversom, die eine vor, die andre nach demBrande 1766; die Zejchenakademie zu Amsterdam ,davon es drey unkerschiedne Drucke giebt; eineFolge von v Ansichten der Ufer des Vechtstromsnach Joh. de Bcyer.

wsserub (Jakob), Pragerbürger und Münz-Präger, nach der Zeit auch Münzmcister. In1422 wurde er von dein Lithauischen FürstenSigismund Kornbut in der nämlichen Eigenschaftangenommen. Dlabacz.

Wsseeeczke (Georg), ein Böhmischer Bau-meister, der i. I. 1669 zu Saatz das Rathhauserbauet hat. Dlabacz.

(Wenzel), ebenfalls BöhmischerBaumeister zu Pardubicz, der i. I. ,536 diePfarrkirche zu Nedielifflie aufführte. Dlabacz,

* Wtenbr 0 eck, f> obenu. i. Lex.vprenbroeck.

*wrenbrouck, s. oben und im Lex, gleich-falls vpren-broeck.

* Wtenrvael, s. oben u. i, Lex. vprenwael.

Wrerwer (Jo. Corn.), !Vl. O. faoiebatlies't man auf einem treflich radirten Bildniß desUlysses Aldrovandi (set. 74.) in gr. 4 °. UnsererMeinung nach war aber Weerwer nur ein Arzt,der die lateinische Unterschrift fertigte, so wiedas Blatt selbst dasjenige seyn mag, was Aug.Carraci (so viel wir wissen eben anonym) vondem Aldrovandi fertigte.

* wthouck, s. oben und imLex.vyrhoeck.

* wubbels oder Dubbels (I. oder Hein-rich). Der Name wubbels ist der falsche; denrichtigen, Dubbels, liest man an einer Tonneauf einem schönen Scestücke von ihm, was sich inder Kopenhagner-Galerie findet. Ramdohr'sStudien I. 126. Auch ist sein Laufname wahr-scheinlich richtiger Heinrich. Seine nicht minderschönen Handzeichnungen, werden theuer bezahlt.Nach ihm (Ottbüe/5 pinx.) hat 1763 P. C Canoteine holländische Winterlandschaft (ejn Schlitt-schuhlaufen) in Fol. gestochen,

Wucherer (Franz), StadtbaugeschwornerMaurermeister zu Würzburg 1799.

*wuchters, auchwochter, wogter,undwugrers( ), hieß Abraham. WieWeinrvich's Runst - Historie i DanmarkS. 85 . meldet, war er ein Holländer, der ver-muthlich mit Carl van Mander, dessen Schwie-gersohn er war, i6Z8 oder 3 g nach Kopenhagen kam. Sind gleich seine Bildnisse nicht so saftigund markig als die des Carl v.Mander, so blei-ben sie immer doch schön und natürlich ausgeführt,in niederländischem Geschmacke. Historien geriethenihm nicht minder wohl. An einem Altarblattevon ihm, in der Kirche zu Soroe. sind allePersonen »mit Ausnahme Christi (!)" nach derNatur gemalt; es saßen ihm dazu 12 Bauerndortiger Gegend und zu den angebrachten En-geln die Kinder des Oberhofmeisters Rosenkranz.Da der König von Dänemark Friedrich III. denMich. van Haven zu seinem Hofmaler ernannte, soschmerzte solches den unsern, der nun an s 5 Jahrediese Stelle allein versehen hatte, dergestalt, daßer stch mit Erlaubniß des Königs 1664 nach Soroebegab, wo er theils malte, theils die Jugend inder Zeichenkunst unterrichtete. Er gab 1076 diechristliche Hausfrau des Ritters Catz mit Kupfer-stichen (eigenhändig, oder nach ihm gestochen?)und von Sexerin Terkelien ins Dänische übersetztheraus. Das vorgesetzte Privilegium Christian V. nennt ihn: »Unsern Conterfeiter und geliebtenAbraham Wugrers". Wann er starb, ist unbe-kannt. Zufolge Hauber's Beschreibungvon Lopenhagen, zweyte Aufl. 1777- S. 97.i62.118. finden sich von diesem zu seiner Feit be-rühmten Manne, in der Kopenhagner-Galerie,eine Flucht nach Egypten; dann im letzten Zim-mer der Kunstkammer drey Bildnisse, und anderedergleichen in dem Münzkabinette. Auch das Ka-binet des H. Hof- und Landgerichts - AdvokatenSchmidt zu Riel besaß von ihm ein meisterhaftgemaltes Bildniß Christian IV. unter dessen Re-gierung er bereits am Dänischen Hofe gearbeitethatte. Nach ihm gestochen hat A. Haelwegh 17.(s. b. so.) Bildnisse Schwedischer Könige undGroßen, wie z. B. der Königin Christine , CarlGustavs und Carl X I. Carl Gustav Wrangcls u s. f.und H. Schalen der Könige Christian V. u. VI.Andre nennen noch von Philipp Küian (pinx. 166Z.)die Hessische Landgräfin Hedwig Sophia; vonTheod. Matham König Christian IV. (davon esauch Drucke ohne Matham's Namen giebt); vonHub. Schaken, Wilhelm III. Prinz vonOranien;von L. Vorsterman, Sophia Amalia , Königinvon Dänemark . S- auch den gleich ff. Art.

(Albrecht). Ein solcher Maler scheintzu gleicher Zeit mit Abraham, in Dänemark oderSchwede» gelebt zu haben; wenigstens rubricirenzwey Kupferstichverzeichnisse, als nach ihm vonAlb. Haelwegh gestochen: Das Bildniß des DänenPeter Reedtz, und das der Königin Christin«von Schweden . Rost unter dem Artickel desHaelwegh VI. 3 oo. nennt noch mehrere solcher,ist aber in diesen seinen Angaben ungenau, daz.B. das von ihm. angezeigte eben vor uns lie-gende Bildniß des Joach. Gersdorff Herrn vonTyngbyholm (nicht Lynbyholm) bezeichnet ist:

pin. All' Obiges macht uns insdessen eher glauben, daß Abraham und Albrechteine und dieselbe (hier oder dort mit unrichtigemLaufnamen bezeichnete) Person seyn dürfte.

(I). Ein Gantkatalog giebt mitseinem fec. und exouä. ein in,gr. Fol. gestoche-nes Bildniß des Grafen Johann Schack an.

wuensch (Christian Ernst), Arzt in Leipzig ,zeichnete zu dem dritten Bande seiner kosmolo-gischen Unterhaltungen für die Jugend, Leipzig 1780. 8°. eigenhändig die angtomischen Kupfer.