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Erster Band. A bis Bl.
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Basilica Basis

Friede,I Alles zurück, was die rupublikanischen Heere jenseits derPvrenäen eroberthatten; dagegen trat es an Frankreich den bisher span. Theil der Insel St.-Do-miiigo ab. Zur Belohnung für diesen Friedensschluß erhielt der. span. Premier-minister, D.Eman. Godoi, Herzog v. Alcudia , den Titel: Fürst de la Paz.

Basilica, Königswohnung. In den ersten Jahrh. Roms waren die Ba-siliken prächtige öffentliche Gebäude, von länglich viereckiger Gestalt, gewöhnlichmit korinthischen «Läulen und mit Statuen ausgeschmückt, wo sich die Bürger zuBerathschlagungcn über Gemeinwohl versammelten, Kaufleute ihre Waaren aus-stellten, junge Redner in der Deklamation sich übten ,c. Konstantin d. Gr. räumteden Christen in Rom einige Basiliken zu ihrem Gottesdienst ein. Daher kam es,daß die ersten christlichen Kirchen selbst den Namen der Basiliken erhielten, und daßman, als in derFolge neueKirchen erbaut wurden, die Form der alten Basilikenfür sie beibehielt. (S. Domkirchen.)

Basilides, s. Gnosis.

Basilius , der Heilige, zum Unterschiede von andern Kirchenlehrern gl.N.der Große genannt, geb. 329, 370 Bischof zu Cäsarea in Kappadocien, wo er 379starb, ragt unter den griech. Kirchenvätern an kirchlichem Ansehen als der vorzüg-lichste hervor. Die Verdienste, die er sich um die Regelung der Kirchenzucht, desGottesdienstes und der Verhältnisse der Geistlichkeit erworben, die Menge seinergehaltreichen Predigten, die Kraft, mit der er bei aller Friedfertigkeit gegen dieArianer kämpfte, und vor Allem seine erfolgreichen Bemühungen zur Beförderungdes Mönchslebens, für das er noch jetzt geltende Gelübde und Regeln entwarf undin seinem eignen strengen Leben selbst befolgte, erklären das große Ansehen diesesHeiligen. Die griech. Kirche verehrt ihn als einen ihrer vorzüglichsten Schutzheiligenund feiert sein Fest den 1. Jan.; die Mönche und Nonnen sowol dieser als auchdie übrigen orientalischen nicht unircen Kirchen folgen fast durchaus seiner Regel;auch in Italien gab es sonst, und in Sicilien, Spanien, Portugal und Amerika gibt es »och jetzt Klöster dieser Gattung, welche den Orden derBasilianer bil-den. Sie tragen schwarze Kleidung und widmen sich nur dem beschauenden Leben.Die von, heil.B. verordneten Gelübde des Gehorsams, der Keuschheit und der Ar-muth sind die Regel aller Ordensgeistlichen der Christenheit, obgleich er vorzugs-weise der Stammvater der morgenländischen Ordensgeistlichen ist, wie der heil.Benedict Patriarch der abendländischen. t.

Basilisk, eine Art gelber, sehr giftiger Schlangen in Afrika . Man Hüttedaraus ein Wunderrhier erdichtet, welches die Gestalt eines Hahns mit buntenDrachenflugeln und einemDrachenschwanze haben sollte. Schon sein Anblick solltetödtlich sein; man könne ihn, fabelte man, nur dadurch tödien, daß man durcheinen vorgehaltenen Spiegel seinen giftigen Blick gegen ihn kehre. «Lonst hieß aucheine Art großer Kanonen, oder die doppelten Feldschlangen, Basilisken.

Basis, die Grundlage einer «Lache, in der Mathematik z. B. die ungleicheSeite eines gleichschenkelige» Dreiecks. Heinrich v. Bülow führte diesen Ausdruckin die Militairsprache ein. Er faßte nämlich dieIdce, den Krieg in, höher» Sinneauf mathematische Principien zurückzuführen und so festere Regeln als bisher fürdie Feldherren aufzustellen. Hierbei spielte die Basis eine Hauptrolle. Er verstandunter ihr eine Strecke Landes, welche durch Festungen unangreifbar gemacht sei, undvon der die Operation des Heeres ausgehe. Die Linie, auf der die Operation ge-schieht, nannte er die Operarionslinie; die Festung, vor der sie beginnt, das Sub-ject; den Gegenstand, dessen Eroberung zunächst die Hauptabsicht des Feldzugs ist,das Object. «Lo würde z. B. bei einem Offensivkriege Frankreichs gegen das süd-liche Deutschland, bei Neutralität Preußens und der Lchweiz, der Rhein von Ba-sel bis Karlsruhe dieBasis, Strasburg das Subject, Ulm oder Regensburg dasObject, die«Ltraße von«Ltrasburg dahinüber die Operationslinie sein. Da Bülow