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Die Beleuchtung mit Gas aus Stein- und Braunkohlen, Torf, Oel, Fett, mineralischen und vegetabilischen Harzen ... : mit vorgängigen Untersuchungen über den Gehalt dieser Brennmaterialien an Wasser- und Kohlenstoff, ihr Leuchtvermögen und ihre fabrikökonomische Anwendung, nebst statistischen Angaben über die Gewinnung derselben in Frankreich, England, Belgien ... und einer Beurtheilung der neu vorgeschlagenen Verfahrungsweisen bei der Gasbereitung / von Pelouze dem Vater ...; und mit Analysen und kritischen Bemerkungen von ... Pelouze dem Sohn ...; ins Deutsche übertragen von H. Bruhn
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viele rußige Substanzen absetzt; man wird daher nur eine mehr oderminder räucherige Beleuchtung erhalten. Die Anwendung der Naphthazur Beleuchtung ist nichts Neues; vor undenklichen Zeiten hat man siein mehreren Städten Italiens zur Beleuchtung der Straßen angewen-det, ganz wie dies in Asien stattfindet. Man könnte dafür sogar Ter-pentinöl und andere flüchtige Oele nehmen; alle haben ein großes Leucht-vermögen, aber die sehr umfangreiche und glänzende Flamme ist obenmit einem dicken Rauch umgeben. Das Verfahren ist also nur ausfreien Straßen anwendbar. Es ist überdies gewiß, daß sich die Naphthaisolirt, indem sie in ihrem Strome mit dem Gase, womit sie nur einvorübergehendes und wenig permanentes Gemisch bildet, in den Röhrenund den Löchern der Brenner sich anlegt und sie verstopft-

Sind unsre Muthmaßungen ungegründet, so muß man zur Zer-setzung der Naphtha schreiten, um vorläufig daraus ein wirklich perma-nentes Gas zu bilden. Aber wenn auch die Zersetzung dieser so flüch-tigen Substanz nicht bedeutenden Schwierigkeiten unterläge, so müßteman sich doch die Frage vorlegen: handelt es sich hier bloß darum, dasSchieferöl als Ersatzmittel der Stk., der Oele, des Harzes und der Fetteanzuwenden? Auf diesem neuen Terrain angelangt, bleibt uns nurnoch übrig, die Gewinnungskosten desselben zu erforschen. Wir haben eineneuerdings von Herrn Berthier, Professor an der Bergwerksschule, an-gestellte Analyse über die Schieferarten der Umgebungen von Autun ,deren geschickte Ausführung man gewiß nicht anfechten wird.

Die bituminösen Schieferarten, die sich bei Autun finden," sagtHerr Berthier in seinem Bericht,sind den Geologen, wegen der häu-figen Abdrücke von Fischen, welche sie einschließen, schon lange be-kannt. Diese Schieferarten trifft man fast überall in dem Bassin,in dessen Mitte der Aroux läuft, zwischen Epinac und Autun , ineiner Länge von 24 Kilometer, von Westen nach Osten, und in ein«mittlern Breite von 9 10 Kilometer. Man betrachtet heut zu Tagedie Schieferarten von Autun als zur Stkbildung gehörend, von dersie der letzte Bodensatz zu sein scheinen."

Diese Schiefer haben überdies alle äußern Charaktere der Schie-fer, welche die Stk. an vielen Orten begleiten; sie sind blättrig, vorkörnigem Bruch, matt, und von einem mehr oder minder in's Schwarzeübergehenden Grau; ihr Pulver ist grau."

Wenn man sie destillirt, entwickelt sich aus ihnen viel Wasserund mehr oder weniger zähe ölige Flüssigkeiten von einem mehr oderweniger dunkeln Braun. Wenn die Temperatur geschickt geleitet wird,so sind die ersten Oele sehr flüssig und fast wasserhell; diese Oelrsucht man im Großen auszuziehen, um sie zur Fabrication des Leucht-gases anzuwenden."