Band 
Zweyter Theil [5].
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Alberti.

Alberti.

net, und scheint aber eher von einem deutschenKünstler herzurühren.

si -4 Alberti (Franz). Einen solchen nenntLanzi (ed. lerr.), I. 231 , nach Baglioni, alsSohn von Duranee A. Baglioni läßt ihn zuRom sterben. Lanzi denkt, derselbe dürfte miteinem perer Franz A- der nämliche seyn, demman eine Himmelfahrt in der Bartholomäus-Kirche zu Borgo St. Sepolcro, andres zu St.Giovanni u. s. f. (lauter schwaches Zeug) zu-schreibt- Immerhin müßte er ein andrer, alsder Derer Franz des Lexikon seyn, der dortfreylich auch Sohn des Durantes, wohl irrig,heißt, und aber zur Venetianischen Schule ge-hört.

(Franz), ein wenig bekannterKünstler der Venetianischen Schule, von wel-chem einzig in St. Maria Maggiore ein Bildersichtlich ist, das die H. Jungfrau zwischenSt. Johann und Marcus, angebetet von eini-gen vornehmen Personen in prächtigen herzog-lichen Kleibern, nebst ihren Kindern (lauterBildnisse aus der Familie Marccllus) darstellt.Freylich schreibt Ridolfi (doch bloß nach einerSage) dies Werk dem Baptist« del Mors,Boschini hingegen ausdrücklich dem Unsrigenzu. Nach Zanerri soll er um i 55 o geblühethaben. Es kann daher auch nicht jener pererFranz des Lexikons seyn, den dieses, irrig,Sohn des Durantes nennt, und denselben1638, 54 Jahre alt, sterben läßt. Lanzi (ed.

lerr.), III. itz/j.

(Hieronymus ). ^Von einem Malerdieses Namens spricht beyläufig Lanzi (edl/.terr.), 1. 221.

(Jgnaz). Dieser Kupferstecher, derLandkarten u. dgl. recht gut in Kupfer brachte,beschäftigte um 1787 noch gegen zwanzig andreKupferstecher in seiner Offizin. In dem zuWien von Schrämbl herausgegebenen großenAtlas findet man Karten, die Er (1787), An-ton Amon u. a. gestochen haben. Das Werk:Ovids Verwandlungen in Kupfern vorgestellt,Wien , gedruckt bey Jgnaz Alberti 1791, 4°,bezeugt in der vorgedruckten Pränumerantenliste,daß der Buchdrucker und der Kupferstecher Ig-naz Alberti Eine Person sind. Uebrigensbleibt noch zu bemerken, wie der Unsrige seinenNamen auch Albrecht schrieb, und als JgnazAlbrecht ist er uns, wie folgt, erschienen: Barrsch,Oatalogue raisonne des dessins oriostnsuxdu Oabinet de beu 1e I'rince Olisiles deI-igne. Vienne , 1794 8°, x. 177, rubricirtnämlich eine Ansicht der Abtey Klosterneuburg und ihrer Gegend, in einem Umkreise von etli-chen Meilen, auf acht zusammenzusetzenden Blät-tern (und dergestalt breit 11 Fuß 11 Zoll), welchevon acht Schülern des Malers Christian Brand(als Jgnaz Albrecht, Anton Amon rc.) unterder Aufsicht ihres Lehrers gefertigt und dannvon diesem mit eigner Hand so wohl Übergän-gen waren, daß alles nur von Einem Meisterherzurühren schien. Diese Zeichnungen, die derPrinz de Ligne mit 100 Dukaten bezahlte, be-trachtete man als das Kostbarste, was die Kunstin dieser Art in schwarzer Kreide nur auszuwei-sen habe. Jgnaz hatte also früher als Malerstudirt. Dann war er der Jgnaz Albrecht,der zu: Sammlung gemalter Abbildungen insund ausländischer Pflanzen, Wien und Leipzig

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1788 u. ff. gestochen hat; eben so der, Hessen wir im Supplement unter Franz Scheid! ge-dachten ; und endlich der, auf dessen KostenSpalart's Versuch über das Kostüm, Wien , beySchalbacher 1796 u. ff. erschien. Auf den Ti-telblättern dieses letzter» Werkes finden wirseinen Namen bis zum Jahre 1801; von demdritten Theile an, der 1804 erschien, fehlt der-selbe; vermuthlich, daß er während dieser Zeitgestorben war-

(Jocundus), ein um 18,0 zu May-land lebender Architekt, einer der vorzüglichstenDekorationskünstler, und Verfasser verschiedenerdahin einschlagender Schriften- Morgenblart1810. S. 920.

sl.j (Johann), Sohn von Michael(Heinecke sagt Alberto) Albert,'s Sohn undSchüler. Sein für die Galerie z» Florenz selbstgemaltes Bildniß hat C. Gregori gestochen.

-- (Johann Friedrich), zu Dresden ,wo sein Vater die Stelle als Rathsaccou-cheurbekleidete, 1790 geb., studirte derselbe von1804 bis 1806 die Architektur auf dasiger Aka-demie unter Hölzer. Die Dresdner -Ausstellungvon 1806 zeigte von ihm den Riß zu einem Gar-tengebäude.

^ (Don Joseph). Sein selbst ge-maltes Bildniß fand man um 1780 in der Samm-lung von Malerbildnissen, die der Graf Firmianauf dem Schlosse Leopoldskron bey Salzburgverwahrte.

(Julius). So nennt Lanzi (edir.torr.), III. 164, einen Bruder des Baptist« A.und, als von ihm, die vier Gekrönten zu St.Apollinare in Venedig , in einer angenehmen,genauen und wohlgeordneten Manier, welcheauch dem Baptista (*) eigen war, so daß er,nebst Marcus und Julius, aus Einer Schulezu stammen scheinen.

(I.). Auf dem von C. van Dalen,

nach Pandelius in 4 ° gestochenen Bildnisse des1644 verstorbenen Franecker-Gottesgelehrten Joh.Maccov, liest man die Adresse: dod. ^rceriu 5et /. exe.

(I. E. C. ), ein junger Künstler vonAmsterdam , erhielt i. I. i 8 o 5 , den ersten Preisder dortigen Gesellschaft Felix Meritis im Fachehistorischer Zeichnung, durch einen Cajus Ma-rias aus dem Steinhaufen zu Carthago.

jT. Il.^j-(Leander), ein Dominikaner

aus Bologna , geb. 1479 und (nach Iöcher) ge-storben ,552 oder , 55 Z. Der Vorbericht >011des DrtellUS Ureatrum orbis terrarum , .579gedenkt dieses Gelehrten als Landkartenzeichners,und führt so die Karten von Korsika, Sicilienund Sardinien an, die sich in des LandersBuche: Oe lusulis Italieis, Veneti-s i 568 ,fanden-

sl. 11.4 (Leo Baptista). Im Tüb.

Morgenblatt heißt es von ihm:Die KircheEt. Francesco zu Rimini ist besonders dadurchmerkwürdig, daß dieser ihr Erbauer darin dengothischen Geschmack verließ, »nd, gegen dasGeschrey der Kunstgenossen taub, muthig denModellen des Alterthums nachzueifern strebte.Wenn die originell gedachte und edel ausge-

(>) Diesen Baptista kennen wir nicht. Wenn stanz, (wie wir besorgen) hier den berühmten LeoBaptista A. meint (da er sagt, daß derselbe in den drey verschwisterren Künsten bewandert war),so irrt er sich sehr, da steo Bapt- schon -472 verstorben war, des Markus Vater hingegen (nachdem Lexikon) nur ,66 I. später (>6z8).