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Erster Band. A bis Bl.
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Amadis

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Ainadeisken

Werk war eine versisicirte Übersetzung des Nunia PsmpiliuS von Florian. Erstarbzu Wie» am Nervenficber 1791, nachdem er 3 Jahre lang «ecretair des wienerHofthearerS gewesen war. Mit einem gefühlvollen Herzen und heiterm Geiste warer ein liebenswürdiger Gesellschafter und treuer Freund. Von dem „Doolin" ist1791, und von „BsiomberiS" 1802 eine neue Anst. zu Leipz. erschienen; Alpinger'S„Sammtl. Schriften" (Wien 1812, 10 Dde.)

A m a d e i st e n, s. Franciscaner.

m a d is, ein in der Ritterpoesie berühmter Name: 1) Amadis vonGallien,nach seinem Schildzeichen der Lowenritter, in der Einöde aber Dunkelscho» ge-nannt, ein Sohn Koniz Perion'S von Frankreich und der Eilisena, der Tochter desKenigs Gavinter von Bretagne . 2) Amadis von Griechenland, ein Urenkel desgallischen und Sohn Lisuart's und der Onoleria, Tochter des Kaisers von Trape-zunr. 3) LlmadiS von: Gestirn, ein Urenkel des griechischen Amadis, Lobn Age-silauS'S, Kenigs ii> Kolchis , abstammend von Alastraxerea, einem Kinde der Liebedes griechischen Amadis mit der Konigui Zahara vom Kaukasus. Die Mutter die-ses dritten AmatiS war Diana, ein Kind der Liebe von Sidoma, Königin vonGuindaga, mit Florisel, dem Ritter von der scheuen Schäfern,, rechtmäßigemSohne des griechischen Amadis. 1) Amadis von Trapezuni, abstammend vonRoger aus Griechenland , dem Vielgeliebten, einem Sohne Florisel's und der Helene,Prinzessin von Apollonien. Dieser Amadis ist ein Urenkel Florisel's, Sohn derPolirana und Lisearon's, Prinzen von Carai. —Die Geschichte dieser Helden, diefür Spanien ungefähr Das sind, was Karl der Große mit seinen 12 PairS fürFrankreich , und Konig ArthuS mit der Tafelrunde für England war, läuft durch9 Geschlechter, ist aber in Ansehung ihrer Entstehung und Dessen, was daranhistorisch und erdichtet ist, in ein solches Dunkel gehüllt, daß selbst ungewiß bleibt,ob sie spanischen, portugies. oder franz. Ursprungs sei. Zm spanischen Originalhat dieser Roman 13 Bücher, von denen Cervantes in der bekannten Musterungder Bibliothek des Don O.uipote die 4 ersten begnadigen läßt, weil sie nicht nurdas erste, sondern auch das beste und einzige Buch dieser Art seien, das «panienauszuweisen habe; die andern aber werden zum Feuer verurrheilt. Jene ersten4 Bücher einhalten den eigentlichen Amadis von Gallien. Als ihren Verfassernennen Einige den Portugiesen Pasco Lobeira zu Anfange des 14. Jahrh.. Andreeine unbekannte portugiesische Dame, noch Andre den Infamen Don Pedro, denSohn Johannes !. von Portugal . Dagegen hat der Graf Tressen, wahrscheinlichzu machen gesucht, daß die Ehre der Erfindung einem franz. Troubadour aus derSchule der Rustieien de Puice, des Vers. fast aller Romanen von der Tafelrunde,zu den Zeiten Königs Philipp August (1180—1223) gebühre; koch wurden wirdieser Meinung erst dann beizutreten geneigt sein, wenn eine kritische Vergleichungder ältesten Handschriften sie bestätigte. Als Vers. des 5. BuckS, welches dieAbenteuer Esplantian'S des ältesten Sohnes von Amadis, enthalt, wird GarciaSOrtonnez de Monkalbo, der Revisor der alten Ausgabe, genannt. Das 6. Buchvon Pelag. de Ribera enthält die Thaten des Ritters Florisanko, das 7. Buch dieeiiies Unbekannten, und das 8., von I. Diaz, die Thaten Lisuart's, das 9. und10. Florisel's, des Amadis aus Griechenland , des Ritters Anarante, das 11. und12. die Ritterfahrren Rogel's und Agesilas's, das 13. die des Silvio de la -Lulva.Weiter geht das span. Original nicht; nun folgen tiefranz. Übersetzungen, welcheseir Niclas d'Herberav, Herrn des EssarS, Übersetzung (1-740) diesen Roman bisauf 2 i Bücher erweiterten. Das 11.—17. Buch enthalt die ritterlichen ThatenSphäramonr'S und des AinadiS vom Gestirn, das 18. — 2l. endlich die'Abenteuerder übrigen Nachkommenschaft des gallischen Amadis, mit Lmschluß des AinadiSvon Trapezunr. Die einzelnen Theile dieses sehr ungleichartigen Ganzen, dae sel-ten vollständig beisammen gefunden wird, sind von verschiedenem Werthe Mir