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Arbeiter.
sondern vielmehr des leichten und gemeinen(kacile e xoxolsie) Fried. Zucchero. Immer-hin mochte der Unsrige ein wackerer Künstlerseyn. Fiol-l'tto sagt, daß er 0566 ) gemeinschaft-lich mit parolas den bischöfliche» Pallast zuCordova geziert habe, und Lanzi nennt vonihm eine Menschwerdung in der Hauptkirche zuMalaga (>679), und in derjenigen zu Cordovaeine ganze Kapelle in Fresco; dann bey denBenediktinern zu Savigliano den Kirchenpla«fond, und in dem Stadthause zu Saluzzo ebenfalls Einiges in Fresco. Auch der Hofsoll ihn geschätzt und pensionier haben. Dane-ben soll er, wie pacheco versichert, ein vor-trefflicher Landschafter gewesen, und 1614 ge-storben seyn. Palomino'« Nachrichten vondem Unsrigen nennt Fiorillo überhaupt vollerIrrthümer. Ls-rzr LU. torr. n. Ii 5 . IV- 20.V. 367. Fi'onllo IV- 129.
Arbeiter ( ), ein Kunsthändler zu
Mainz , der im Tüb. Runsibl. mehrmals we-gen seiner Gefälligkeit und Kenntniß gerühmtwird, besaß, neben Anderm (1818) ein vorzüg-liches Ecce Homo von einem ungenannten altendeutschen Meister und (1819) eine Madonnamit dem Kinde, welche das Gepräge I. vonEyck trug. Eben so (1820) eine Kreuzigungvon Hemmelink oder Schoreel — was freylichAlles bald gesagt ist. Anderswo heißt er einMaler zu Mainz , 18-4 eiwa 4 « I. alt, dersich auch, neben dem Gemäldehandel, mit Re-stauriren derselben beschäftigt habe.
Aobren oder Arbin (Hans), erscheint1761 als Zeichenmeister bey der königl. däni-schen Land-Cadeten-Compagnie. Sraaesver;.d. dänischen Landkriegserats für 1761.Alton« 8°. Nach ihm soll O. H. de Lobe einBildniß der H. E. Hoppen in 8°. gestochen ha-ben. lDeinrvich schweigt von ihm. itLrc.
Arburger (Peter), ein Name, unter wel-chem auch der unten ff. Münzmeister Arnsper-ger erscheint.
Arbuthnor ( ), ein englischer Künst-
ler neuerer Zeit, gab, neben Anderm, Ansich-ten reizender Gegenden in Golconde in einigenkolorirten Blättern, die mit erläuterndem Texteversehen sind. Liorillo V. 72g.
sl.^I Arca (Nikolaus dell'), ist vielleichtderjenige r-kikolaus de Bononia, von welchemin der Universitätsbibl. zu Jena ein schön ge-schriebenes mit Gemälden ausgeschmücktes Cor-pus Juris Canonici in gr. Fol. gefunden wird.Breitkopf's Geschichte der Schreibet,herausgegeb. von Roch. S- 20.
Arcerius (Johann), ein Kunstverleger.S. oben I. Alberri.
sl-H Arcesilaus. Derselbe, von griechi-scher Herkunft, war durch seine Modelle inThon, noch mehr als selbst durch seine ausge-führten Werke berühmt. Von dem hohen Preis«derselben spricht plinius L,. XXXV. L. 12.8ect. 45.
fl. 11 .^ (Vinc. Learii.), bedeutet auf
Architekturen in Stich und Holzschnitten denBaumeister vincenz Scamozzi .
Archangä ( ). So heißt in Landon's
Salon von 1808 II. 12Z. ganz ohne Weiteres,ein damals zu Paris lebender Baumeister.
Archarta ( ). So nennt Brulliot
(victionn. x. 346) und (l'abl general. 8 ect. II.
p. 32 dlro. 21 einen^uns und auch ihm übri-gens unbekannten Künstler, auf dessen Zeich-nungen sich ein dort angezeigtes Monogrammmit der beygefügten Jahrszahl 1767 befindensoll.
Archelaus, Geograph und Historiographzu Zeiten Alexander des Großen. Von ihm istbekannt, daß er nicht allein eine Beschreibungder Länder fertigte, welche Alexander mit Kriegüberzog, sondern auch, daß er diese sowohl,als sonst noch andre, auf's Fleißigste gezeichnet,und es hierin allen andern vor ihm Lebendenzuvorgethan habe. Gregori Gedanken vonLandkarten. S. so.
si.^ Archer ( ). Eine Faoade des
Landpallastes Cliefden war ebnen Fußes mitjonischen Säulen geziert, und je zwischen zweyenderselben war eine (läre?) Nische angebracht.
II. Zol. Fiorillo V. 558 der von ihmdas gleiche Urtheil, wie Milizia und das Lex.fällt, nennt noch unter seinen Bauten St. Phi-lipps-Church zu Birmingham , und St. Johnin Westminster.
Archer-Dnbancourt ( ),wari765
erster Ingenieur des Königes von Frankreich ,Direktor der Festungswerke, und Gouverneurder Bastille zu Paris . D>e enthüllte Bastille.8°. Lübeck 789 S. 19.
fll.^I Archeveque (l'). Von ihm heißtes in Archenholzen's neuer Lirerarur-und Völkerkunde 178g. IV. i 33 u. ff. »Aufdem Ritterholmsmarkte zu Stockholm befindetsich seit 1774 das Standesbild Gustav I. undein ähnliches Denkmal (sagt man 1788) kömmtmit der Zeit auf den Nordermalmsmarkt. Beydesind von den berühmten Künstlern l'Archeveque und Gerard Meyer. Jenes hat iV Höhe,dieses das Außerordentliche, daß es, ungeach-tet seines Gewichtes von r 3 o Schiffspf. mitdem Piedestal aus einem einzigen Gusse ist, einUnternehmen, welches vor Meyern niemandgewagt hat."
Archis (Jakob Lonts al), s. unten Lonts.
sl.^Architas. Die hölzerne Taube^die-ses Künstlers wird für das erste zuverläßigeAutomat aus dem Alterthume gehalten.
flO — — »s. auch Archias im Lex."
sagt, wir wissen nicht warum, die Handschrifteines unsrer Freunde.
sl. Il.^j Arcmb 0 1 d 0 (Joseph), von Ge-burt ein Mayländer, st. 60 I. alt 1693, wahr-scheinlich zu Prag . Am kaiserlichen Hofe da-selbst befand er sich schon um i 56 o. Gleichseinem Kunst- und Zeitgenossen, dem Cremo-neser I. da Monte, beschäftigte er sich mit al-lerley Spielwerke; wie z. B. einen Vertumnusober eine Pomona zu malen, welche in derFerne diese Gottheiten darstellten, von depNähebesehen aber von lauter Blumen und Früchtenzusammengestückelt waren; oder gar sich in ebendiesem Geschmacke an das Erbärmliche zu wa-gen, eine Küche als — Person poetisch so ab-zubilden, daß ihr Kopf und Gliedmaßen ausTöpfen, Kesseln, u. a. derley Kochgeräthe zu-sammengesetzt waren; oder, wie es namentlichder Unsrige that, die Agrikultur, aus Pflug-scharren, Sicheln u. a. Ackerwerkzeuge,
(LU. lei-r.) IV. 220. Dlabacz. Gestochen nachihm von einem Ungenannten oder von ihm selbstnennt Heinecke (Dim.) die vier Jahrszeiten:Loroete e Lerdineili (?) rubrizirt, und eben