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Erster Band. A bis Bl.
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Barakler

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Baptist

Mischung deuteten. Diese Taufe sei durch Kelche oder Becher, Symbole der Zeu-gung und des mystischen Mahls der Gnostiker, dergleichen 3 in dem wiener An-tiguirätencabinet sein sollen und bei jener Abhandlung abgebildet sind, geschehen,indem man diese Becher oder Becken an den Füßen geheimer Bilder befestigt undmit Feuer angefüllt habe, wodurch die Weihung in diese schändlichen Mysterien inden geheimen Capiteln der Templer erfolgt sei. Das Bild des Baphomet habeferner Schlangen zu Gürteln, als Symbol der Lodomie. An mehren kommt auchdas T vor, das abgestumpfte Kreuz, der baphometische Charakter, welcher, alsTheil für das Ganze gesetzt, das Werkzeug des Lebens, die schaffende Weisheit,den Lebensschlüssel bezeichne, und daher bei den Dphiten auch der Lebensbauniund der Schlüssel der Gnosis geheißen habe. Auf einigen Bildern sehe man auchdie Schlange um dieses Kreuz geschlungen. Endlich kommen an den Baphomets-bildern auch noch Sonne und Mond vor, die in der Geheimlehre der Alten ver-schiedene Bedeutung harren. Hr. v. H. bezieht alle Zeichen und Bilder, die man antemplerischen Gebäuden finden will, sowie auch die Münzen derselben, auf jeneschändliche Geheimlehre, Lo gewagte Combinationen in einer so oft untersuchtenSache fanden großen Widerspruch; namentlich ward die Grundbchauptung, daßjene Idole und Becher von Templern herrührten, als unerwiesen angesehen, zumalda die bei den Templern gefundenen Bilder mehr aufHeiligenbilder und Reliquienhinzudeuten scheinen. Andre leugnen, daß auf diesen Bildern oder irgendwo derName Mete vorkomme und daß dieses ein ophitischer Aon sei, und fügen hinzu,daß die ophirischen-Letten überhaupt nicht bis zum 11.Jahrh, fortgedauert haben.

— L. Ravnouard, den Vertheidiger der Templer (im ,„Ioui,>.-,1 ,1«; suvun-"),und de Sa:y. Ferner schrieb Hr. v. Ncll: „Baphometische Actenstücke zu demdurch des Hrn. v. Hammer älv>ilcei»„i 1i,is>Iic>melis revelatum wieder angereg-ten Processe gegen die Tempelherren , zur Ehrenrettung des christlichen Drdens"(Wien 1819), wogegen v. Hammer in Nro. 50 des „Archivs für Geogr., Historie,StaatS- und Kriegskunst" (1819) zeigte, daß in Nell's Kupferstich 8 Stellenverfälscht seien. In einem neuern Aufsätze des Hrn. v. Nell: „Vers. einer kosnio-logiicben Deutung des phönizischen Kabirendienstes" (in dems. Archiv, Nr. 69

— 75) behauptet dieser, daß er die in dem kaiserl. Antikeneabinet aufbewahrten

räthselhaften Denkmäler, welche Hr. v. Hammer für Symbole der Templer er-kläre, nach genauer Ansicht für alchyniistisch-.theosophische halte; auch die für dieDtere gehaltene Figur finde man bet den Alchymisten. Wir bemerken, daß Ni-colai früher das Wort Baffomet als Zeichen eines abstrakten Begriffs, nämlichals Fünfeck an dem Kopfe des Bildes gezeichnet, betrachtete, Hammer aber denKopf des Bildes und das Bild selbst, welches jene Feuertaufe bezeichnen soll,Baphomet nennt. 44.

Baptist , s. Taufgesinnte.

Baratier (Johann Philipp). Dieses frühzeitige Genie war 1721 zuSchwabach im Fürstenthum Anspach geb., wo sein Vater, Franz B., franzes.-reform. Prediger und sein einziger Lehrmeister war. Dieser glaubte, die KinderMüßten von der Wiege an lerne»; bei seinem Lohne befolgte er jedoch diese Mei-nung so, dast er, weit entfernt, ihm den geringsten Zwang anzuthun, ihm die Erler-nung von Allem reizend und angenehm machte; der ganze Unterricht glich enier ge-fälligen Unterhaltung ohne Absicht der Belehrung. Schon im 2. I. seines Altersfing der Vater mit ihm den Unterricht in der franz. Spräche an. Die Buchstabenlehrte er ihn ohne Buch kennen, indem er ihm einen Buchstaben nach dem andernzeigte. Besonders gefiel es dein Kleinen, baß er ihm die Buchstaben als etwas Le-bendiges vorstellte, das mit ihm rede; er malte sie beim Trinken mit Wasser aufden Tisch u. s, f. Auf ähnliche Art lehrte er ihn zu gleicher Zeit die Geographie.Lo lerni: der Knabe in seinem 3. Jahre fertig lesen, im 4. fertig französisch und