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Zoth.
Zoth oder Zotzt'us (Hans), ein Siegel-graber zu Wittenbcrg in Sachsen . S. obenSocius.
* Zorus. S. Giotto (der Deutlichkeit wegenist wohl die Ursache dieser Weisung beyzufügen).In alten Urkunden findet sich nämlich häufig derName Giotto auch Zorus geschrieben.
*Zoukarelly, s. Zucarelli im Lex. u.unten.
*Zoust, s. Soest im Lex. und in diesenZusätzen.
Zschaller (Heinrich), ein Maler zu Dresden in 1819. Dresdner Adreßkal. auf 1819.
Zscher mmer (Joseph), ein Goldschmied zuHalle im Magdeburgischrn, wo er sich 1671 miteiner Tochter des Goldschmieds A. Helfe ver-heirathete und vor 1680 starb. S. die Leichen-predigt der Martha Elisabeth verrvittrverren Zschammer von C. A- Merck. Halle1680. 4°.
Zschamper (Georg). Ein solcher wurde um1777 Hoftischler des Herzogs von Gotha zu Alten-burg und scheint um 1787 gestorben zu seyn. Mn.
Zschau (E.), Königl.Sächsischer Amts-Zim-mermeister zu Grimma um i8«8. Mrc.
Zscherp (C. G.), zeichnete und radirte(beydes schlecht) zu Leipzig , etwa um die Mittedes vorigen Jahrhunderts, ein Bibliothekzeichen,Mit der Inschrift: kibliotiiecu poeppi^ians./lLxc.
Zschiedrich ( ), ein Petschierstecher,
s. oben Tzschiedrich.
Zschirnhausen, s. oben Tschirnhausen.
zschischkL (Carl Wilhelm, gewöhnlich Wil-helm), der Sohn eines Mäurers, geb. zu Dres-den , erlernte zu Anfang der Jahre 179.., dortbey Christ. Gottfr. Schulze die Kupferstecherkunsi.Er brachte es jedoch in derselben nicht weit;zuletzt stach er Vignetten und schlug Noten fürdie tzilschersche Buch- und Musikalienhandlung;setzte darauf ganz die Kunst bey Seite, undwurde Schauspieler, als welcher er 18,4 sich inPohlen befunden haben soll. Ein E.U. Zschischka,welcher nebst I. C. Leonhardt (Schüler des ab-gedachten Schulze seit 179s) ein Englisches Kupfer-werk, mit allerhand von dem Tischler T.Scheradongezeichneten Möbeln für eine Leipziger Buchhand-lung um 1794 kopicte, ist sonder Zweifel derselbe;vielleicht daß der Schriftstecher die Vornamenfälschlich aufgestochen hat. Mrr.
^ — — (C. U-), s. vorstehnden Tarl wilh.
(A)»
— — (Friedrich August), Architekt und
Mechanikus zu Dresden , den Haymann (imRegister) 1809 unter die Verstorbenen zahlt ohnejedoch sein Sterbejahr zu benennen; vermuthlichwar er ein Bruder des Carl Wilhelm (Z.) undetwa auch derjenige. ... Zschischka, der ältere,welcher i 8 o 5 als Zeichenmeister an der Neustädter-Polizeischule zu Dresden erscheint, in welcherStelle er aber 1810 (wohl abgedachten Sterbe-falles wegen) nicht mehr vorkömmt,
Zuber.
Zschoch (Caspar), ein Iubelier zu Leipzig um i 638 . S. die Leichenpred. der Katharina,Ehefrau des Advokaten D- Tob. Moebii,durch Sam. Lang 1666. Leipz. 4°.
— — (Christian Gottfried), ein irrigerName des folgenden Job. Gottfried (Z.).
— — (Johann Gottfried ). Der Sohn einesGürtlers, geb. zu Dresden 1776- Nachdem erseit 1791 auf der Akademie seiner Vaterstadt derZeichenkunst obgelegen hatte, begab er sich 1794zu dem Professor C. G. Schulze und erlernte beydiesem das Kupferstechen. Auf den Dresdner -Ausstellungen sah man Verschiedenes von ihm;nämlich nach G. Reni einen Christuskopf; Guercino eine H. Magdalena, und eine H. VeronicaRaphael eine Madonna (der obere Theil des be-rühmten Gemäldes in der Dresdner -Galerie);Schenau ein Mädchen, und eine Bestattn; Tischbeinden Dichter Matthison; mehrere Blätter mit An-tiken für Becker's Augusteum. Er hat auch zudem großen Vorschriftenwerke des Roßberg u.a.m.für Buchhändler gearbeitet. Zschoch, der noch1814 zu Dresden lebte, ist ein nicht ungeschickterKünstler, obwohl er nicht alle die Hoffnungenerfüllte, die man sich früher von ihm machte.Dieser Künstler ist ohne Zweifel derselbe, der beyMeusel lU. (1809.) ohne Taufnamen als Kupfer-stecher erscheint, von dem man auf dem Dresdner -Salon 1806 eben eine H. Veronica nach Guercino sah', und solche mit Beyfall beehrt habe. Ebendesf.Arch. II. (1.) iio. nennt dies Blatt nämlich „insehr guter Manier,' rein und sauber." In i8nstach ein Zschoch (wahrscheinlich immer der Un,srige), mit so vielen Andern, für das BeckerscheAugusteum.
— — ( ), s. den Schluß des vor-
stehnden Art.
Z scharn (Gottfried), ein geschickter Tischlerzu Merseburg , wo er in oder um 1747 starb.Er war dabey im Orgelbauen und Buchsenschiftenwohl bewandert, Hkc.
Zsch 0 rnick, s. oben Tzschornick.
-Zuannino, s. Lapugnano im Lex. undin diesen Zusätzen.
Zuber (Franz Joseph, gewöhnlich Joseph),Bau- oder vielmehr Hofzimmermeister und Königl.Mechanikus zu Kopenhagen . Er brachte 1768 dievon Saly gefertigte Ritterstatue König Friedrich V.mittelst eines einfachen und sinnreichen Mechanis-mus, bis zu dem Orte ihrer Aufstellung. Zubergab hierüber zu Kopenhagen 1774 folgende Schriftheraus: Lriderich den Vres Statue til Heftmed Beskrivelse over famme, ogdens Hen-flxtrelses Maskiner in Fol. S. Weinwich'sRunst-Historie , Danmark S. 167. 230. Indem Dänischen Hof- und Sraaeskal. auf1789, finden wir ihn als: Joseph Zuber,Hvfbaameister.
— — (Johann Ulrich), ein Bildnißmaler,arbeitete zu Schaffhansen in der Schweiz . Nachihm kennt man von I. G Seiler gestochen ein Bild-niß eines dortigen Rathsherrn J-Easpar Steckersdes jüngern. E. auch den gleich ff. Art.
— — (Joseph). Ein solcher ist wohl offen-bar mit obigem Franz Joseph Z. völlig derselbe,und wird von ihm auch dasselbe wie oben erzählt,