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A b r e l>
Accolto
hatte. Tüb. Morgenbl. 1808, 556 und 7^5.Im folgenden Iakr fertigte er eine andre Denk-münze auf die glückliche Rückkehr des Königesund der Königin von Preußen, die sich sowohlwegen der Einfachheit der Idee (von dem Hof-rath -Wolf herrührend) als wegen der saubernAusführung auszeichnet. Die Vorderseite stelltdie beyden sehr ähnlichen Köpfe ganz schmuck-los dar. Auf der Rückseite erblickt man denAltar des Vaterlands, auf welchem der zurück-führenden Glücksgöttin, in der Rechten dasSteuerruder, in der Linken das Füllhorn haltend,geopfert wird; I. 0.1809, 365 . Dann 1810 einedritte auf den Tod der verehrten Königin. Aufdem Averse das wohlgetroffene Bildniß, mitder Umschrift: Louise, Preußens Schmuck;auf dem Reverse ein Stern, mit der Umschrift:Ach! ist für uns dahin. Eine Pyramide imuntern Raume, fand man im Verhältnisse mitdem Stern am Horizonte viel zu klein; 1. c. 792.
sl. III Nach den beyden obigen ArtikelnJakob Abraham, und Abraham Abramson sinddiejenigen im Lexicon theils zu berichtigen, theilszu ergänzen. , Der Jakob Abramson des Lexi-kon, sollte nämlich Jakob Abraham oder Ab-kam, und der Jakob Abramson der ZusätzeJakob Abram heißen.
Abrel (Johann Jakob). So heißt bey Men-sel III. ganz ohne Weiteres, ein zu Kempten geborner, und seit 1804 zu Ulm seßhafter, um1808 noch lebender Bildniß- und Landschaft-maler.
— — (Johann Siegmund). So nennt dasHochbeehrre Augsburg (4. 1690), S. 65 ,einen dort in 1689 lebenden Goldschmied.
Abril (Johann Alfons). So nennt FiorilloIV. 268 ganz kurz, und ohne seine Gattung zubemerken, einen Spanischen Künstler aus derzweyten Hälfte des XVII. Jahrhunderts, undZeitgenossen des Cano.
Abrist (David Nikolaus'. So heißt beyMensel III. (1808) ein damals noch lebenderKönial. Wärtembergischer Kabinets -Dessmateurund Architekt zu Stuttgart (vormals Lehrer derCivil-Baukunst an der dortigen hohen Carls-schule, deren Zögling er ist), geb. zu Mömpel-gard 1767.
sl. III Abrusca (Carl Anton), Ritter.So verstümmelt nennt Heinecke den bekanntenitalienischen Bildnißmaler Carl Franz Rusca,und führt dann ein, nach desselben Zeichnung,von B. Ballin gestochenes Großquart« Titelblattan, wo Minerva von der Zeit entdeckt wird.
Abruzzi( ). Ein solcher heißt irgendwoin den Xrckivcs litteraircs ein guter italieni-scher Landschaftmalcr, der gegen Ende des XV 1 H.Jahrhunderts zu Rom arbeitete.
sll.Z Absch (Hieronymus), Formschneider.S. Absch im Suppl-
siJ Abshoven, s. auch Apshoven imLexicon.
Abfiel (F.). Ein Bildhauer, von dessenHand man ein vortreffliches Werk aus Marmorin der Französischen Kirche zu Amsterdam kennt,das eine Madonna mit dem Kinde darstellt.
Lcl. II. 1809 x. 116.
Absloch (Joachim), Münzmeister; s. obenAbeloch.
Absolon. Von einem solchen, und einemseiner Kunstgenossen, Gozbere, ließ Folkardoder wahrscheinlicher Williher, einer der gelehr-testen Aebte von St. Maximin im Kurfursten-thum Trier (starb 967), ein großes kupfernesGefäß für sein Sommer-Refectorium verfertigen,welches mit vielen Figuren und Inschriften ver-sehen war. Auf dem Boden waren Frösche,Kröten u. a. Thiere, welche im Wasser leben,angebracht (mit der — geistreichen Bemerkungeiner alten Chronik: Hac körte äe causa, guiakujus niocli ÄNllnalis lontibus Aauckenl); unddas Geschirr mit der Inschrift:
Vratcr est istuä vas opcratus
Xrtls guc«, socius juvrt par noruinis Kusus,juncto sint illis praemia coelo:Hie guia monaeki kuerunt, koc pc>s-
cite cuucti etc.
Fiorillo D. I- 386 — 87 .
Abt (Bonavenkura), ein von Braunschweig gebürtiger Maler, der in 1694 zu Meiningen erscheint. Gürhe's Beschreib, der GradeMeiningen , 40 Gocha 1676. S. 3 r.
sil.Z — — (Christoph), Goldschmied; s.Abbr im Supplem.
— — (Johann), ein Zeichenmeister zu Ber-lin 1766, der auch im Schreiben und RechnenUnterricht ertheilte. Xks.
Acca. So hieß ein achtungswürdiger Eng-lischer Geistlicher des VIII. Jahrhunderts, Bi-schof zu Hexham , der seine Kathedralkirche durchitalienische Baumeister, Mäurer und Glaser voll-enden ließ, und zugleich eine schätzbare Biblio-thek von griechischen und römischen Schriftstel-lern zusammenbrachte. FioriUo, V. 16.
slJ Accama(B-). So hieß der jüngereder im Lexicon genannten Prüder. HeineckeI. nennt beyde Bildnissemaler; sie setzten sich zuLeeuwarde, und der altere starb daselbst 1766.Das im Lexicon erwähnte Bildniß der Prinzessinvon Hessenkassel haben auch I. Houbracken 1761nach H. Pothovens Zeichnung, in Folio, undC. F. Fritsch, in 8°, zu Amsterdam gestochen.Houbracken dann ferner nach ihm (x. 172-) daspikant beleuchtete Bildniß des Sicco von Gos-linga, und P. Tanje diejenigen des Wilh. vanHarren in Fol. und des Franecker-Gottesgelehr-ten Camp. Vitring. Diese und andere Stecherhaben seinen Namen verschiedentlich in Aacama,Akkaina, Akkaaina u. s. f. verschrieben.
sll.^I Accius (Cäsar Anton). Diesen Künst-ler nennt Heinecke Aceius, und giebt ihm diePrädikate als Landschaftsmaler und Aetzer. Indes Unsrigen Artikel in unserm Supplement istdas V. X. I). zu streichen.
Accolti (Peter), Doctor und Professor derRechte zu Pisa , und Mitglied der Akademie zuFlorenz (seinem Geburtsorte) und der dortigenZeichenfchule. Derselbe gab, neben Anderm:Iliscorsi intorno al -llse^ns con ^l' 1 iu-^arini kiel ocolilo^ proszicttiva xratlcs. Vol.bireure i6a5.
— — (Simon), ein Bildhauer von Siena ,der nebst andern dergleichen Künstlern i 3 j 5 amDome zu Orvieto beschäftigt war.
-kr p. L- 80 .
— — s. den folgenden Ciono d'Accolto.
Accolro (Ciono d') von Florenz , ein zu seinerZeit hoch angesehener Künstler in eingelegterHolzarbeit. Er arbeitete als Aufseher über die