Band 
Erster Band. A bis Bl.
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273
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Anamorphose 273

Infinitesimalrechnung (s. d.) zusammenbegrcift, deren erstere die Franzo-se» dagegen als mit zur I'ix'xrln ,lon l»ixstion>> unalviiisnos im weiter» Tannegehörig betrachte», — Von der ?lnalysis der'Alten gibt PappuS von'Aleyandrien,ein Mathematiker des 4. Jahrh., in s. „Sammlung geometr. Untersuchungen" ')einen guten llnterricht, wobei er zugleich die analytischen Schriften der Alte» nam-haft macht. Was nach dem Untergänge des römischen Reichs, besonders von denArabern, in algebraischen und damit vermischten analytischen Untersuchungen ge-than worden ist, haben wir in d. A. Algebra angegeben. Als Erfinder der obensogenannten Infinitesimalrechnung erscheinen Newton und Leibnitz (s. d.).Hiernächst bemühten sich namentlich Euler , die Gebrüder Dernoulli (s. d.),mit glänzendem Erfolge um die weitere Ausbildung der mathcm. Analysis-, undin den neuern Zeiten haben sie d'Alembert, Laplace , Lagrange u. A. m. aufeine noch höhere Stufe erbeben. Erfinder der combinatorischen AnalusiS istHindenburg (s. d.); auf die übrigen einzelnen analytischen Disciplinen hiereinzugeben, verbietet der Raum. — Eins der wichtigsten Werke für die Ana-lysis endlicher Größen ist noch immer Euler'S „1iilr>>stn<-lix i» unulv.iix inüni-t<-,iiu>" ") (Lausanne 1148, 2 Bde.; n. ?(. Lerden 1191; deutsch durch Michel-sen, Berlin 1180). Damit stehen in einer engen Verbindung desselben Dfs.„IiieiUuiioiie, eulciili ilillöriuitiuli!;" (Petersb. 1165, 4.; ebenfalls deutschdurch Mithelfen, Berlin 1190). Ein wegen der Tiefe seiner Ansichten undvieler schätzbaren Anwendungen auf Geometrie und Mechanik cmpfchlenSwertheSWerk zur Kenntniß der Verbindung zwischen der Analysis endlicher Größen und dersogenannten, hier freilich aus einem ganz andern Gesichtspunkte betrachteten, Rech-nung des Unendlichen ist Lagrange'S „'l'lx'-xric ,I<-r louotxn,, an-ssvligue*"(neue Aufl., Paris 1813, 4.). Da man aber dazu schon gute Kenntnisse für all-gem. und sehr abstracte Rechnungen mitbringen muß, so verbinde man damit des-selben Vss. „s.erou,? ,<!»> I<> L.Oeal üe,<i liiix'llouS (neue Allst.. Paris 1806).Man bat von der frühern AuSg. des ersten dieser beiden Werke auch eine deutscheBearbeitung durch Rohde: „ÄnfangSgründe der Differentialrechnung" (PoiSd.1199). Eine brauchbare Anleitung zur Einsicht in den eigentl. Geist des Insinire-simalcalculus gewährt Nürnberger'S „Theorie des InfinitesimalcalculuS" Berlin 1812, 4.), und desselben Vss.: „Die letzten Gründe der höher» Analysis " (Halle1816, 4.). Neu in seinen Ansichten der Analysis endlicher Größen ist Arbogast:„Du ualeiil ilörir-iiionc" (Strasb. 1800, 4.). Unter den ältern Werken überIntegralrechnung stehen oben an Euler'S „lu.-ililnliniier ealeuli iuiepn'-ilir"(Petersb. 1168 — 10, 3 Bde., 4.). Den gegenw. Zustand der Integralrechn,nach d. Erweiter. der französ. Analysten lernt man besonders kennen aus Lacroir'S,,'I'raile <Iu eulen! «lilli renlial el >ln e.ilenl inleyru!" (PariS 1191 fg., 3 Bde.,4.). (Es ist seitdem eine neue aber noch nicht vollendete Ausgabe erschienen.) —Zum ersten Unterrichte ist zu empfehlen Pasquich's „Machemat. Analysis" (Leipz.1191), und zur weitern Ausbildung desselben DfS. „IN-xx-xt.-, .-nussvreur rnbli->i,!<»N" (Leipzig 1199, 1.). Endlich bemerken wir, daß Nürnberger'S „Darstel-lung der Herleitung aller derivirten Funckionen" (Hamb . 1821) den hier berührtenGegenstand aus einen, ganz neuen Gesichtspunkte betrachtet. N.

Anamorphose, die falsche Gestaltung und Verbindung der einzelnen

*) Man bat davon eine latcin. Übersetzung durch Commandinus: „IVlailn-m. colI-Nwriks, commentsi-iis illurlratse" (Bonn ,659, Fol.). Der griechische Tepk istnicht gedruckt.

**) Diese» Titel bat es wegen der'Anwendung, welche bereits bier von der Ideedes Unendlichen gemacht wird, und wegen Verbindung der Untersuchungen mit derböbern Analvns.

ConvcnarionSiLeyicvn. Bd. I.

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