Band 
Zweyter Theil [5].
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Allegri. Allegri.

rL) 8c. Madonna, Halbfigur, die das A. da Trento in Helldunkel, von G. Man-

Kind auf den Knieen hält, und wo der tuano und I. B- Mercati aber mit dem Grab-kleine St. Johann ihm durch ein anderes stichcl gestochen worden. Allein, so eben bemer-Kind einen Blumenstrauß bringen läßt. ken wir (nach dem Winklerschen Gantkatalog),17) ^»0». 8o. a. f. Madonna, das Kind auf daß das schöne und seltene Blatt von da Carpj

den Knieen (^ 3 ). .

t8) ^0». 80 . ( 244 ).

v. Gegenstände aus der Leidens-geschichte.

1) Der Heiland auf dem Oelberge.

50 . Hv,

2) Eine Pietü. Von dem Leichnam sieht mannur einen Theil auf den Knieen der H.Jungfrau, welche selbst nur in Haibfigurerblickt wird. St. Magdalena scheint dieleidende Mutter umarmen zu wollen. Hinterihr erscheinen noch zwey Köpfe, der eineeiner weinenden Frau. Dies Blatt, inklein Quarto, wird von Einigen fürAUegri'seigene Arbeit gehalten (245).

3 ) Einen andern Leichnam bis an die Kniee,von zwey Engeln unterstützt, hat C. Massi(1727) für ein Missal zu Urbino , wir wissennicht nach welchem Urbilde des Unsrigengestochen.

L. Aus der Heiligen - und Legenden-geschichte.

I. Aus dieser scheint uns die liebliche Mytheder Verlobung der H. Larharina mir demEbriftuskinde den milden Dichtergeist des Un-srigen besonders angesprochen zu haben.

Gefunden haben wir diese Darstellung schon

unter AUegri's frühesten Bildern (jetzt zu ^ ^ .

St. Petersburg). Dann in der alten Konigl. den Magdalena zu Dresden , und einer ähn-Französ. Galerie; einst (nach Richardson) in ltchen in England, baben^wir schon bey der An-der Galerie zu Parma; nach Meng« auf Capo zeige des Urbildes angeführt,di Monte zu Neapel . Dann aber finden wir noch ff. Blätter, weiche

Oben haben wir, bey Gelegenheit der alten, diese Heilige darstellen, ohne daß wir die Be-jetzt in Rußland befindlichen, sowohl als der sitzer der Urbilder mit einiger Sicherheit kennen,von Mengs zu Neapel gefundenen Darstellung i) b'. 8-:. Großes prächtiges Blatt,

dieses Gegenstandes bemerkt, daß solche in dunkelbraun punktirt, mit der Unterschriftr

ältern Lagen von Hugo da Carpi (^°) und Diva lvragUaleua. Die Heilige in der

(-13) Dieselbe Darstellung, welche I. Smith als ein Bild nach Schibone geschabt hat.

(-44) Wie Einige glauben, nach dem Unsrigen, Martette hingegen, nach Dosso's von Ferrara Zeich-nung, in Helldunkel mit drey Stöcken: Die H. Jungfrau Halbfigur, das schlafende Kind auf einemKissen, den Kopf an den Busen der Mutter gelehnt; St. Johann, Halbfigur, im Dorgrunde zurRechten. Au beyden Seiten der Jungfrau St- Joseph und St. Elisabeth (14" hoch, 9" br.).In zweyerley Abdrücken mit Veränderung. Auf dem einen lie'st man unten zur Linken:

(,45) Bartsch kennt es nicht. Mariette geht noch weiter, und behauptet in einem Briefe an Crozat,daß Allegri überhaupt einen Theil seiner Werke geätzt habe. Gandellini sagt ungefähr dasNämliche.

(246) Der kundige Nartsch weiß nichts von einem solchen Blatte von da Carpi, wohl aber von einem,durch einen „wenig geschickten" Meister in Helldunkel von vier Platten gefertigten, wo Madonnazur Rechten, die Hand des Kinds auf ihren Knieen, mit dem Ring gegen die knieende St. Catha-rina führt. Dasselbe hält 14" in die Höhe, 10" 2'" in die Breite. XII. 60, 6>.

(-47) Dartsch kennt kein solches Blatt von diesem Meister.

(-48) XV. Zgy.

(- 49 ) m. Z--.

(-50) Von diesem (nach Hrinecke) ziemlich schlecht.

(rzi) Nach Hrinecke als ob eS noch dem Bilde, wie H. da Carpi'ü wäre, daS wir selbst schon apb«kryphisch gefunden haben.

(-52) Den indessen Heinecke für C- Cort hält.

(-53) Und überhaupt nur als St. Catharina (nicht deren Vermählung) von Heinecke angeführt.

I. 24

nach keinem der uns bisher bekannten Urbildergefertigt seyn kann. Eher könnten die Blättervon Mantuano und Mercati das Bild in derErmitage seyn, da Barrsch (^) dasjenige vonMantuano durch die «Cacharina auf denKnteen',und Rost (^) das von Mercati als „ in fastganzen Figuren" bezeichnet. — Aehnliches be-merken wir von zweyen Blättern von F. Aquilaund B. Capiteüi ( 25 °), welche beyde in dieseDarstellung zugleich einen St. Sebastian bringen,was vorzüglich auf das Bild in der Königl.Französ. Galerie zu passen scheint.

Noch bleiben uns indessen von diesem Gegen-stand ff. Blätter anzuzeigen übrig, von derenUrbildern wir bisher durchaus keine Spur ge-funden haben.

iVI. 80.(25').

2) 80. Kl. in 4 °« Halbfi-

guren.

Z) so. ( 25 -). St. Catharina trägt die

Palme; zwischen ihr und der H. Jungfraubemerkt man zwey Engelskvpfe.

/) 8 o. m. n. Bey Llooreling. Hach,

figur ( 255 ).

5 ) 8 e. In ganzen Figuren, in einergroßen Landschaft. These. BcyEhareau,und später bey Chereau.

6 ) 8 c. n. C. Madonna, in der Luftsitzend, das Kind auf den Knieen, bietetes der — schlafenden St. Catharina dar.Man sieht auch Engel dabey. Wer verstehtdiesen Unsinn bey Heinecke?

II. Die Blätter nach dem Bilde der reuen«