Allegri.
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äe croix (Ablegung, oder Pietü) und als nachdem Original eines Bildes aufEapo dl Monregefertigt, rubrizirt ist; mit dem beygefügtenRuhm des Verlagscatalogs: le äossin est 6etouto exaotituste, ol los jours gui sont ck'unArsnä eilet, ne peuvent ^ue plaire auxoonnoisseurs.
Von Handzeichnungen des Lorreggi'o nennenwir hier:
In der Sammlung zu München : Eine St.Magdalena und einen jungen Faun (^^°).
In dem um 1810 versteigerten Cabinet Spl-vestre zu Paris fand sich eine Madonna mitdem schlummernden Kind auf den Knieen, untereinem Palmbaume sitzend, dessen Zweige einEngel so ordnete, um jene vor der Sonnen-hitze zu schützen. Im Hintergrund große Bäume;zur Linken ein kleines weißes Kaninchen; daherauch dieses Bild (9" hoch, 7" br.), eigentlichin Gouache gemalt, la Vierte 2U laxin hieß.Ursprünglich gehörte es dem berühmten de Piles,dann durch testamentliche Verordnung dem Künst-ler Anton Coypel, und kam nach des letztemTode (i/bk) durch Versteigerung an den Herzogvon Tallard. Es soll vortrefflich, und dieContoure so zart hingegossen seyn, daß bloßdie Lokalfarben die Formen bilden. — Einezweyte Madonna mit dem Kinde ( 5 " ic?" hoch,h" Z"/ br.) a la Sanguine, aus der 1772 ver-steigerten Sammlung des H. l'Empereur. —Ein blond gelockter Kopf in Pastel, der einigeAehnlichkeit mit dem Kopf des die Harfe spie-lenden Amorins in dem berühmten Bilde derLeda habe (hoch, 9" 6"^ br.) wieder ausdem Cabinet Tallard. — Zwey akademische Fi-guren, die eine a la Sanguine, die andre inschwarzer Kreide. — Ein kleiner St. Johann,ursprünglich aus der Sammlung Arundel . Wonun seit i8i« alle diese Seltenheiten hingerathensind, ist uns unbekannt, und ebenso das Schick-sal derjenigen, die sich 1810 noch im CabinetPaignon-Dijonval, nicht minder als zehn ander Zahl, befanden; darunter ein Ganymedes-Raub (8" hoch, 5 " br.) getuscht; das UebrigeStudien, von verschiedener Form und Manier.
Auf der Ambrosia» ischen Bibliothek zuMailand sah Richardson noch zweyer EinVerlöbniß von Joseph und Maria, und ein sehrschönes Studium für die berühmte Nacht (^^H —In der Galerie Bonfiglioll zu Bologna saheben derselbe dreyer Madonna die das Kindstillt, einen Sr. Johann, eine schöne Ruhein Egypten, und noch mehr Anderes.
In einem Bande Handzeicknungen auf derGalerie zu Florenz mit lom. LLXXXII. undIislleuimenti pittorloi bezeichnet, bemerkteMorgenstern von dem Unsrigen dreye; darun-ter eine kleine in Rothstein: Coriolan, in sechsFiguren (^).
Allegri.
Endlich folgen^ diejenigen Darstellungen desUnsrigen, deren altere ober neuere Eigenthümerwir nirgends bemerkt gefunden, und welcheuns bloß durch die nach denselben gefertigtenBlatter bekannt sind.
Bildnisse.
Arcolano Armafodrito (nicht Armafrodito,wie Heinecke schreibt). W. Ikoilar so.1620 (2^).
Eines ungenannten jungen Frauenzimmers, amHalse ein Kreuz, und um den Kopf einfeines Tuch. ^v. violeinson Scr. IN. n.
Wieder eine Dame. L. blolsieln so. (^§).
Ein Blatt Studien (acht sitzende Figuren bey-derley Geschlechts), alle von sehr verschie-denem Ausdrucke. I'. blxisoopius so. (22H.Wahrscheinlich das, welches bey Heineckewo.,l irrig: Studien einiger Figuren ausder Kupole zu Parma , von gedachtem Ste-cher gefertigt, nennt.
L. Flucht und Ruhe in Egypten(^O)
1) äux. äo 8t. ägostini so. heißt ausdrück,lich Zi'ngara.
2) 1*. bsraon. ^gnilaso. llom. 1691. DieMutter mit dem Kind auf den Knieen,unter einem Baume sitzend; Joseph zimmertin der Ferne. Das Kind im Hemdgensegnet mit der einen Hand, und halt dieandre in der Linken der Mutter. Wir ver-muthen, ein schon in ältern Tagen (G77)von Diana Ghisi gestochenes Blatt, wel-ches Bartsch XV. rj-jo beschreibt (iZ" 7-"hoch, 10" 2<" br.) sey das nämliche.
2 ) Dasselbe Blatt von Aquila, retouchirt; mitder Inschrift: lVuclus eraiu eto.
4 ) Als These in Oval. 6. ^uciisn exo.
5 ) 8am. Lornarck so. m. n. Dieses unschein-bare Blatt, in der frühesten Zeit der Schwarz-kunst geschabt (Bernard st. r 687 ), stelltvielleicht einzig seinen Gegenstand in demachten Geiste seines Urbildes dar.
6) Oder ^lex. Lrorvn, m. n.
7 ) Die knieende Jungfrau, welche das aufdem Stroh liegende Kind mit Bewunderungansieht (ohne Namen des Malers undStechers) 6. Lbnicau so. Nicht unwahr-scheinlich das schöne Bild in Florenz .
8) Das gleich vorgenannte, klein, in Oval,
mit einem Rahmen. exo.
9) elior Drevet. Die Scene mitten in einerwaldigten Landschaft, wo der Mutter Kopfden Kopf des Kindes berührt, das aufihren Knieen liegt, mit der Inschrift: bä»justice eto. (^?).
(220) Beyde hat Piloty in Steindruck geätzt. Pr. des ersten i st. zo kr., des zweyten 1 fl.
(-21) Aehnliche Studien für diese letztere besaßen Richardson's Vater, und Mtzlord pembrocke.
(,-2) Tagebuch I. (-.) 4°3 u. 408.
(22z) Was dieses für ein Ens sey, haben wir nirgends ausfindig gemacht. Das Urbild mochte vielleichtin der Sammlung von Arundel stecken.
(-24) Soll irrig mit Corveggio's Name bezeichnet seyn, in der That aber Jul. Pipi angehören, unddie Marchese Jsabella Este von Mantua darstellen.
(225) Ohne Zweifel in seinem Werke: karsäigmara grs^bicei vrriorum srlikoum, rsb. «so. ll'. I. er H.toi. itaKD 167t begriffen.
(226) GroßentheilS (wegen der egyptischcn Kopfbekleidung der H. Jungfrau) unter Angara (die Zi-geunerin) rubrizirt. Wir nennen sie nach den Meistern oder Verlegern, in alphabetischer Ordnung.
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