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Erster Band. A bis Bl.
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Arbeit

meine Dedürfnißmittel sind, und wofür Jeder die übrigen benöthigten Bedürsiuß-Mittel von Andern leicht eintauschen kann.

Hauptsächlich wird die menschliche Arbeit angewandt: 1) um der Natui un-mittelbar oder mittelbar allerlei nützliche Producte abzugewinnen, sie zu samuelnoder durch Cultur des Bodens und künstliche Bestellung der Felder :c. zu vermehrenund zu veredeln, sie in der Tiefe der Erde oder des Wassers aufzusuchen w.; diegefundenen rohen Products für die menschlichen Zwecke brauchbar zu machen oderihnen die unzählig mannigfaltigen Formen und Zusammensetzungen zu erchulen,wodurch sie zu Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse geschickt werden ; 3 dienützlichen Waaren dahin zu befördern, wo sie gesucht werden, und sie unter die Be-dürftigen zu vertheilen; 4) diejenigen persönlichen Dienste zu leisten, welcle zueinem Zwecke nöthig sind. In diese verschiedenen Arten von Arbeiten theilen sichdie Menschen und bilden danach verschiedene Classen, welche wieder in viele Unter-arten gespalten werden. So theilen sich diejenigen, welche sich mit Gewinnungder rohen Producte abgeben, in Ackerbauer, Jäger, Fischer, Bergleute u. s w.Noch viel mannigfaltigere Arten bilden sich unter denen, welche sich mit der Vered-lung dieser Producte beschäftigen (Handwerker, Künstler, Manufacturisten undFabrikanten). Bei dem Vertriebe der Waaren sind die handelnden Classen, dieFrachtfahrer, Schiffer u.s. w. thätig. Endlich bilden diejenigen, welche sich mit per-sönlichen Diensten beschäftigen, sehr vielerlei Arten von Arbeitern, als solche, welchegemeine Dienste für Andre verrichten, wie die verschiedenen Classen von Dienstbo-ten, diejenigen, welche durch ihre körperlichen oder geistigen Talente Andern allerleiVergnügen machen, die, welche sich mit der Ausbildung und dem Unterrichte desmenschlichen Geschlechts befassen, endlich die, welche dem Staate Dienste leisten,das Recht pflegen, für die öffentliche Sicherheit sorgen u. s. w. Jede von diesenverschiedenen arbeitenden Classen hat Producte oder Dienste anzubieten, welche nurdurch Arbeiten hervorgebracht werten, und welche die übrigen Classen bedürfen, undindem sie ihre Arbeiksproducte und Dienste gegenseitig vertauschen, kann Jederdie Produkte und Dienste aller Übrigen genießen. Auch ist klar, daß das Wohlbe-finden einer Nation von der Menge und der Mannigfaltigkeit der vorhandenen undimmerfort erzeugten Arbeitsprodukte, inwiefern dieselben Bedürfnisse befriedigen,abhängt, und daß daher eine Nation um so besser daran sein müsse, je mehr und jevollkommnere Products ihre Arbeit hervorbringt. Daher einer Nation außeror-dentlich viel an der Vervollkommnung ihrer Arbeiten gelegen sein muß.

Die Vervollkommnung der Arbeit besteht aber darin, daß sie immer mehr undimmer bessere Producte hervorbringt. Hierzu tragen folgende Ümstände Vieles bei:1) Die Einsicht, die Geschicklichkeit und der Fleiß, mit welchem die Arbeit betriebenund womit die Gegenstände, woraufsie verwandt wird, ausgewählt werden. HierzuHUfen theils eine geschickte Vertheilung der Arbeiten, sodaß Einer nicht vielerlei, son-dern ein und dasselbe Product oder wol gar nur einen Theil des Products ausschließ-lich und inMenge verfertigt. Denn dadurch erlangen die einzelnen Arbeiter nichrnurgrößere Fertigkeit und Geschicklichkeit in ihrem Fache, sondern sie ersparen auch vielZUt, welche sonst auf den Übergang von einem Geschäft zum ankern verwandtwird; theils durch die Beihülfe von Instrumenten und Maschinen (s.d.),durch welche die Natur zur Mitarbeit nach Begriffen gezwungen wird. 2) DieHoffnung, die Producte der Arbeit leicht gegen andre erwünschte Dinge verrauschenzu können. Je mehr daher ein Volk unter sich oder bei andern benachbarten VölkernLiebhaber seiner Producte sinket, und je mebr die andern zugleich ihm solche anzubie-ten haben, die es begehrt, desto größere Reize zur Vervollkommnung der Arbeitsind vorhanden. Endlich 3) daß die Zahl Derer, welche bloß von den Producte» dernützlichen Arbeit zehren, gegen die Zahl Derer, welche durch ihre Arbeit Überflußerzeugen, nicht zu groß sei. Denn wenn cS zu viele Müßiggänger im Volke gibt,