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Äsphyxie Assalitii
vorigen: um den Besitz der Dörfer wurden vergeblich Tauende von Streiterngeopfert; Aspern blieb den Ostreiche»'» und Eßlingen den Franzosen. Letzteres dientediese», welche endlich die Hoffnung aufgaben, sich durch Sprengung der ostreich.Mitte den Sieg zu verschaffen, zur Sicherung ihres Rückzugs auf die Lobauinsel,den der Erzherzog nur durch Geschützfeuer beunruhigen ließ. Die Stellung derFranzosen aus der Insel, ihr durch diesen Rückzug keineswegs geschwächter Muth,der Mangel der Ostreiche»' an Brückenmaterial ic. widerlegen genugsam den be-kannte» Vorwarf, daß der Erzherzog seinen Lieg nicht benutzt habe. Den Ver-lust der Östreicher an Todten, Verwundeten »c. gibt man auf nicht ganz ein Dritt-kheil ihrer Streiterzahl an; bei den Franzosen soll er die Hälfte derselben betragenbaben, und sie verloren auch den Marschall LanneS s. d.). Gefangene wur-den, bei der gegenseitigen Erbitterung, nur wenige gemacht. Pet. Kraft'6 Ge-mälde von der Schlacht bei Aspern (im Invalidenhause zu Wien) hat Karl Rahl 1825 gestochen. 23.
A sphvxie (griech. Pulslosigkeit), eine Art des Scheintodes, welche vonder Unthatigkeit der Lungen beginnt, von da aber auf Herz und Gehirn sich fort-pflanzt. Der davon befallene Mensch liegt dem Anscheine nach todt, ohne Athem,ohne Puls - und Herzschlag und ohne Empfindung. Die Unterbrechung oder gänz-liche Aufhebung des AthmenS kann auf verschiedene Veranlassungen erfolgen, ent-weder daß die mechanische Bewegung bei dem Aus- und Einathmen gehemmt ist,oder das eigenthümliche Geschäft der Lungen unterbrochen wird. Ersteres kanndurch Zusammenpressung der Brust von Außen, durch den Eintritt der Luft in dieBrusthöhle, durch Wunde», durch allzu große Anhäufung des Blutes in den Lun-gen, sodaß sie sich nicht zusammenziehe» kennen, geschehen; Letzteres sinder statt,wenn entweder gar keine Luft in die Lungen kommt, wie bei Erstickten, Ertrunke-nen und Gehängten; oder wenn die cingeathmete Luft nicht tauglich zur Unterhal-tung des Lebens ist. II.
A ssalini (Pietro) auü Modena, studirte in Italien die Arzneikunde, nahm,eines Duells wegen, in der ftanz. Armee als Chirurgienmajor Dienste und folgteNapoleon nach Ägvpten, kam aber nur bis Jaffa . Hier befiel die Pest die ftanz.Besatzung und verminderte solche in 40 Tagen um z der waffenfähigen Mann-schaft. In seinen „Ol );erv!,t'»,ns mr lu zik^tc" (von 1803 l behauptet er, tle Pestsei nicht in dein Grade für vorsichtige Arzte und Pfleger gefährlich, als man gemei-niglich glaube, indem er beim ärztlichen Dienst sich nur die nothwendige Zeit hin-durch bei den Kranken in ihrer Nähe aufgehalten und dann sofort frische Luft imFreien eingeathmet habe. Er erzählt vom Obcrchinwgen Baron Larrey , daß ermehre an der Pest verstorbene Kranke anaromirt und die Pestbeulen aufs genauesteuntersucht, sowie vom Obcrchirurgen DeSgenetteS , daß er sich mit dem Gift einerPestbeule durch die Lancette 2 Blutwunden beigebracht habe; dennoch wären Beidevon der Pest verschont geblieben. Jenen „Oliservoti»»;" über die Pest fügte erandre über das gelbe Fieber in Cadiz , über die bei den Heeren so häufige Rub>r undüber die in der Meerenge von Sicilien und Calabrien häufig in den Wolken bemerk-bare Abbildung des Gestades gegenüber (inira^e) hinzu. (S. l'a t.nn ni ^s na.)Napoleon ernannte ihn zum ersten Chirurgen des italienischen Hofstaats, zum Rit-ter der Ehrenlegion und der eisernen Krone, und der Vicekönig zu seinem Leibchi-rurgen. Noch wurde er Director der Hebammen - und Waisenanstalt in Ma stand,nachher Oberchirurg des dortigen Ambrosianischen MiluairspitalS. Über Augcn-krankheiten schrieb er 1811 ein Werk in italienischer Sprache, das seinen Ruf ver-mehrte ; er untersuchte Bcer'S künstliche Pupillen und theilte dem Publicum neueQperationSmethoden in Augenübeln mit. Ferner gab er im nämlichen I. he raus:„At>v> ,<itionuu>li (li l>5tnlrioia e Ic»c> uso", und empfahl eine vervollkommneteZange bei der Geburtshülfe, nebst verbesserten Instrumenten beim Kaiserschnitt,