Amann.
Amberes.
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geograph. Epbemeriden Xl. 81. Ob er etwamit abgedachten Joseph (A.) eine Person ab-gabt? Wir vermuthen's, da späterhin (1806)der Unsrige, gerade wie oben der Joseph/ fürstl.Augsburgischer Landgeometer (jetzt auch Hof-kammerrath) heißt/ und damals/ gemeinschaft-lich mit I. I. Bohnenberger, die beydengroßen Karten von Schwaben und Würtembergaufnahm und zeichnete. Diejenige von Wür-remberg enthielt 6 Blätter/ deren jedes i fl.36 kr. kostete / und das Ganze um 1813 vollen-det wurde.
sl. H.^ Amann. Heinecke schreibt alleKünstler dieses Geschlechts Amman .
Amaseus (Gregor)/ ein Landkartenzeichner/von dem es in dem Vorbcrichte von des Dr-rellus: ^eatrukn orbis terrarum 1679 heißt:kori 3 ulll labulam clescrip8it; goarn adsuotore 8e kakuisse, iugult (d. h.
Leander Alderti) in SUN Ilalia.
sn .^1 Am äst (d') / erscheint in dem Ber-liner-Adreßkalender auf 1724 als dortigerkönigl. Hofbildhauer. Unstreitig ist hierumenaber der Barth. Daniarr im Suppl. zu ver-stehen.
sll.^ Amastini (Angelus Anton) / so hießder im Suppl. ohne Vornamen gegebene römischeSteinschneider; er war von Fossombrone gebür-tig. Derselbe kopirte nicht bloß Antiken/ son-dern verstand auch eigne Erfindungen, im Ge-schmack der Alten, trefflich darzustellen. Demzum Beweise, führt man — wenn wir nichtirren in lDielands deutschem Merkur —einen Achat von 1788 an, worauf er eine nackteBacchantin, nebst einem haibtrunkenen Knabenvorgestellt hatte. An diesem war alles zu prei-sen, außer dem obwohl mit vieler Grazie,doch in der Manier des Bernint allzu fleischigdargestellten Knaben.
Amaek (Carl), Professor der Architektur zuMailand , kündigte 1820 unter dem Titel: ^n-liodiiL 61 kliisnc, ein Werk an, welches imJul. 1821 erscheinen sollte, worin er auf 17 Ta-feln (mit angehängtem Commentar) das Resul-tat einiger Nachgrabungen am Corso der Portanuova, und anderer bey der Porta orientalebekannt zu machen verspricht. An beyden Plätzenfanden sich nämlich alte Marmors mit auserle-senen Architektur - und Sculpturverzierungen,welche er auf s Sorgfältigste zu untersuchen undzu beschreiben verheißt. Tüh. Runstbl. ,821S. 24.
— — (Peter), ein italienischer Kupferstecher,vielleicht Schüler von Johann Ramis, wenig-stens stach er unter dessen Leitung zu Scopoli's :Oeliclae Vloraeet Vaunae losubrioae. Irclul1786—1788 gr. Fol. Auch in den beyden -Wer-ken des I. B. Babis: Oe Lrexl6r8 uova specieperlecta 61 e 24 Mvosi ^nna XII. und:vellanea dotanica , findet man von seiner Arbeit.Deffentl. rssachr.
sll.^ Amato (Franz). Sein Blatt: St.Joseph, stellt denselben vor, wie er, neben demH. Kinde sitzend, in einem Buche liest.
sl. II-H — — (Johann Anton d') der al-tere. »Durch seinen »«gemeinen Fleiß" (sagtLanzi Lä. terr. II. 2g8) »gelangte er gleich-sam an die Grenzen des neuern Styls. SeinSakramentsstreit in der Hauptkirche zu Neapel ,und zwey andre Tafeln, al Carmine und inSt. Leonardo zu Borgs di Chiaja, werden sehrgerühmt."
