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Alvare z.
Aivare; (Johann), s. Juan in den
Zusätzen.
— — (Lorenz), ein spanischer Maler, Schü-ler des B. Carducho, der sich >65/ zu Murcia niederließ, wo man seine Hauptwerke antrifft.Fiorillo IV. 221.
,— — ein Spanier, malte 1812 zu Rom für ein Zimmer in Friesen: Den Traum desAchilles, dem der Schatten des Patroklus er-scheint; den Traum des Cicero, der die römischeJugend zum Tempel des Friedens ziehen, undden August die Thüren des Tempels schließensieht; und Leonidas, der seine Begleiter zumTode für's Vaterland aufruft. Der Künstlerhatte die Absicht, in jenem ältesten Style dergriechischen Sculptur zu arbeiten, der noch vorder Zeit des Perikles herrschte, und in denBasreliefs am Tempel des Theseus angetroffenwird. M. BI. 1812 1016.
IJIJ Alvaro (Johann). Das nach ihmgestochene Blatt datirt sich von 172a. ^0.
II. 11.^ Ulfen (Eusebius Johann), welcherim Lex. s. v. Alf ohne Taufnamen, und in demSupl. s. v. AIpben erscheint. Von ihm sagte derbekannte dänische Miniaturmaler Corn. Hoyer, der176-s zu Parts seine Bekanntschaft machte, daß dieArbeiten keines andern Meisters einen solchen Ein-druck auf ihn gemacht hatten, wie die desunsrigen: Er wäre einer der größten Künstlerin der Miniatur, dem Email und dem Pastell;seine Ausarbeitung (touobe) sey kühn und vollerGeist; das Brillante seiner Farben wäre wun-derschön; vollkommen habe er das Beingerusteines Kopfes gekannt, und das Ganze nie unterdem kleinsten Detail gelitten. Ls8ai bistoi-igu«-8uu les art5 en IlopeubgAue
1778 I>. -3o. In der Sammlung von I. M.Birkeustock, die zu Wien r8in versteigert wurde,fanden sich sechse seiner Miniaturen; nämlichvier Bildnisse, darunter das seines Vaters unddas der Kaiserin Maria Theresia ; sodann einsingendes Frauenzimmer mit den Noten in derHand, und endlich drey spielende Kinder.
(4. II.^I Alverochius (Andreas). Derge-stalt nennt ^ivius, in seiner deutschen Ueber-setzung des Vitruv, den Andreas del ver-rocchio des Lex. und Suppl.
Alvisettl (Jul.), ein italienischer Bau-meister neuester Zeit, gab, in Gemeinschaft miteinem andern seiner Kunstgenossen, /. pizza-gaUi, und dem Maler <t. Banst 1821 zuMailand bey Jos. Pogltani, das erste Heft von:Opere pei Avandi convor8i premiati in IVlilaoo per le ola88i d'Xrckitvltura, pitlura,ViZura ed Ornats, cliseAnate ed ineise perloro eura.
I^I. Il.^j Alvisio (Balthasar), ist B. Garlanino.
Alumnus (Franz). Von einem solchenerzählen W. E. Tenzel's monathliche Un-terredungen Jahrg. ibg/s S. 80 (nach Are-tin's italienischen Episteln 164)- daß er einwahrer Wunderkünstler im Kleinschreiben gewe-sen sey. So habe derselbe das ganze SymbolumApostolikum mit dem Anfange des EvangeliumsJohannis, wie es bey der Messe gebrauchtwird, ohne Abbreviaturen auf ein Gröschleingeschrieben, über welche Arbeit Kaiser Carl V.und der Pabst Clemens sich »nicht genug ver-wundern, noch ihre Augen sättigen" konnten-
A lzius.
