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Banknoten
Banks
ziehen. Der Geschäftskreis dieser Handlungshänser beschränkt sich daher nickt bloßdarauf, sondern es gehört in denselben jeder Verkehr, der durch Geld und Credit zu betreiben und zu erlangen ist. -Sie machen daher an Personen Geldvorschüsse,insofern ein sonstiger Umsatz damit verbunden ist, wogegen sie auch Gelder, aber zu >
germgern Procenken, von Andern annehmen; sie schießen auf Waaren, die an sie j
consignirt werden. Gelder vor; die wichtigsten unter ihnen beschäftigen sich mit jStaatsanleihen, welche sie zu negociiren suchen, und in neuerer Zeit ist der Einkauf jund Verkauf von S taatspapiercn für eigne und für fremde Rechnung einer der wich- ,tigsten Zweige ihrer Thätigkeit. Als Bankierhäuser des ersten Ranges führen wirbeispielsweise an: in Paris Laffüte, in London Baring, in Amsterdam Hope, inWien Genmüller, in Petersburg Stieglitz, in Stockholm de Ron, in Hamburg Beneke und Sillem, in Frankfurt Bethmann, in Augsburg v. Halber, in Mim-, 'chen Eichrhal; insbesondere das Hans Roth sch ild (s. d.), dessen Ltamm sich in iFrankfurt befindet, das aber zur Betreibung seiner unermeßlichen Operationen auchCommanditen in London, Berlin, Hamburg, Paris und Neapel errichtet hat.
Banknoten sind Zettel, welche eine Bank statt des baarcn Geltes aus-gibt, und welche bestimmt sind, wie baares Geld umzulaufen oder dessen Stellezu vertreten. Soll der Werth dieser Noten dein baare» Gelte oder der Münze,welche sie vorstellen, unveränderlich gleich erhalten werden, so giebt es hierzu nurEin sicheres Mittel. Dieses besteht darin, daß die Bank cS sick zum unverbrüch-lichen Grundsätze macht, jede Note aufVerlangcn ihres Inhabers ohne allen Ver-zug und ohne alle Schwierigkeiten zu dem vollen Nominalwerihe derselben mitbaarem Gelte einzulösen. Alle übrigen Mittel, die Banknoten dem baaren Geldegleich zu erhalten, sind unsicher und schwankend, sobald die Menge der Noten dieSumme übertrifft, welche zu bestimmten Zahlungen täglich gesucht wird.
Bankrutt, s. Falliment.
Banks (Sir Joseph), Baronct, geb. in Lincolnshire 1740, Naturfor-scher, stammt aus einer ursprünglich schwedischen Familie, welche seit einem Jahr-hundert sich in England niedergelassen hatte, und von welcher auch der Advocatund Trauerspieldickter John Banks herrührt. Er empfing seinen Unterricht zuEton und Oxford bis 1763. Dann bestickte er die Hudsonobai, um naturhisto-rische Forschungen anzustellen, und schiffte sich mit Eook zu dessen Enrdeckungoreiseein. Ihn begleitete sein Freund, der Doctor Solander. Auf einem Gange indas Innere des wüsten Feuerlandes, dessen Merkwürdigkeiten sie kennen lernenwollten, waren beide Naturforscher nahe daran, während der ftuckrbar kalten Nachtzu erfrieren; nur mit äußerster Mühe erwehrten sie sich des Schlafs. DurchB. ward der Brotbaum nach den amerikanischen Inseln gekrackt. In der Be-sckreibung dieser Reise Cook'S sind die botanischen Beobachtungen von ihm. 1771ertheilte chm die Universität Oxford dasDiplom alsDockor des EilvilrcchtS. 1772bestickte er die Insel Island , um ihre Naturerzelignisse kennen zu lernen. Nach-dem Sir John Pinale 1778 sein Amt als Präsident der königl. Gesellschaft derWissenschaften niedergelegt harte, trat B. an dessen Stelle, mußte jedoch 1784heftige Angriffe von einigen der vornehmsten Mitglieder wegen seines Betragensgegen I)i . Hutton und seiner Nichtachtung des mathematischen Theils der Gesell-schaft erleiden. 1781 ertbeilte ihm der König die Pairswurte. Die Fraiuosenerwählten ihn 1801 zum Mitgliede des NationalinstitutS, weil sie es seiner Ver-wendung verdankten, daß sie die Papiere von Lapcrouse, welche auf dessen ReiseBezug hatten und in die Hände der Engländer gefallen waren, zurück erhielten.Seine Bibliothek und s. narurhistorischen Sammlungen haben nickt chresGleichen.Außer einzelnen Aufsätzen in Zeitschriften und Beiträgen zu den Schriften einigergelehrten Gesellschaften hat er Nichts geschrieben als .Gort .aeeonnl <>l il>uok bliebt, tlre niilclecv snck rurt m corn" (1805). Erstarb den 1ö. Juni