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Assel in.
zu Gent den Preis der Sculptur für ein Brust-bild von Otto Vaenius . Defienrl. rsjachr.
sll.^ Asselin (Franz). So hieß der imEuppl. angeführte Maler, von dein man Ar-beiten auf der Dresdner Ausstellung 1800 sah.Derselbe wurde in der Normandie um 1767 geb.,war der Sohn eines Advokaten, wiedmete sichdem geistlichen Stande und emigrirte mit Ein-tritt der französischen Revolution. Er nahmDienste bey den holländischen Truppen, machtesodann in Westphalen (wo er früher etwaszeichnen gelernt hatte) den Zeichenmeister, ge-wann Liebe zur Kunst, und gieng hierauf nachDresden , wo er von 1799 bis 1801 die Ma-lerey studierte. Von hier aus besuchte er seinVaterland und seine Anverwandten, und reis'tespater nach St. Petersburg , wo man ihm seineArbeiten und seinen Unterricht in der Kunst wohlbezahlte, und wo er nach Verlauf einiger Jahreum 1809 mit Tod abgleng. Aus Obigem istersichtlich, daß er nicht dieselbe Person mit demPariser-Porzellainmaler Asselm sey, wie dasSupplem. irrig besagt.
si. III Asselpn (Johann), genannt <tra-berje. Dieser u. a. Zunamen, welche ihm dasLex. giebt, waren seine Bentnamen. Ftorksto(Deutscht.) III. 79. In Deutschlaod besitzt vonihm die k. k. Galerie zu Wien auf Leinwandeine Z, br., 2^ 2" hohe Landschaft, im Vorgrundmit einem Wasserfalle, mit vier Reutern staffirt,deren einer aus dem Bache trinkt; in der Ferneam Fuß eines Berges ein See. Auf dem Bildsteht des Künstlers Chiffer (zusammengezogenes7 . u. ^.). Der alte Katalog von Schletsheundann nennt ein ic/ 6" hohes, 8^ 9" br. Bildauf Leinwand, welches Heinrich IV. zu Pferdin einem Treffen darstellt, und van Dycks,Sncyders und des Unsrigen gemeinschaftlicheArbeit seyn soll. Welches eigentlich Asselpn'sseine daran war, wird nicht gesagt; mehrwundert es uns, wo solches hingekommen, dadie neuern Kataloge der bayerschen Galeriendessen unter dem Namen keines der drey Mit-arbeiter nicht die geringste Erwähnung thun.Salzrhalum hatte von dem Unsrigen vier Bil-der: Eine Schlacht, mit Fußvolk und Reuternim Handgemeng (4^ 2" br., 3 ^ 2" hoch), und einenReuterscharmützel, kleiner, beyde auf Holz, undzwey ganz kleine Landschaften auf Kupfer. Danndas Kabinet des H. Hof- und Landgerichts-Advokaten Schmidt's zu Riel (1809) dreyerEinen Reuterscharmützel, meisterhaft und mitFeuer ausgeführt, auf Holz, mit der beigefüg-ten , wie wir glauben, nicht wohl gegründetenBemerkung, daß dergleichen Darstellungen vonAssel) n ungemein selten seyen; dann zwey Land-schaften auf Leinwand, die eine mir Ruinen,Reisenden und Vieh, »sehr angenehm darge-stellt"; die andere, gebirgigt im Hintergrund,im Mittelgrunde mit Wasser, mit Vieh undHirten staffirt, welche vollends als ein »Kapirtalbild" rubrizirt wird.
sl. H-H — — (Johann). Das Verzeicb-niß der Casseler-Galerie (1788) citirt von ihmeine felflgte Landschaft mit dürren Bäumen und
Ass-si.
verschiedenen der Ruhe pflegenden Personen;auf Leinwand, 3 ^ 6" hoch, br. Nach ihmsoll I. I. de Boissicux eine felsige Landschaftmit einem wilden Wasserfalle gr. quer Fol.geätzt haben. Vergleiche auch Selbem imSupplem.
sl.^I Assen (Johann van). Florist» D.in. 191 setzt seine Geburt um i 63 i an.
