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Alphabet Alphons III.
des Weges ist jetzt die Rede davon, diese Straße für den Waarenzng aus Wallis nach Genua zu bauen. 3) Die Hauptstraße von Inspruck nach Italien über den6063 F. hohen Brenner in Tirol, wo die 4 Stunden lange Straße bis zu einerHöhe von 4376 F. ansteigt. Mit dieser steht 4) die neue von Östreich seit 1821erbaute Heerstraße, die höchste in Europa, von Bormio im Veltlin über denBraglio und das stilfserIoch (8400 F. hoch), in Verbindung. 5) und 6) Die Straßevon Bellen; nach Chur über den Bernhard!» und die über den Splügen , fahrbarseit 1823; jene nach dem Luganer -, diese nach dem Comersee. Zwar hatte derCanton Tessin 1818 mit der lombardischen Regierung einen Vertrag geschlossen,nach welchem er für seinen aus der Lombardei zu beziehenden Salz- und Früchte-bedarfsich verpflichtete, den Bau einer neuen Straße von Bellen; nach Chur überden«t.-.Bernhardin nicht zu gestatten, sondern bloß die alte L>traße ganz in ihremdermaligen Zustande zu erhalten; allein die Gültigkeit dieses dem Interesse Grau-bündtenü und andrer Contone piwiderlaufenden Vertrags ward bestritten, und derBau endlich begonnen. I. I. Meyer hat die neuen Straßen durch den Canton Gran-bündtcn (30 Bl.) (von Chur über den Splügen bis zum Comersee, und über denBcrnhardino bis Bellinzona ), nach der Natur gez. und von Hegi u. A. inAgua tintageatzt, nebst Einleit. und Erklär, von I). Ebel, und mit e. Wegcharte von Keller(Zürich 1825, Querfol.) herauSgeg. (S. auch „Dr-uui/äoue stell.-, V.-stlelli,,:»e stelle ^ranstiosc, -Neuste sti 8telvie> e sti 8i>l,iL:!>", Mailand 1822.) Der Stra-ßenbau über das stilfser Joch und der über denSimplon sind vielleicht das Größte,was Menschenkraft und Kunst in neuerer Zeit hervorgebracht haben. 20.
Alphabet, s. Schrift.
A l p h e u s, einer der größten Flüsse in Griechenland , welcher nahe bei derQuelle des Eurolas in Arkadien entspringt, bei Olympia fließt und inS ionischeMeer fallt; nach der Mythologie: ein Sohn des Oceanus und dessen Schwester,der ThetyS. Er verliebte sich als Flußgott in die Diana, welche, um seinen Ver-folgungen zu entgehen, sich und ihren Nymphen das Gesicht durch -Lchlammschwärzte. Als er die Nymphe Arethusa mit seiner Liebe verfolgte, verbarg Dianadiese in eine Wolke und verwandelte sie in eine Quelle. Er aber nahm nun seineGestalt als Fluß wieder an und vermischte sein Wasser mit dem ihrigen. DieseFabel entstand wahrscheinlich daher, weil A. an einer Stelle sich in die Erdeverliert: die Fabel ließ ihn in Sicilien wieder zum Vorschein kommen, wo er sichmit der Quelle Arethusa vereinige.
Alphons III., König von Leon und Asturien , der Große, folgte, 18 I.alt, 866 (nach Andern 862, 14 I. alt) seinem Vater Ordogno in der Regierung.Nachdem er den mächtigen Adel seines Reichs, der mit Eifersucht die königl. Würdein einer^Familie erblich werden sah, mit Gewalt unterworfen hatte, richtete erseine Waffen gegen die äußern Feinde des Reichs und verherrlichte seine Regie-rung durch mehr als 30 Feldzüge und zahlreiche über die Mauren erfochtene Siege.Er setzte über den Duero, brach Coimbras Mauern, drang bis an den Tejo undin Estremadura vor, vergrößerte seine Staaten mit einem Theile Portugals undAltcastilienS, und bevölkerte Burgos aufs neue. Aber durch diese Großthatenmachte er seine Unterthanen nicht zufriedener; er hatte sogar den Schmerz, sei-nen eignen Sohn, Don Garcia, an der Spitze der Aufrührer zu sehen, um unterdem Scheine des gemeinen Wohls die Krone an sich zu reißen. Doch A. über-fiel dessen Heer, nahm ihn selbst gefangen und hielt ihn in strenger Haft auf demSchlosse zu Gauson. Darauf bildete die Königin Donna Timena eine mächtigeVerschwörung zu Garcia'ü Gunsten und bewaffnete selbst ihre beiden andernSöhne gegen den König. Ein blutiger Krieg zerrüttete das Reich, bis A.,von seinen eignen Söhnen besiegt, der Krone entsagte und sie auf das HauptDon Garcia'ü sehte. Um nicht unthätig zu sein, zog er jeht, als seines eignen