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sie ebenfalls an; Kepler's kühner, umfassender Meist wagte zuerst den bedanken,daß sie allgemein und in allen Körpern gegenseitig sein müsse; Descartes Züchte sie,da sie zu den sogenamuen verborgenen Kräften gerechnet wurde, deren keine er er-kannte, ganz aus der Naturlehre zu verbannen; Newton aber setzte sie wieder inibre Rechte ein und bestimmte nach mehrjährigen genauen Beobachtungen ihreMestize. Sie zu erklären ist man vergebens bemüht gewesen. Die Erscheinung derAttraciion zeigt sich entweder an Körpern, welche in beträchtlichen oder doch merk-lichen Entfernungen von einander abstehen, und heißt dann Gravitation, d. i.allgemeine schwere, oder Eohäsion (Zusammenhang) (s. d.); wenn sie aber zwi-schen Theilen eines festen und eines flüssigen Körpers stattfindet, Adhäsion (An-hängung). Wenn mau auch nickt alle einzelne Umerabtheilungeu der Anziehung auf-zählen und benennen kann, so gehören doch ferner dabin die chemischen Verwandt-schaften (f. d.), die magnetischen und elektrischen Anziehungen u. st w., worüberdie einzelne» Art. zu vergleichen sind. Das Hauptwerk über die Anziehung derHimmelskörper sind Newkon'S „l'bilompb. n Unrul. peniussü.a nwisionmic,,".Über die Anziehung, welche Berge gegen das Bleiloth ausüben, st v. Zach: „I.'.it-lrm'tioo lins »n>nl <'t see Midi? zur Ine lilz ä choiub" (Avignoil 1811,2 Bde.). Vom Wesen der Anziehung handeln Kant's „?Netaphys. AusangSgründeder Naturwissensch." (3. Aufi., Leipz. 1800).
AnzugsZeld, auch Einzugsgeld (aeuzuz. z. ttaliella inunlPtr.alioniz), eineSumme, welche in manchen Ländern für die Aufnahme in eine Gemeinde erlegtwerden muß. Sie hat nichts Unbilliges, wenn sie mir den Vortheilen des Bürger-oder NachbarrechkS (z. B. Anrkeil an Gemeindemitznngen, Weiden , Waldungen,milden Lüftungen, einträglichen Nahrungszweigen) im Verhältniß steht. 37.
Aolier, ein griechischer Volkerstamm in Thessalien, welcher von Äolus (Hellen'S Lohne und Enkel des Deukalion) seinen Nanum führte, sich daselbst aus-breitete und mehre kleine Staaten errichtete. Ein Theil von ihm ging nach Klein-asien, wo er das ehemalige Troas besetzte und der Landschaft den Namen Äolis gab. In einen Bund vereinigt, der jährlich zu Kuma seine feierliche Versammlunghielt, blieben sie eine Zeitlang frei, kamen nachher unter die Herrschaft der Lvdier,dann der Perser; wurden, nachdem sie mit Hülfe Athens das persische Joch abge-schüttelt harten, von DariuS Hvsiaspis aufs neue unterworfen, und als ihnen dieGriechen wiederholt Beistand leisteten, entstand der berühmte persische Krieg (öi>0v. Ehr.). Sie wurden frei, kamen nochmals unter persische Bormäßigkeit, bis aufAlexander, und wurden endlich, nachdem sie von den syrischen Königen, den Nach-folgern Alexanders in diesem Theile seines großen Reichs, durch die Reiner befreitworden waren, von Sulla , da sie dem König MikhridatcS beigcstanden, völlig un-terjocht.— IhreLprachc, der äolische Dialekt, war eine von den 3 Hanpimund-arten der griechischen, ihr Land eins der fruchtbarsten; Ackerbau und Viehzuchtwaren ihre vorzüglichsten NahrungSzweize.
Äolsharfe Windharfe), ein Saiteninstrument, das, dem Winde ausge-setzt, Töne von sich gibt. Kirchcr scheint der Erfinder desselben zu sein. Pope kalteimEustathiuS gefunden, daß der Wind, wenn er auf ausgespannte Saiten stoße,harmonische Töne hervorbringe. Oswald, ein schottischer Componist, fand es bestä-tigt. Er spannte in einem schmalen, etwas hohen und langen Kasten von trockenemTannenholze, mit einem Resonanzboden, über 2 Stege, die nahe an den schma-len Enden einander gegenüber lagen, 8 — 10 Darmsaiten, alle im Einklang,nicht zu dicht neben einander auf. Um dem öusrsirome den Durchgang zu verschaf-fen, kann der obere schmale Boden, wie ein Pnlideckel, aufgehoben weiden, der anden beide» Leiten noch Flügel hat. Das Instrument wird hierauf mir der Öff-nung am Schieber dem Winde ausgesetzt, welcher beim Durchströmen Tönehervorbringt. Die tiefsten Töne sind die des Einklangs; sowie sich aber der