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Baal
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"8/ ein weicher, sanfter Laut, der mit Öffnung der Lippen leicht ausgesprochenwird. Unter den Klangstufen der diatonisch chromatischen Tonleiter bezeichnet 0 denunreinen halben Ton erniedrigten Ton ll, die kleine Terze zuO, die reine Quinte zu(S. Ton, Tonarten.) Man bedient sich dieses Buchstabens auch bei denBauzeichnungen.'S. Versetzungszeichen.) — Die Alten bezeichneten in ihperMusik mit I> diezweiteStufe ihres mit-> anfangenden Tonsystems, d^e einzige Stufebei ihnen, welche 2 um einen halben Ton verschiedene Waiten hatte. Die niedrigerewurde mit dem kleinen l>, die höhere mit einem großen oder viereckigen v bezeichnet.
Baader (Joseph v.), bairischcr Oberbergrath, Ritter desCiv.-Derd.-Ord.,Mitgl. der königl. bair.Akad.der Wiffensch. und vieler auswärtigen, berühmt alsIngenieur und Mechaniker, geb. zu München 1763, hatte Medicin studirt und indieser Wissenschaft promovirt, entsagte ihr aber und ward 1798 wegen s. grollenTalente für die Technologie zum Directvr der Maschinen und des Bergbaus er-nannt. 1808 ward er Geh.-Rath bei der Generaldirection des Bergbaues und derSalinen vonBaiern. Er hat Reisen nach England lvon 1787 — 95 und 1815),Frankreich ic. gemacht und wichtige Werke und Aufsätze geschrieben. Sehr sinn-reiche Vorschläge hat er gethan, die große Wassermaschine zu Marly wiederherzu-stellen oder durch eine andre zu ersehen. Bekannt sind seit 16 I. seine Abhandlun-gen und glücklichen Versuche, die von ihm erfundenen Eisenbahnen und andre Er-leichterungen des Transports betreffend, wodurch er die Mangel der cngl. Eisen-bahnen beseitigt hat. —Veine Bruder sind Clemens Ludwig, Kanonicus zuFreisingen, und FranzTaver. Der Letztere, geb. 1765, ist Akademiker in Mün-chen und durch Schriften über Magnetismus und mehre kleinere pbilos.- mystischeSchriften bekannt. Er widmete sich früher der Medicin, dann der Naturforschungund Philosophie. Auch er ist als Oberbergrath angestellt.
B a a k e n, bei den Schiffern, gewisse Zeichen, welche andeuten, entweder woAnfuhrt und Einfahrt ist, oder wo sie sich vor Klippen und sonstiger Gefahr zu hütenhaben. Dahingehören hohe Feuerzeichen, Wacht- undLeuchttbürme, welche an demStrande unterhalten werden, und, auf der See selbst, Tonnen an Ketten oder andreDinge. Zu Unterhaltung dieser Einrichtungen wird von den Schiffenden ein Baaken-oder Tonnengeld bezahlt. Auch pflegen Schiffscapitaine, die in Seegefahr ein Taukappen und einen Anker zurücklassen, durch ein Baakzeichen, das sie am Tau zurück-lassen, andern Seefahrern bemcrklich zu machen, daß sie ihr Eigenthum am Ankernoch nicht aufgegeben haben.
B a a l, B e l, ein babylonischer oder phönizischer Gott, nach Munter derSonnengott, dessen Begriff durch die Zeit und die Unvollkommenheit der Sprachesehr verdunkelt ist. Einige halten ihn für den Stifter von Babvlon: Herodotnenntihn des Alkäos Sohm Andre nennen ihn einen chaldäischen Riesen. Nach denSagen, die die Geschichte von ihm aufbewahrt hat, möchte man ihn für einen außer-ordentliche» Menschen halte», der dasReich Babylon weckte und erhob, und später-hin vergöttert ward. Daher erwählen auch einige Schriftsteller von ihm, erhabe dasLand urbar und bewohnbar gemacht, habe Flüsse durch Canäle verbunden und Ba-bylon (daher Babel) mit einer Mauer umgeben. Sein Sohn NinuS, der großeEroberer, habe ihn nach seinem Tode für einen Gott erklärt und ihm göttliche Ehreerweisen lassen. Nicht aber bloß anf Babylonien und Assyrien beschränkte sich seineVerehrung, wir finden sie auch bei den Persern, Tyriern w. Über die Art der Ver-ehrung des Gottes Baal hat man nur wenige und widersprechende Nachrichten.Unter den Opfern, welche ihm gebracht wurden, nennt die Bibel auch Menschenopfer,was aber wol nur ein figürlicher Ausdruck sei» möchte, um den Abfall von Zehovah