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gemacht, und auf Corsika soll man denselben unter den Töpferthor kneten,wodurch die Gefäße weniger brüchig werden.
Ascanius, des Äneas und der Kröusa Lwhn, verließ an der Hard seinesVaters das brennende Troja ss. Äneas) und kam mit ihm nach Italien Hiertodtere er aus Unvorsichtigkeit einen den Kindern des TvrrheuS gehöriger Hirsch,und verwickelte dadurch seinen Vater in einen Krieg , der diesem das Leber kostete.Er übernahm darauf die Regierung. Als aber Lavinia , des Äneas zwüke Ge-mahlin, bald nach des Vaters Tode von einem Sohne entbunden ward und ausFurcht vor A. in die Wälder floh, ließ er sie zurückführen, übergab ihr freiwilligdas väterliche Reich und ging mit seinen Anhängern tiefer in das Land, woer die Stadt Albalonga erbaute und ein eignes Reich stiftete, welches jedoch nachseinem Tode mit dem lateinischen, das der Lavinia Sohn SylviuS beherrschte,vereinigt ward.
Äscendenten, aufsteigende Linie, s. Absteigende Linie.
Ascension, s. Aufsteigung.
Ascension, «L)t.-, HimmelsahrtSinsel, ein unbewohntes, nacktes Felsen-eiland — ein zertrümmerter Vulkan von K Meilen im Umfang — im atlantischenMeere (4° W. L., 1" 50' S. B.), wo ein trefflicher Hafen die Ostindienfahrer undWallsischfänger aufnimmt. Fische, Seegeflügel und Turteltauben sind in, Über-fluß vorhanden, aber an O.uellwasser fehlt es gänzlich. Ein magerer Pflanzenwuchgfindet sich nur auf einer südöstlichen Anhöhe, doch reicht er kaum für einige Ziegenhin. In einer Felfcnspalte gibt es einen Ort (oder ein sogenanntes Eeepostanit),wo versiegelte Boureillen mit Briefen für Schiffe niedergelegt werden, die hier an-landen und in entgegengesetzter Richtung weiter segeln. Ehemals gehörte dieseInsel den Portugiesen, welche sie 1501 entdeckt haben; allein 1810 ließen sichhier einige englische Familien von dem 90 deutsche Meilen entfernten eLk.-Helenanieder, weil ihnen BonaparreS Aufenthalt daselbst Zu viel Unbequemlichkeiten ver-ursachte. Nun wurde Ascension auch von der britischen Regierung militauisch be-setzt , und 00 Transportschiffe versorgten die 200 Mann starke Besatzung mit allen»Nöthigen vom Cap her. Man legre eine Straße an und baute eine Schanze.1821 beschloß die Regierung, diese» Militairposten auch ferner zu unterhalten.
A sceten nannte man zu alten Zeiten in der christlichen Kirche diejenigenPersonen, welche sich strenger Übungen in der Frömmigkeit befleißigten und sichdurch Enthaltung von sinnlichen Genüffen und durch willkürliche Büßungen vordem großen Haufen auszuzeichnen suchten; daher Erbauungsschriften, welche zurÜbung des Geistes in der Frömmigkeit Anleitung geben, ascetiscbe «chriNenheißen. Schon vor Christus und zu den Zeiten der ersten christlichen Kirche gab esin einem ähnlichen Sinne jüdischeAsceten (s. Essäer) und heidnische unter denPhilosophen Griechenlands , besonders unter den Platonikern. Der AusdruckAscet ist von dem griech. AskesiS, Übung, entlehnt, welcher bei den alten Griechenvon der diätetischen Strenge der Athleten gebraucht wurde, die sich, um desto ge-schickter zu den Kampfspielen zu sein , vieler Genüsse enthalten mußten. Über denCharakter der christlichen Asceten und die Religionsansicht, die sie leitete, v ergl.Gnosis, Heilige, Mönchs wesen. U.
A sch a f fe n b u r g, das von den Römern angelegte .Irelburo'um , jetztLandgericht und Stadt im bairischen Untermainkreise mir '50 H. und 6200 E., amMain und Alchaff, war vormals mit seinem Gebiete kurniainzisch und der Ilagd-aufenthalt des Mainzer Kurfürsten , in einer so schonen Gegend und mit einemi soschönen Schlosse, daß Gustav Adolf von Schweden , der eS bei seinem Zuge nachdem Rhein in Besitz nahm, sich wünschte, solches nach Schweden an den Mäherseemit der Aussicht zaubern zu können. Nach der Auflösung des kurmainzischen SnaatS,1801, wurde Aschaffenburg der Somnieichitz des Fürsten Primas, nachhangen Glroß-