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des Jupiter OkvmpiuS, allein es kst nicht gegründet. Wahrscheinlicher sind siedleÜberreste des alten Pccile. Der Thurm der Winde von Andronikus Cvrrhestes istnoch ganz übrig, steine Gestalt bildet ein Achteck; aufjeder Leite ist er mit er-habener Arbeit bedeckt, welche einen von den Hauptwinden darstellt; die Arbeit istvortrefflich. Das Gebäude verdankt seine Erhaltung dem Umstände, das es Moscheeeines Derwischordens wurde. Von den Denkmälern ausgezeichneter Männer, wo-mit eine ganze Straße angefüllt war, ist nur ein einziges, das treffliche Denkmaldes LysikrateS , erhalten worden; es besteht aus einem Fußgestell, einem rundenSäulengange und einer Kuppel von korinthischer Ordnung. Man hat es für denOrt gehalten, dessen sich Demosthenes zu seinem Ltudirzimmer bedient habe, alleindiese Meinung ist ungegründet. Was Lord Elgin für Erhaltung der Überrestealtgriech. Kunst gethan hat, s. inElgin und Elgin's Marmordenkmale.Von dem prachtvollen Gymnasium, welches PtolemäuS baute, sind nur in einige»verfallenen Mauern noch Überreste zu schauen. Außerhalb der Ltadt wird dieAufmerksamkeit gefesselt dureb die erhabenen Trümmer von dem Tempel des olvm-pischen Jupiter . Bon 120 Säulen sind 16 übrig: Bildsäulen sind gar nichtmehr vorhanden. Von den Fußgestellen und Anschriften fand man Einiges hierund da zerstreut, zum Theil unter der Erde vergraben. Der Tempel des Theseusdagegen ist fast ganz erhalten, dock ist Manches daran neuern Ursprungs. Die Bild-hauerarbeiren an der Außenseite sind fast gänzlich verdorben; allein die, welche dieFriese im Innern schmücken, sind wohl erhalten. Sie stellen die Thaten des altenHelden dar. Sein Kampf mit einem Centaur zeichnet sich besonders aus. Aufder Anhöhe, wo der berühmte Areopag seine Sitzungen hielt, findet man noch inden Felsen gehauene stufen, sowie die Sitze der Richter, und diesen gegenüberdie des Angeklagten und Anklägers. Der Hügel ist jetzt ein türkischer Begrab» iß-platz und mit Grabmälern bedeckt. Der Pnvr, der Versammlungsplatz des Volksunweit des AreopagS, ist fast ganz noch in seinem ursprünglichen Zustande. Mansieht den in den Fels gehauenen Redncrstuhl, die Sitze der Schreiber, und an beidenEnden die Litze derjenigen Beamten, welche Stillschweigen geboten und die Ergeb-nisse der öffentlichen Verhandlungen bekanntmachten. Auch die Nischen sind zusehen, wo Die, welche vom Volk eine Gunst zu erhalten wünschten, die Geschenkehinlegten, die sie brachten. Noch läßr sich die Rennbahn bezeichnen, wo die gvm-nastischen Übungen gehalten wurden, und welche Herodes Altikus (s. d.) ausweißem Marmor erbaute. Der Platz des Lpkeums ist nur durch eine Menge um-herliegender Steine bezeichnet. Ein neueres Haus nebst Garteil steht an der Stelleder Akademie, in dem Umkreise lassen sich die Gänge der Peripatetiker noch jetzt be-zeichnen, und einige Olbäume von hohem Alterthume gebieten noch jetzt Ehrfurcht.Die langen Mauern find gänzlich zerstört, doch findet man Grundsteine auf derEbene. Der PiränS hat fast gar Nichts mehr von seinem alten Glänze, nur wenigSäulentrümmer finden sich hier und da; dasselbe ist der Fall bei dem PhaleruS undbei Munrchia. Wenige Handelsschiffe laufen hier zuweilen ein, weshalb auch einZollhaus dasteht.— Das heutigeAthin iah in Livadien hat 1300 H., 12,000 E.,darunter 2000 Türken; die Griechen genossen einer mildern Behandlung von denTürken als anderwärts. Sie haben noch Spuren alter Sitten erhalten, und wäbl-ten sich jährlich 4 Archonten. Der dasige griech. Erzbiscbofbezog ansehnliche Eink.Die AkropoliS kam 1822 nach langer Belagerungin den Besitz der freien Hellenen.1825 blühte in A. die hellenische Schule unter dem patriot. Profi Ge. GennadioS.Allein nach der Flucht der Hellenen vor den Mauern von A. mußte sich die durchHunger bezwungene Burg an Reschid Pascha den 7. Juni 1827 ergeben. Gründ-liche Forschungen über diesen noch in seinen Trümmern ehrwürdigen Ort enthältLeake's ok 4lbens evllii ,onio rennnli-i NI> its nntignitirs" (Lond.
1821, mit e. Atlas, O.uerfol.). Dgl. Stuart's und Revett's Prachtwerk: „DietzvnversiitiviiS > Lcxicvn. Bd. l. 32