sl. H.^ — — (Johann Walther van),
welcher im Lex. und in den Zusätzen, sowohlunter diesem als unter dem Namen Wernervan Gssanen, doch mit etwas Verschiedenheiterscheint. Rost V. 32—34 führt von ihm an:Die Passion, eine Folge von sechs Blättern,in Rundungen von 9" im Durchmesser, mitgrotesken Verzierungen eingefaßt, und von i 5 i 3u. -5t4 datirt. Dann eine andere Folge insieben Blattern gr. Fol. deren jedes sehr ver-schiedene Gegenstände, theils biblische, theilssich darauf bald beziehende, bald nicht beziehendesymbolische oder mythologische Figuren enthält;eines mit der Unterschrift: Leprent totstelreklam t>^ Ooen kietertoou in LnAke-
lenkurAb. Joseph Strult nennt von ihmeine bewaffnete Figur zu Pferde, mit der Jrm-schrift: 8t. Hsclrianus — ^mslelollami in^eclibus Oonarcii petrl (also wohl die vorbe-merkte, vielleicht verhunzte) und ohne Zweifelkeine andre, als der bey winkler angeführteSt. Hubert. Warum dieses Formschneiders beyBarrsch nicht gedacht werde, ist uns unbe-kannt ('). LNalpe datirt auch die 60 Blätter ausder Lebensgeschichte Christi, deren das Lex. s. v.Ossanen gedenkt, mit i 5 i 3 u. 1H14. Somitwären die erst erwähnten sechse vielleicht bloßein Zehntheil von diesen. Dann bemerkt ist!.,von Marolles und le isomre nennen denUnsrigen waer de Hossanen, weil sie in dessenMonogramm ein U. statt eines gothischen zuerblicken glauben. Wir denken, eben Malpeund Rost haben dieß Monogramm richtig abge-zeichnet. Das V. jedoch, welches letztrer darinfinden will, ist für uns Ersichtlich. Ganrdellini nennt von ihm 60 Bl. Lebens- und12 Bl. Leidensgeschichte Jesu . Das ganz Wahreüber diesen zu dürftig bekannten Formfchnetderliegt wohl noch im Dunkeln.
siJ Assensio. Florist» IV. 341 begnügtsich, denselben unter die unbedeutenden spani-schen Maler seiner Zeit zu zählen.
si. Ässer ( ), ein falscher Name
für den Medailleur Dan. Jens. A;e oder Adzerdes Lex. u. d. Zusätze. Es war die Akademievon Kopenhagen , welche ihn um 1760 mit 400Thalern jährt. Gehalts, zu seiner Ausbildungauf Reisen desandt. L^eue Vers. nützlich.Sammlung. IV. 974.
Assiö (d'), gab: -)roliiteoture navsle.karis 1677. 4". LidlioArspIl. bkn-
tUemiltica. ^mstel. 1688. 12". p. 169.
A ssi si (Bagliani dl), 1 s den folgenden Gen-
— — (8,'ccie d'), s nle diesesGeschlechts.
(,) So eben ersehen wir, daß demselben dort (VII. 444—44,.) 2. mit dem Monogramm eines zwischenr und 4 stehenden umgewandten vv. bezeichnete Holzschnitte zuoeeignet werden, wovon die --ersten in runder Form (6" 7"' im Durchschnitte) so viel Gegenstände aus der Leidensgeschichte,die neun letzter« Manigfaltiges aus dem Leben Jesu, dann «ine Veronica, die das Schweißtuchhält» darstellen. Rartsch glaubt, diese mit erwähntem Monogramm versehenen Blätter werden vonEinigen, irrig, einen, ganz andern Künstler (Werner von Offanen) zugeeignet. Von dem Unsrigensey übrigens NichkS bekannt, als daß er um -Zi? zu Amsterdam gearbeitet habe, wie denn auchwirklich die ,2 ersten der vorerwähnten Blätter dieß Datum tragen; wonach dann Mehreres inobigem Texte, so wohl als in dessen Quellen, zu berichtigen ist.