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Erster Band. A bis Bl.
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Ambras

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Ambassadeur

allen die berühmtesten, welche im PontuS um den Fluß Thermoden wohnten.Diese sollen einst ganz Asten mit Krieg überzogen und EphesuS erbaut haben. DieKönigin Hippolyta ward vom Hercules getödiet. Au TheseuS'S Zeit überfielen sieAttika. Unter der Königin Penihesilea, Tochter des Mars und der Otrere, zo-gen sie Troja zu Hülfe. Noch um 330 vor Chr. machte ihre Königin Thalesti isdem macedon. Alexander einen Besuch; bald nachher verlieren sie sich aus der Ge-schichte. 3) Die scvthischen Amazonen, ein Zweig der asiatischen; sie bekriegtendie benachbarten Scythen, vei heiraiheten sich aber nachher mit ihnen und zogentiefer in Sarmatien, wo sie mit ihren Männern jagten und in den Krieg ging ».Die ältern Geographen gaben auch einem großen Landstriche im innern Südame-rika den Namen Amazonenland, weil die ersten Entdecker daselbst ein Amazonen-volk gefunden haben wollten. Die nettere Geographie hat diese» Irrthum berich-tigt, und mit ihm ist das Amazonenland verschwunden, das sich nur noch anfälrernLandcharten als ein Theil von Brasilien und von Peru sinket. — Der Amazo-nen flufi (richtiger Maranho»), welcher dieses Land, wie der Nil Ägvpten, be-wässert und fruchtbar macht, ist der größte Fluß auf der Erde. (S. Südame-rika.) Der erste Entdecker desselben, -Orelhan, traf, als er ihn hinaufschiffke, anseinen Usern eine Menge bewaffneter Weiber an, welche mir ihren Nachbarn Kriegführten, und dieß gab Anlaß zu der Benennung des Flusses und Landes.

Ambassadeur, s. Gesandte.

A inberg, ehemal. Hauptst. der Dberpfalz, an der VilS im bairische» Re-genkreise, in der Mitte vieler Eisenhammer. Sie ist sehr wohlgebaut, hat 112 H.und 1680 Einw., ein Appellationsgericht für den Regenkreis, ein Reut-, Hall-,Forst-und Postamt, ein Gymnasium, ein Seminar für Scbullehrer, eine Heb-ammenschule und eine Bibliothek. Die Gewehrfabrik liefert jährlich 10—20,000Gewchre in bester Güte. Die ehenial. Festungswerke dienen zu SpaziergängernBei Aniberg schlug der Erzh. Karl am 2 . Aug. 1106 den franz. General Iour-dan und nöthigte ihn kann am 3. Sept. durch die Schlacht bei Würzburg zumRückzug an den Rhein .

A mberge r (Christoph), ein altdeutscher Maler des 16. Jahrh., aus Nürn-berg gebürtig, der sich nachher in Augsburg niederließ. Hier malte er 1.150 denKaiser Karl V. , der ihn reichlich beschenkte und in hohen Ehren hielt. DiesesBild ist jeßt in der konigl. Sammlung in Berlin . -Landrart nennt als sein vor-züglichstes Werk die Geschichte Josephs in 12 Bildern aufLeinwand in Leimfarbegemalt. Er arbeitete in des ältern Holbein'S kräftiger Manier, der noch zu sei-ner Zeit lebte, copirte auch viele Portraits dieses Meisters und schnitt in Holz.Er starb zwischen 1550 und 1560.

A in b o i „ a , s. Mewürzinsel n.

A m bra oder A m ber, eine Materie von vortrefflichem Geruch, und, weilsie nicht häufig gefunden wirk, eine der theuersten Spezereien. Sie wird vornMeere ausgeworfen, oder aus demselben gesiscbt. Wahrscheinlich ist er eine indem Mastdarme des Kachelors sich sammelnde Materie, welche von der Nahrungdieses Fisches, dem Dintenwurme, entsteht, die ihm aber auch eine Krankheit ver-ursaclit, an welcher er stirbt. Man verwechsle nicht mit diesem grauen Ambraden Bernstein, auch .inNro j.innc, genannt.

A »> bras, A in ras, ein landesfurstl. Lustschloß in Tirol, nahe bei In-svi llck, am Inn , war berühmt wegen seines Museums von Knnstsackien, alrenRüstungen, Bildnissen u. s. w., welches der Erzherz. Ferdinand, Gemahl derPhiltppine Weiser (s. d.), im 16. ssahrh. daselbst angelegt hatte. Die Bibliothekschenkte die Kaiserin Maria Theresia der Universität zu Inspruck. Jene Kunst-kammer aber kam, als 1805 Tn ol an Baiern fiel, nach Wien , und ward unterdem Namen der k. k. Ambrascr Sammlung im untern Schlosse des Delvedere auf-