191
Averberg.
Sein eigenes selbst gemaltes Bildniß befandsich in dem oft angeführten Lustschlosse Leopolds-kron bey Salzburg. Der Katalog dieser Gaslerie (z. B. bey Bernouilli) nennt ihn irrigJoh. Gorrlleb Auerpach.
Averberg (H.)/Malermeister zu Hamburg /den das dortige Adreßbuch auf 1806, noch nichtaber das auf 1804 benennt.
sl. 11.1 Averlino, Averolino oderAverulino (Anton). In der Antikengaleriezu Dresden zeigt man von ihm eine nach einerAntike und aus antikem Brvnzo gegossene Rit-terstatue des Kaisers Commodus . Diese Figur(r5 hoch) steht auf einer metallenen Platte,Mit der Inschrift: ^rcbi-
teetus Iiauo, ut vul^o ferunt, Lommocli.Vutouinl ^u^usli seneam statuaru , simulgueegum ip8un» eüinxlt ex eaclem ejus sia-tua, guss nune «ervatur gpuil 8. lollanueml^ateranum, guo lempore, jussu LuAeniilV-lubrieatus est Komso .4eneas templi 8.I'etri, guse guillem ipsa clono llat. ?etriMelliel, viro Innoeelltissimo optlmogue eivl.2Vnno uatal. eliristiano NL!L!LLI.XV.(^). ElP-sius Beschreib, der Antikengalerie in Dres den S. riL.
fll.^ Auerpach (Johann Gottl.), ein falscherName für Joh. Gottfried Auerbach.
^ Aversa (Mercurio d'), war ein Schü-ler des Neapolitaners Joh. Bapt. Carraccioli,(nicht des Bolognesers Joh. Bapt. Caccioli,wie es im Lex. heißt), und zwar, wie LanzilL6. ter?..) II. 322 kurz von ihm — rühmt,keiner von den beßten.
fi.^ Avesne (L. d), so nennt man zu-weilen den obigen d'Aveu.
Ave ra (Vincenz), Stempel- und Pettschier-schneider bey der Zeichenakademie zu Neapel 2797. Lnleullsrio e dtotlLiario ckella Oorteper 1'anlio 1797. Xaxoli 16°.
^11.^1 Aug (Mac. D., auch Mr. D. S.),ist Lliaria di Santagostini^ (von dem wir künftigsprechen werden) auf Blättern die man nachihm hat-
Auger ( ). So heißt bey Landon
(8a1on 2608 D. II. p. 220) ohne Weiteres eindamals zu Paris lebender Bildhauer.
— — (Victor). Nach der Zeichnung einessolchen nach der Narur hat I. Bouillard 1804das Bildniß Pius Vll. gestochen (Pr. 3 Frkn.,Velin 4 Frkn. 5o Cent., avant Leltre 9 Frkn.)London Xouv. IV. 544. Im I. VIII. trugener und der Architekt Sobre gemeinschaftlich denPreis davon für den Entwurf einer Departe-mentalsäule. Eine Abbildung derselben findetsich in den: Oiauäs prix «l'^rcliiteeiure etc.ik-ivr. XIII. Varis 804. Ob er mit dem Vor-stehnden Eine Person sey, ist uns unbekannt.
Augrand (Parft.), ein Kupferstecher zuParis um 1800. Er fertigte zwey kolorirteBlatter nach Marlet m Fol., davon das eineeine Mutter darstellt, die ihr Kind durch Musikins Schlafen bringt, und das andre den Kußdesselben Kindes bey dessen Erwachen; dannanderes nach Dusset (z. B. die Wäscherin in 4°.),nach C. Dubrusle (z. B. die Stickerin in 40.)u. s. f. Es scheint als ob er die Kunst mehrals ein fabrikmäßiges Geschäft zu behandelngewohnt wäre.
Auguste.
Augrub (Simon), ein Goldarbeiter undBürger zu Prag auf dem Pohorzelecz, lebtedaselbst 1724. DIabacz.
Augsburg (Adolph von), s. oben Adolph.
Äugst (Christoph), ein Mechaniker zu Leip zig , Anfangs des XVIII. Jahrhunderts. Vonihm wird gesagt, daß er im Stein - und Glas-schleifen exzellire. Gicul's Annalen.
— — (Elias), zu Steinwolmsdorf (zu Neu-stadt im Amte Skolpen gehörig), zeigte auf derAusstellung zu Dresden 1812 eine Sonnenuhrmit 22 Figuren, die er erfunden und gefertigechatte; andrer Erfindungen, wie z. B- der einerErdbirnmühle, nicht zu gedenken.
August (Gottlob), Baukommissair undFeldmesser zu Torgau , wurde um 17,46 alsOber-landfeldmesser nach Dresden versetzt, und starbhier 1806, alt 62 I. Nach seiner Zeichnung stachFrenzel 1780 einen Plan der Stadt Döbeln nebst den dahin eingepfarrten Dorfschaften, inFol-; so wie I. G. Seiffert einige Risse zu denAnzeigen der Leipziger ökonomischen Gesellschaft.Jahrg. 1788. Uebrigens hat August auch eineAnleitung zur Wasserbaukunst in Fol. heraus-gegeben.
, — — (Jakob Michael), erscheint 1742 alskönigl. pohlnischer und churf. sächsischer Hof-juwelier zu Leipzig .
sll.^ — — (Peter), ein Maler, welchersich s. v. perer-August im Suppl. befindet.
— — Wilhelm, Prinz von Peußen, VaterKönig Friedrich Wilhelm II. , geb. zu Berlin 1722, erhielt von, Hofmaler King Unterrichtim Zeichnen, und von Dubois solchen in derLandschaftmalerey. Fast kein Tag verging, woer sich nicht auf seinem Lustschlosse Oranienburg einige Stunden mit dem Pinsel beschäftigte; erpflegte dabey aber seine Gemälde nicht eher zuzeigen bis sie beendet waren, weil er Vieh undFiguren selbst fertigte, und weder einen Gedan-ken noch einen Pinselstrich von einer andernPerson entlehnen wollte. Nach der Beendigungmußten Pesne und der Baron Knobelsdorf ihreUrtheile über seine Arbeiten fällen, die meist denfrühen Morgen, die untcrgehnde Sonne unddas Vergnügen des Landlebens schilderten.Dieser Prinz starb zu Oranienburg 1758. DieBerliner -Galerie besitzt folgende Oelgemaldevon ihm: Den Sonnenuntergang 1758, auf Lein-wand, 2' 7" hoch, 4' 4" br.; einen schönen Mor-gen, Gegenstück; Gegend bey Oranienburg, woSchnitter das Getreide mähen, auf Leinwand,2^ 5" hoch, 3, bc. Ouhlmann Beschreib, derkönigl. Bildergalerie zu Berlin S. 179, 188,198, 271.
sl. Il.^j — — Dergestalt soll Augustmveneziano sich bisweilen auf seinen Blätternbezeichnen.
Augusts (Christoph). Derselbe warein Schüler von Malosso. Man nährte großeHoffnungen von ihm; er starb aber jung. Ei-nes seiner Bilder in Sr. Dominico zu Cremona trägt seinen Namen, und die Jahrszahl 1690.
Lei. lerr. IV. 2Ü2.
Auguste (E.), vermuthlich ein irrigerName des folgenden H. Auguste.
— — (H.), ein neuerer französi-
scher Medailleur, der dem Medailleur Brenetbey Fertigung einer Medaille auf die Schlacht
(,) Nach einer fehlerhaften Kopie.