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grbrackt werken. Unter den Vögeln, die hier durch Farbenpracht und Bildung derFedern ausgezeichnet sind, bemerken wir viele Arten von Bapageien und Paradies-pegeln, den neuholländischen Kasuar, welcher 76 Pfund wiegt und den ostindi-schen an Grösse und Schönheit der Farben übertrifft, die prächtige Vtänura, durchihren schönen Schwanzbemmidernswürdig, und den schwarzen Schwan ; auch hatman Hühner, Tauben und Enten. An Fischen, darunter neue Geschlechter, sinddie Küsten sehr reich ; desgleichen ist die Mannigfaltigkeit der Insekten, der Schal-thiere w. sebr groß. llloch größer ist der Reichthum des Pstanzenrcichs; in Neu-Holland allein hat nia» an tausend neue Pflanzen entdeckt. Doch sind die kleinernInseln reicher an Nahrung gebenden Gewächsen als Neuholland . Wir nennen:Sago-, Areka - und Cocospalmen, EukalrptuS, Bäume, die eine Höhe von186 Fnf> und einen Umfang von 36 Fuß erreichen, Kajaputbäume, Gummibäu-me, Brotfrucht, Guajaren, Pisang, Katappannßbäume, Rotang, Kasuarina-cderKeulenb.uune, woraus die Einwohner die dau.chaftesten Waffe» und Geräkhemachen, Papiermanlbeerbäume, aus dei en feinstem Baste Zeuche verfertigt wn--den, Citronen, Pomeranzen, Feigen, Zuckerrohr, Betelpfeffer, Taumelpfeffer,woraus das berauschende Getränk Ava gemacht wird, Baumwollenstauden, neu-seeländischer Flachs, der einen vortrefflichen Faden gibt, Dakatten, Pams, AaronS-wurzcln, die den Hauptgegenstand der Landwinhfchast auf den Sandwichinselnausmachen :c. Durch die Europäer sind europäische Getreidearten und Garrenqe-wächse, Dbst, Ddanteln, Granatapfel, Taback, Hanf, Flachs und Hopsindahin gebracht worden. Aus dem noch wenig untersuchten Steinreiche hat manKupfer-und Eisenerz, Granit, Porphvr, Basalt, Chalcedone, Achate, Jodeoder orientalischen Nierenstein, Marmor, Kalk, Steinsalz:c. gefunden. Austra-lien ist äußerst gering bevölkert; im Durchschnitte kann man nicht 10 Menschen aufdie UlM. rechnen, da die Zahl der Einw. nur auf 3,700,000 geschätzt wird. Siebilden'-Hauptarten, eine negerartige, die Papuas genannt, und eine in Bil-dung und Gestalt wenig von den Europäern abweichende, die man zu der malari-schen rechnet. Aus der Vermischung beider Hauptstämme sind verschiedene Mittel-arten erzeugt worden. Die Papuas bewohnen Neuholland, -Neuguinea , die Loui-siade, die Salomonsinseln, die neuen Hebriden , Neubriranmen und Neucalcdo-nien, und haben, besonders in Neuholland , aufgeworfene Lippen n»d Wollhaarewie andre Neger, von denen sie sich durch sehr dünne, magere Arme und Beineauszeichnen. Diese Negerart steht der zweiten, der malarsischen, an Bildung beiweitem nach, vorzüglich in Neuholland , wo die Einwohner widerliche, affenartigeGesichtszüge haben, auf der niedrigsten -Lätufe der körperlichen und geistigen Bil-dung stehen und im Zustande der Wildheit, ohne Staat und ohne Religion leben.Der große Mund mit dickaufgeworfenen Lippen springt fast wie eine Schnauze her-vor, und dahinter verliert sich die platte kleine Nase. Die tiefliegenden Augen ver-rathen eine tückische Rohheit, selten dumme Gutmüthigkeit. Nackt oder leicht mitThierfellen bekleidet suchen sie Fische, klettern auf die Bäume oder erlegen bisweilendie leicht zu fangenden Känguruhs, und verzehren Alles fast roh; kaum daß sieden Vögeln die Feder» abrupfen. Die Bewohner der neuen Hebriden und von Neu-caledomen, die man gleichfalls zu den Papuas rechnet, verzehren das Fleisch ihrererschlagenen Feinte, haben aber bebaute Felder mit Pisangs, Pams - und Aarons-wurzeln. Der malayische Hauptstamm, welcher die australischen Inseln, als dieFreund fchaflS-, SocietätS-, Sandwichinseln w., bewohnt, zeichnet sich durch dieschönsten, regelmäßigsten Forme» aus, deren die Gestalt des Menschen unter irgendeinem Himmelsstriche fähig ist. Die Hautfarbe ist bisweilen nicht dunkler alsdie dcr Lpauier und Italiener, ja einige Frauen sah man völlig weiß wie die schön-sten Europäerinnen. Im Ganzen zeigen sich diese Inselbewohner als gutmüthige,gesellige, sanfte, fröhliche und leichtsinnige Menschen. Doch stimmen die Reifen-