Amault
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Sep t., begab er sich nach England und von da nach Brüssel . Bei s. Rückkehr wurdeer als Emigrant verhaftet, allein die Ausschüsse erklärten, das, das Gesetz aus den ge-lehrten Vers. des „MariuS" nicht anwendbar sei. Er schrieb jetzt einige Opern unddieTrauerspiele „CincinnatuS" und „Oscar". 1797 ging er nach Italien , wo ihmBonaparte die Organisation derRcgierung der ionischen Inseln übertrug. Damalsschrieber, zum Theil in Venedig selbst, s. Trauerspiel: „LOmebe «-> »>>iit-<A>ssin,0,1 lor v.üii tieos". 1798 schiffte er sich mir aus der Flotte nach Ägypten ein, mußteaber in Malta bei s. kranken Schwager, Regnaud de Saint-Iean d'Angely, zurück-bleiben. Die Fregatte, auf welcher er von hier nach Frankreich zurückkehrte, wardvon den Engländern genommen; doch A. erhielt seine Freiheit wieder und ging nachParis , wo sein Trauerspiel: „1.«» Väiniiens", 1799 ausgeführt wurde. — Indenn'. I. wurde erMitglied des NationalinsiitutS und 1895 Dicepräsident desselben,im Sept. 1808 besitzender Rath und Generalsecretair des UniversitätSracheS bis1811. Als solcher nahm er Theil an den Vorarbeiten des „Ilietinnn-üre ,1c I' lei,-clrniie"; auch faßte er den allgemeinen Bericht an den Kaiser über die Deccnnalpreiseab. Nach der Abdankung des Kaisers ging er dem König bis Compiegne entgegen;allein im Jan. 1815 verlor er alle seine stellen, die ihm jedoch in den hundert TagenNapoleon wiedergab. Er war damals Mitglied derDeputarion, welche die Kammerder Deputirten an die Armee der Verbündeten sandte. Die Ordonnanz des Kenias vom 24. Juli verwies ihn 20 Stunden weit von Paris . In Folge der Ord. vom 17.Jan. 18^6 aber sah er sich genöthigt zu fliehen, und hielt sich bald in Belgien , baldin Holland auf. Diese vierjährige Verbannung und seine Ausschließung aus demNationalinstiture war vielleicht eine Folge der irrigen Voraussetzung, daß er einerder Redactoren und Mitarbeiter des Journals: „da ,u,ü> j.,nn<-". gewesen, ob ergleich nie eine Zeile dafür geschrieben. Erst1829 warder, an Picard's Stelle, vonder Akademie wieder eingesetzt. Sei» Trauerspiel „GcrmanicuS" (übers. von Th.Hell, auch zwei Mal inS Ital.) wurde 1817 im 'kbä.Uie l'raneuis zu Paris bei vol-lem Hause aufgeführt, verursachte aber, weil die einander entgegengesetzten politi-schen Parteien im Stücke selbst Veranlassung fanden, ihre Gesinnungen laut zuäußern, große Unruhen im Schauspielbause. Die Absiebt, dadurch die Zurückbe-rufung des Vers aus s. Verbannung tu bewirken , schlug fehl, und das Stück wardnicht weiter gegeben. Seine gesammelten Werke erschienen 1818 inB. üss'l, in 6Bdn., und eine neue Sammlung seit 1824 zu Paris . Im Nov. 1819 erhielt erdie Erlaubniß nach Frankreich zurückzukehren, auch sollte er seine Pension wieder be-ziehen. Unter s. Werken beziehen sich mehre Reden und Abbandlungcn aus dem I.1804 auf das öffentliche Unterrichtssrstem. Auch hat er Fabeln (1i 12. n. AuSg.1815) und ein Lustspiel „ln> runrnn sie Itiigursclin". 1813) geschrieben. Seineneuesten Trauerspiele sind: ,,!.e^ <4.>>40x ei W» tlibrlixe". „1 innren,-.", und„ÜuiUuninr 1826, in welchem die Charakteristik Philipps l>. sehr gefallenhat. Außerdem nahm er an periodischen SebriftenTheil, z. B. an den ,.1 > illdes<le5 5Iii5>'S. 1797, am „äbnenre", 1815, am Nil!" in Brüssel von1818 — 20, wo die meisten 'Artikel überLiteratur und Philosophie von ihm herrüh-ren. Dann war er einer von den Redaktoren des „äl'neär >I<>5 -n^lUl,«,!,^. >lc!>letirk-8. <I,ni innen,; cl lle; Als solcher mußte ersich. weil man einige Ar-
tikei in die Politik hinüberzog. 1821 vor dem Auchttribunal m Paris vertheidigen;er und die Übrigen wurden sämmtlich freigesprochen. (Vgl. die Verhandlungen in derBei. zu si!r. 190 und 192 des ,,Lit. Conv.-Bl.", 1821.) Mit Iouy, Iay undNocvins hat er, nach einem guten Plane, die „Uir>x,-!ij>Iiie nnncelle ,!e; e<>, >!<>,„-unternommen. Auch schrieb er eine „Vie >x,I,tig»r <t iniliNliieckoA-i-z,n! '-on" (m. Kps, Fol.). Napoleon bedachte ibn in s. Testamente mit einem Legatevor. 100,000 Fr. Don seinen Söhnen hat sich der älteste, Lucien Emile,ehemaliger Prafect des Ardeehe-Depart., ebenfalls als Trauerspieldichter bckannr-Eonvcrsallvns-Lerico». Bd. l. 28