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Erster Band. A bis Bl.
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Ardennen

Arco (Grafen von)

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rief ihn der ReichSrakh nach Stockholm zurück. Er schrieb ,I1,'-,r>c>lre5 cnncernant4.lir iütlix-, reine >le la 8u,ülc" (Amsterdam 1151 — 60, 4 Bde., 4.).

Arco (Grafen von). Schon umer kein Kurfürsten Max Emanuel war dieseFamilie in Daiern einflußreich, Ilnter der vorigen Regierung wurde sie es noch weitmekr, vornehmlich durch folgende 5 Geschwister, wovon 3 in dem blühendsten Alterstarben. 1)Max, Gesandter des Malteserordens am bairilchenHofe. Von seinerfrühern Gesandtschaft nach Petersburg hat der Abbe George! Nachricht gegeben.Er commandirte 1809 als bairischcr General ein Corps gegen die Tiroler und fielvon einer feindlichen Kugel getroffen. — 2) Philipp, geb. zu München d. 19.Sept. 1115, welcher als Generalcommissair der baltischen Provinz Schwaben inUlm d. 29. Nov. 1805 starb. Er verband große Geschäftskenntniß mit den vorzüg-lichsten GcisteSgaben und rastlosen Fleiß mit dem liebenswürdigsten, humansten Be-tragen. — 3) Ernestine, Gräfin v. A., vermählt mit dem Minister GrafenMontgelas, starb 1820 in Italien . Es ist bekannt, daß dieser Minister seit seinerVermahlung ein minder liberales System in der Staatsverwaltung angenommenhatte. — 4) Ludwig, Oberhofmeister und Gemahl) der Erzherzogin MarieLeopoldine von Ostreich, Witwe des Kurfürsten Karl Theodor von Baiern . SeineSöhne führen den Namen der alten Grafen von Bogen . — 5) Karl, Präsidentdes OberappellatioiiSgerichtS zu München und ReichSrakh. , Man kennt ihn durchsein im ReichSrakh abgegebenes Votum über die Juden und durch ein Send-schreiben an Herrn v. Spann, worin die Wunder des Fürsten Hohenlohe in Schutzgenommen werden, sowie auch durch einige Worte an das Publicum über die imProceß wenig angefochtene fideicommiffarische Verfügung des Grafen vonTatten-bach, welche mit Umgehung des Taktenbach'schen Mannsstammes die ganze ineinem Werthe von ungefähr 2Mill. Gulden bestehende Erbschaft dem Sohne desGrafen v. Arco zugewendet wissen will.

Arco, s. I' irr ! ea te>.

Areon (Jean Claude Eleonore von), Erfinder der schwimmenden Bat-terien, mit denen Gibraltar bezwungen werden sollte, geb. 1132 zu Pontarlier ,war für den geistlichen Stand bestimmt; sein Vater, ein Advokat, gab aber derherrschenden Neigung des Sohnes für dieKriegSwissenschaft nach. Er ward in dieÄnlitairschule zu MeziereS 1154 aufgenommen, und das folgende Jahr Mir.'» cddes GeniecorpS. Im siebenjährigen Kriege zeichnete er sich Vortheilhaft aus, vor-züglich 1161 bei der Vertheidigung von Kassel . 1114 bekam er den Auftrag,eine Charte von dem Jura und den Vogefen aufzunehmen, und um dieses Geschäftzu beschleunigen, erfand er eine neue Tuschmanier, die vor der gewöhnlichen vieleVortheile gewährt. Er hatte eine unerschöpfliche Einbildungskraft und unermüdeteThätigkeit. Er schrieb MehreS, und in allen seinen Schriften, die trotz der fehler-haften -Schreibart sich angenehm lesen lassen, erkennt man Reichthum an Ideenund Züge von einem glänzenden Genie. 1180 erfand er die schwimmenden Bat-terien. Daß der Erfolg den Erwartungen nicht entsprach, daran war besondersdie Eifersucht und der Mangel an Einigkeit unter den franz. und spanischen Ofsi-cieren Schuld; denn Elliot, der Vertheidiger von Gibraltar , läßt dem Erfindervolle Gerechtigkeit widerfahren. Bei dem Einfalle in Holland unter Dumourieznahm er mehre Plätze, u. a. Breda . Er zog sich in die Einsamkeit zurück undschrieb hier sein letztes, aber vorzüglichstes Werk, das Ergebniß aller übrigen:„s'.nnznleraticins nnüt.'>ire8 et pniitigueg 8ur Ie8 lortiticatioiiG. Der erste CvN-sul brachte ihn 1199 in den Senat, und er starb am 1. Juli 1800.

Ardennen, ein Waldgebirge zwischen der Maas und der Mosel imGroß-herzogth. Luxemburg . Zur Rcmerzeit nahm der Ardennenwald einen großen Theilvon teilst 1,,-lgieu ein, und nach Cäsar reichte er vorn Rhein durch das Gebietder Trevircr bis zu dem Gebiet der Remier. Mehr als 20 Flüsse und Bäche ein-