sl. 11.^ Alunno (Niclaus). Lanzi (Ld.terr. II. 22.) setzt die Zeit seiner meisten Arbei-ten zwischen 14^8 und 1492. vasarl nennt ihnrinen vortrefflichen Maler zur Zeit des Pimu-ricchio. Er arbeitete, wie es gewöhnlich vorPerugino geschah, in Wasserfarbe; und doch so,daß sich solche bis auf den heutigen Tag erhal-ten hat. In seiner Farbentheilung (oompar-timento de colori) war etwas Neues (?). SeineKöpfe sind lebhaft, aber gemein, und bisweilenkarrikaturirt, wo er zumal Pöbel vorstellte.Sein Werk in St. Nicolo zu Foligno (Madonnazwischen mehrern Heiligen, und unten kleineDarstellungen aus der Leidensgeschichte) ist ganzim Geschmacke der Qualrocentisten, schaubargenug, aber verworren. Eben so ein andresdaselbst, nach i5oo gemalt, vasari dann rühmtvon ihm besonders eine Ifieta in dem dortigenDome, und daran vorzüglich zwey Engelchen,»die so — jämmerlich weinen, daß es kaumein andrer viel besser hätte machen können".Im Tüb. Runstbl. 1821 S- 29Z heißt es von>h">: »Jene Richtung auf die Ideen der Anmuthund Zartheit, welche etwas später auch Perugino befolgte, war bey Alunno schon seit 1466 sicht-bar, wo er die Brüderschaftsfahne in der KircheSt. Maria Nuova zu Perugia malte, so wienachher in andern Bildern, wie in St. Niccolozu Foligno , (dessen schon unsre Zusätze geden-ken), und in der Pfarrkirche zu Bastia , unweitPerugia ."
IJi.^1 Alzenbach (Gerhard), von welchemunter Wilh. Alzenbach im Suppl. die Redeist. Gerhard, den man als Kupferstichverlegerzu Cölln von 16! 2—1656 (wo er einen Prospektder Marienkirche zu Aachen verlegte) antrifft,hatte einen sehr zahlreichen Verlag, wenn auchnicht von den ersten Künstlern. Nach Angabenmehrerer Kupferstichverzeichnisse arbeiteten näm-lich für ihn: Wilhrlm Alzenbach, Will). Alzen-bach der jüngere, Gerh. Hustin, D. Altenburg,Mathis van Somer, Loessler der jüngere, FranzBrunn u. s. f. Der nach H. Watele gut ingr. Fol. gestochne und von Pet. kandry zu Paris verlegte Kopf des Lhaddeus, welcher zu einerFolge von Aposteln und dgl gehört, ist zwarmit O. so. bezeichnet; das Suppl.
theilt jedoch dasselbe dem Wilh (Ouillaume)Alzenbach zu, so wie wir auch finden, daßaußerdem der letztere gewöhnlich sichSüm/, zu schreiben pflegt. Uebrigens haben wirkeine genauere Versicherung, daß Gerhard selbstKupferstecher gewesen sey, wenn gleich vieleBlatter sein exvud. ohne Angabe eines Ste-chers tragen. Dann erscheint auch ein G- Al-yenbach jünger, als Kupferstichverleger zuCölln.
— — (Wilhelm), Vater und Sohn.Verschiedene Kupferstiche, die:
(mit und ohne junior) 8vulp. be-zeichnet und zum Theil für den Verlag desGerh. Alzenbach gestochen wurden, haben ei-niges Verdienst. Aus dem Verlage eines derbeyden Wilhelme kennen wir nur eine MariaMagdalena , in einer Einfassung mit Blumeneingedruckt, welche letztre bezeichnet ist: I. Vou8-5^n dekin., 6. 6. (oder 6. 6.) 8ticb soulp.
(II-4 Alzius (Elias), eigentlich EliasAir, Bürger und Maler zu Herrenberg , unfernTübingen , in der letzten Hälfte des XVI. Jahrh.Von ihm wurden nun zwar auf Befehl HerzogLudwigs von Würtemberg die im Suppl. ge-dachten Bildnisse der Professoren zu Tübingen von 1577-ihgv gemalt; allein ein andrer Maler,Jakob Züberlein, zeichnete darauf dieselben für
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