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Asche Äschincs
Herzogs von Frankfurt . — Das im Viereck angelegte schloß hak eine Aussicht indas Bachga,i, in das Großherzogthuiii Hessen und den Main hinab nach Frankfurt .Den ehemaligen Kurfürsten verdankt cö sein gut dotirtes Hospiral, dem Verstorb.Großherzog sein Forstlehrinstikut (jetzt Narionalforstlehranstalt für ganz Baiern),der bairischen Regierung, daß es jetzt Sitz eines Landgerichts, eines Rentamts,eines Kreisgerichts und eines PoljzeieommissariatS ist, der gemeinschaftlichen Für-sorge feiner vormaligen geistlichen Regierung und der jetzigen bairischen, die, kraftder Übertragung Ostreichs an Baiern 181t, als Theil der Entschädigung für dessenAbtretungen am Inn, in Salzburg und Tirol :c., der großherzoglich frankfurtsschenfolgte, ein wohleingerichtpteS Lveeum, Gymnasium, geistl. Seminarimn, Insti-tut der engl. Fräulein für die Erziehung der weibl. Jugend , phelloplastisches Eabi-net, eine Zeichnen- und Modell» schule, Bibliothek und Gemäldesammlung. Daman hier wohlfeil lebt, so haben sich viele pensionirte 'Ltaaisdieiier daselbst nieder-gelassen. — Das Fürstemhum 'Aschaffenburg entstand aus dem VieedomainteAschaffenbnrg und verschiedenen ehemals mainzischen Ämtern, aus dem Amt Orbund dem würzbmgischen Amte Aura im Sinngrund. Zwei herrliche Waldungen,Spessart und Odenwald , liegen im Fürstenthum mir ihrem Hauptmnfange underlangten eine militairische Merkwürdigkeit, als der Freiherr Albini wider die amMain vordringenden Franzosen den großen Bauernaufstand im Landsturm schnellund mit Erfolg organisirte.
A f ch e, der feuerbeständige, niehr oder weniger weißliche oder weißgraueRückstand, der nach dem völligen Verbrennen organischer Körper übrig bleibt undnicht mehr geschickt ist, das Feuer zu unterhalte». Die Bestandtheile der Aschesind, besonders in Hinsicht auf Aufammensetzung und Gehalt, nach den verschiede-nen Körpern, aus denen sie herrührt, verschieden. Die Pflanzciiasche besteht vor-nehmlich aus erdigen und salzigen Theilen, welche letztere man durch das Aus-langen absondern kann und vegetabilisches oder Pflanzenalkali nennt. Je besterund dichter gewebt eine Holzart ist, um so mehr Alkali gibt sie; manche Kräu-ter geben jedoch mehr als die Bäume, und das ästige Farrenkraut gibt am meisten.Je trockener die Gewächse geworden , desto weniger liefern sie. Das Pflanzenalkalifuhrt immer Kohlensaure bei sieb. Es ist daher um so ätzender, je größer die Hitzewar, in welcher die Asche entstand, und je anhaltender und starker die Verkalkungdes '.Alkalis geschah. Völlig reinigen von allen fremdartigen Substanzen kann manes nur durch Krvstallisation. (Vgl. Vertusche.) Von ganz andrer Beschaffenheitist die rhierische Asche, besonders die aus Knochen gewonnene. Ihr bleibt ein ge-wisser innerer Iusammenhana: sie enthält keine Salzibeile, sondern neben der.Kalkerde »och eine eigenthümliche Säure, die den Namen Phosphorsäure fuhrt. >—Der Gebrauch der Holzasche ist bekanntlich sehr groß. Seifensieder, Bleicher
u. s. w. verbrauchen sie in ungeheurer Menge. Auch gibt sie ein treffliches Dün-gungsnmtel ab.
A sch e n k iu g, s. Urne.
A scbermitt w o ch , der erste Tag der vierzigtägigen Fasten, welche dierömische Kirche kurz vor Ostern hält. Er hat diesen Namen von der alten Gewohn-heit erhalten, sich mit Asche zu bestreuen, welches an die Buße im Staub und inder Asche erinnern soll. Man pflegte vormals an diesem Tage zu beichten, kasteietesich die Fasten hindurch und ging hieraus zu Ostern zum Abendmahl.
A seh i n e S, ein berühmter Redner zu Arben, geb. um 393, gest. um 323
v. Ckr., brachte, als der S ohn armer Ältern , seine Jugend unter dem Pöbel zu,nnr kein er umherzog und an dessen Gaukeleien, besonders bei den Bacchusfesten,Theil nahm. Durch den erhaltenen Beifall ermuntert, ward er Schauspieler , er-
, langte das Bürgerrecht, mischte sich in die Staatsangelegenheiten, hörte denPlatound ZsokrareS und wetteiferte bald als Redner mirDemostheneS, denerjedocb an