Amaro (Paul), ein Priester der zu Ciminna in Sicilien 1634 geb. wurde, zu Palermo stu-diere, insbesondere der Mathematik und der schö-nen Künste sich befliß, und sich den Ruf einesgeschickten Zeichners und Baumeisters zu erwer-ben wußte, daneben aber auch Fertigkeit imKupferstechen und Bildhauen besaß. Amarolehrte zu Padua die Baukunst, und wurde daraufvom Senate dort als Ingenieur und Baumeisterbestallt. Adelung nach: Lcritt.
Man hat von ihm: oriova 61
Pro8pettivs, Xuctore I). I). Ißa«/8acer6ote et ^rcdlletto Vauormltano. ErsterTheil Fol- mit Kupfern. Der Druck diesesWerkes begann zu Palermo 1714, wurde aber,da Amaro in diesem Jahre starb, dorr erst 1723beendet. Scheid ei's Emleir. zur mathe-matischen Bucherkennrmfl X. 461. (Nachden Xot. Lru6. 1736 S- 337).
Amarrice (Cola deU), ein neapolitanischerMaler des XVI. Jahrh, vasari spricht vonihm im Leben des Calabrese. Er wohnte zuAscoli da Piceno, und genoß in dortiger Ge-gend den Ruf eines seltenen Künstlers in derMalerey und Baukunst. Seine, wohl frü-hern, Arbeiten in der erster» hatten noch etwasTrockenes. Späterhin waren sie voller in derZeichnung, und näherten sich gefälliger demneuern Styl. Der Guida di Ascoli rühmtvon ihm ein Bild im Oratorio von CorpusDomini , das den Erlöser darstellt, wie er denAposteln das Abendmahl reicht. Er lebte nochi 553 . L6. terr. II. 5 i 4 — 3 l 5 .
sli.^I Amaury r Duval, s. Duval inunsern Supplementen. Jede Lieferung seinesWerks: karl8 ei ses monunieli8 kostete aufgemeinem Papier 16 Fr., auf Grand ColombierVelinsatine 82 Fr. und 48 Fr. auf GrandAigle.
Amaya,( ), ein spanischer Maler zuSegovia , bluhete in der zweyten Hälfte des XVll.Jahrh. Von ihm bewunderte man, hauptsäch-lich ihres reizenden Colorits wegen, einige Bil-der in der dortigen St. Martins-Kirche. Fiorillo
IV. 3l)7 scheint ihn für einen Schüler von V.Carducho zu halten.
sH.^I Amb ( ). Statt dieses Artikels,
im Suppl. l.: » Auf einer Medaille Pabst Paul
V. von 1606, hat sich der Verfertiget mitXKI8. 6. (nicht etwa XlVlö. ^.?) angegeben".Samml. berühmter Medailleurs iVi-o. 35 o.
slJ Amb er es (Franz de), ein zu Anfangdes XVI. Jahrh, blühender spanischer, ursprüng-lich aber niederländischer Maler und Bildhauer,dessen im Lex. nebst andern seiner Zeit- und Kunst-genossen s. v. Peri-Jouan gedacht wird. In1602 malte derselbe die Bilder auf der Altar-wand des H. Eugens im Dome zu Toledo .Dann fertigte er 1607 im Verein mit den Bild-hauern Johann von Brüssel und Loren;Gurricio die Wappenschilder u. a. Zierrathenan dem Fries und über der Thüre des für denWinter dienenden Kapitelsaals an eben diesemDome. Späterhin aber, seinem Berufe alsMaler, der in ihm der vorzüglichste gewesen zuseyn scheint, wiedergegeben, malte er mit Jo-hann von Burgund und villodo gemeinschaft-lich in 1608—1610 die Tafel» des Altarblattesder Mozarabischen Kapelle ebendaselbst. Mitdem (erst 1620 gebornen) Franz von Orient,ebenfalls einem Antwerper, darf er nicht ver-wechselt werden. Tüb. Runstbl. 1822 207.Fiorillo IV. 62 gedenkt seiner ebenfalls kurz,