Band 
Erster Band. A bis Bl.
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422 Arkcbusier Arkivright

Ansehen, und man beeiferte sich, in dieselbe aufgenommen zu werden, welcher jetztnicht mehr der Fall ist. Nach dein Muster der Hauptgesellschaft in Rom wurdenin mehren Städten Italiens Vereinigungen zu gleichem Zweck gestiftet. C resc i lu-den i (s. d.) hat Sammlungen von (Gedichten der Gesellschaft und Lebensbeschreibun-gen verschiedener Mitglieder derselben herausgegeben. 1824 war- Papst Leo Xll,unter dem Namen i.eo lNl-tta lAe-rocho als Mitglied der Arkadier ausgenommen.

A rkebusier, die mit Feuergewehren bewaffneten Soldaten zu der Zeit, alsnur ein geringer Theil der Heere mit denselben bewehrt war. Ihre übrige Bewaff-nung bestand in einer Pickelhaube und einem Stoßdegen. Nach dem dreißigjährigenKriege verlor sich diese Benennung.

A rkona, die nördlichste Spitze Deutschlands , das nordöstliche Vorgebirgeder Insel Rügen (s. d.), im Kirchspiel Altenkirchen auf der Halbinsel Wittow ,bestehend aus Kreide, Feuersteinen und Versteinerungen. Hier befand sich einst diealte wendische Burg mit dem Haupttempel des von allen norddeutschen Slawenhochverehrten Gottes Swantewir, deffen Dienste König Woldemar l. von Däne-mark durch Eroberung der Burg 1168 ein Ende machte. Die Gegend ist ebensoreizend als fruchtbar. Die User sind schroff abgeschnitten. Auf der Westseite istein hoher, angeworfener Erdwall, dessen Kamm Emschnitte hat, und an der Nord-sem- eine Einfahrt. Er diente zum Schutz der Burg Arkon. Das Dorf Pukgardwar die Unterburg. Den schonen Buchenwald nahm die franz. Benutzungscom-nmsion in Srralsimd, im Kriege der Schweden mit Frankreich , sehr mir. In derNabe der alten Herchasburg in Herrba's heiligem Hain ist noch der tiefe See, derzu Abluirionen und heimlichen Hpfern diente. Dichter und Reisende wallfahrtenhäufig dahin und kehren begeistert von der wilden Gegend, in der Nähe der üppig-sten Vegetation, zurück.

A rkwriaht fSir Richard), erst ein armer Barbier, dann Vervollkomm-ne'.- ^--'.-Baumwollwinnmaschinen nnd dadurch der eigentliche Begründer eines Ma-nus et -rziveiaes, dein Großbilannien eine unermeßliche Ausdehnung seines Waa-renverkehrs. und dem Millionen Hände Beschäftigung verdanke». Einige hallendiesen merkwürdigen Mann für ein Genie erster Große, von einem außerordentli-chen Ersindnngsgeiste beseelt; Andre für einen Intriganten, der es verstandenhabe, sich Das an;:,eignen, was Andre erfunden hauen. Gewiß ist, daß A. sichdurch Geschicklichken aus niedrigen Verhältnissen herausgerissen, daß er auf dieAusbildung der Daumwoll'pinnmafthiqen in England einen großen Einfluß ge-habt und persönlich dadurch Ehre und Reichthum erworben hat. Er gab lliäl seineBarbiei üube aus und kam nach dem Städtchen Warrington , wo er seine mechani-sche Laufbahn mit einer Art von >»-, >u-in u n> m, >!>,!<- begann. Ein Uhi macher, Na-mens Kay, redete ihm aus, diesen Gedanken zu verfolgen, und brachte ihn aur dieIdee, sein mechanisches Talent auf eine Maschinerie, um Bäumn olle zu s, innen,anzuwenden, ädav hatte sich schon selbst mit der Ausführung einer solchen Ma-schine beschäftigt, ohne pdoch aus große Resultate dadurch gekommen zu sem. Daihre beiderseitigen Geldmittel nicht hinreichten, ihre Ideen zur Ansfuhruna brin-gen, so wendeten sie sich um Unterstützung an einen Herrn Arh-rron in Viverpool.Obgleich A. diesem Herrn Ach-rton seines vernachlässigt,n A»s-rn w>gen nichtzusagte, so dachte Letzterer deck, so liberal, daß er di-> beiden Projeemiacher nichtganz im Stiche ließ. Eine Maschine kam auf diese Weise zu Stande. A. nahm1169 ein Patent darauf (das 1115 erneuert, 1185 aber durch einen Aus-spruch der Kingsbench aimullirt wurde n unk baute mit einem Herrn SmaUev einEtablissement darauf, das aber sallirte. Jetzt ging A. nach Nottingham , wo erglücklichere Versuche einleitete. Hier verband er sich mit einem Schotten, N am cnSDale, und als er um diese Zeit von andern englischen Fgbrikante-.i angefochtenwurde, pflegte er zu sagen, daß er in die Hände eines Schotten cui Rasirniesset le-