Band 
Erster Band. A bis Bl.
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231
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Altan

AlphonS X.

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Sohnes Feldherr, gegen die Mauren, schlug sie und kehrte, mit Deute berei-chert, zurück. Nach dieser Unternehmung starb er zu Zamora 912, 64 I. alt.

AlphonsX., Konig vonLeon undCastilien, nur dem Beinamen der Astro-nom oderderPhilosoph, folgtest Vater Ferdinand demHeiligen 1252. Seine Liebefür die Wissenschaften und das Recht, und der Beiname ei.abio (der Weise) gaben stUnterthanen die Hoffnung auf eine glückliche Regierung; aber diese Erwartung gingkeineswegs in Erfüllung. A. wurde weder von st Familie, noch von st Unterthanen,noch von st Nachbarn geliebt; dagegen halten st Gelehrsamkeit und Beredtsamkeilihm in Europa einen solchen Ruf erworben, daß die deutschen Fürsten st Ansprücheauf die Kaiserkrone begünstigten. Statt auf die Vertreibung der Mauren und dieZähmung des Adels bedacht zu sein, verschwendete er die Kräfte st Landes, um sich1251 von einem Theile der deutschen Fürsten zum Kaiser erwählen zu lassen. Alleins. Bemühungen, diese Würde gegen Rudolfvon Habsburg zu behaupten, waren ver-geblich, und Papst Gregor X. weigerte sich nicht nur, ihm die Kaiserkrone, sondernauch Schwaben , auf das er von Seiten st Mutter Beatrix, einer T. Königs Phi-lipp l., Herz. gS von Schwaben , Ansprüche hatte, zuzuerkennen. Unterdessen wardA.'S Thron zugleich von den heimlichen Anschlägen der Großen und den Waffen derMauren bedroht. Letztere schlug er in einem blutigen Treffen 1263, entriß ihnenTcreS, Mcdina Sidonia, San-Lucar und einen Theil AlgarbienS, und vereinigteMurcia mit Eastilien. Aber diese Siege wurden durch einen neuen, 1271 von demInfame» Philipp erregten Aufstand unterbrochen, dem er erst nach 3jährigen Bür-gerkriegen ein Ende machte. InderMildeaber, womit er den Aufrührern verzieh,sah man nur den Beweis seiner Schwäche, und da er jetzt mit Strenge gegen seineFamilie zu verfahren beschloß, empörte sich aufs neue st Sohn Sancho und raubteihm 1282 die Krone. A. suchte Hülfe in einem Bündniß mit den Mauren undstarb nach vergeblichen Anstrengungen zur Wiedererlangung desThronS 1284. A.,der unterrichtetste Fürst seines Jahrhunderts, erwarb sich einen bleibenden Ruhm, in-dem er st Unterthanen eine Leammlung von Gesetzen gab, I n; p-n till-u, genannt.Es finden sich in diesem Gesetzbuche die für jene Zeit merkwürdigen Worte: „DerDespot reißt den Bauni aus, der weise Herrscher beschneidet nur die Auswüchse".Dem König A. verdanktEuropa die unter st Namen bekannten astronomischen Ta-feln. Er ließ die erste allgemeine Geschichte Spaniens in castilianischer Sprache ab-fassen und dieBibel übersetzen. Überhaupt trug er zur Wiederbelebung derWissen-schaften eifrig bei und vermehrte zu dem Ende die Gerechtsame und Lehrstellen derUniversität Sakamanca. Dhne Festigkeit und Klugheit ist jedoch Gelehrsamkeiteinem Regenten unnütz.

Alt, die zweite der 4 angenommenen Stimmen (st d.), von der über-stimme an gerechnet, genannt, wird mit dem L-Schlüssel auf der dritten Linie vonunten bezeichnet. Der Alt steigt nicht ganz bis zur Höhe des Soprans oder Dis-cantS empor, geht aber um einige Töne tiefer, und hat einen Umfang von wenigstens13 Tönen. Der weiteste Umfang ist vom kleinen b oder bX bis zum 2gestrichenen 1'.— Für gewisse Fertigkeit und Stärke der Stimme unterscheidet man auch noch dcnAlt von dem Mezzosopran (halben Sopran). Bei der Instrumentalmusik wird dieStelle dieser Stimme durch die Alla Viola, Altgcige (oder Bratsche), unter eben-demselben Schlüssel erseht.

Altai, einGebirge in Asien , welcheSvomUral anfängt, diesüdl.GrenzeSibi-riens bildet und zu dem ungeheuern Felsensystem im Innern Asiens gehört. DaSkoli-wanische Gebirge gehört auch hierher. Der höchste Gipfel des Altai ist 6560 F. hoch.

Altan , der Theil des Gebäudes, der, ohne Bedeckung von oben herab, miteiner Abtheilung des Stockwerks durch eine Thür in Verbindung steht, um Aus-sicht und freie Luft in der Nähe genießen zu können, ohne Treppen hinabzusteigen.Gemeiniglich tragen solchen Balcon oder Altan entweder die fortlaufenden Balke,,