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Erster Band. A bis Bl.
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sammeln. Don einer zweiten Reise nach ken Antillen brachte er dem sranz. Direc,torium eine schätzbare naturhistorische Sammlung zurück; er wurde Schiffscapitainund das Direktorium übergab ihm einen jungen Chinesen, A-Sam, um denselbenin sein Vaterland zurückzuführen. Don China segelte B. nach Isle-de-France ,darauf nach Neuhvlland, dessen Küsten er erforschen sollte. Er fand sie im Nord«Westen unzugänglich; daher wandte er seine Sorgfalt auf die genaueste Untersu-chung der großen Seehundsbai. Zuletzt erforschte er von Neusüdwales den Theil,welcher zwischen der östlichsten Spitze des Nuitslandes und der Baßstraße liegt.Allein die Hälfte seiner Schiffsmannschaft unterlag den Beschwerden dieser Reise,und B. selbst starb an den Folgen derselben zu Isle-de-France den 18. Sept. 1803.Sein rauhes und hartes Betragen gegen die Naturforscher, welche ihn begleiteten,ist bitter gerügt worden, vorzüglich vonPtzron, welcher zu Paris eine interessanteBeschreib, dieser Entdeckungsreise (3 Bde., 4.) herausgegeben hat.

Bauer, s. Bauerstand.

Bauerhof ist eine Wohnung, nebst Ackergebäuden und den um diese liegen-den Ländereien, Wiesen u.Waldungen, welche, besonders inWestfalen, ein Ganzesfür sich bilden, auf dem eine Bauernfamilie wohnt. Die Rechte und Verhältnissedieses kleinen Staates zu kennen, ist ungemein wichtig, da aus der Natur desselbendie Natur des großen Staates hervorgeht, der aus einer Zusammensetzung einerMenge kleinerer besteht. Als die Jäger und Hirtenvölker ansingen, Ackerbau zutreiben und das beweglicheZelt in die feste Hütte zu verwandeln, ward der erste Grundzu den kleinen Staaten gelegt, die wir Bauerhöfe nennen. Bei den alten Lachsenbildete jeder Bauerhof (Weiler), nach unsercrArt zu reden, eine Staatsactie, die nichtdurfte getheilt werden, wenn sie nur, wie in früherZeit derFall war, derCulturvon 2 Pferden oder einem Paar Ochsen bedurfte. Hier war der Bauerhofgeschlossen.Bei den Franken war er angeschlossen, denn da sie ganz auf den Eroberungskriegeingerichtet waren, so mußte eine große Theilung des Bodens und eine daraus flie-ßende starke Bevölkerung ihnen angenehm sein. (Vgl.Möser's„OsnabrückischeGe-schtchte", und Möller: „Der westfälische Bauerhos".) Zn Westfalen lagen näm-lich in der Vorzeit mehre Höfe in einem Verbände und standen unter ihrem Oberhofe.Wahrscheinlich hatten zuerst Geschwister und Verwandte diese Unterhöfe gebaut undwaren unter der väterlichen Gewalt des Oberhofes geblieben, auf dem die Erstgeburtforterbte. Übrigens waren alle freie Männer ein und desselben Blutes und Stam-mes und in keiner Art von Hörigkeit. Aus den Besitzern der Oberhöfe hat sich nachund nach der Adel entwickelt, der ein reiner Bauernadel ist, sowie in Lchwyz,Uri und Unrerwalden. Die Unterhefe sind aber nach und nach in große Abhängig-keit vorn Oberhofe gerathen. Wenn ein Unterhof ausstarb, indem das Bauernge-schlecht, welches auf ihm wohnte, erlosch, so mußte ihn der Oberhofbinnen Jahrund Tag wieder mit einer neuen freien Bauernfamilie besetzen. Diese gab beimEinzüge eine kleine Erkenntlichkeit an den Oberhof , die von «Leiten des Oberhofesbald höher, bald niedriger bestimmt war, auch wol von Iahrzu Jahr wiederholt wer-den mußte; so verwandelten sich nach und nach, nachdem der ursprüngliche Hofes-verband schwach geworden, die freien Unterhöfe in Pachtgüter von ihren Oberköfen.Dieses war die Quelle der Streitigkeiten zwischen den Gutsherren und den Bauernin der Grafschaft Mark . Die Unrcrhöfe wollten wiederEigenthümer werden. Inden Ländern, wohin ein fremder Ei oberer kam, ist der Bauerhof in Dienstbarkeitgerathen, indem ihn der Eroberer mir seinem Knechte besetzte, über den er das Do-minien» hatte, s. z. B. in Schlesien, in Preußen, in Brandenburg . In diesenStaaten ist der Eroberer der Edelmann, der Unterworfene war hörig, und bloß dieRittergüter bildeten den Staat, indeß die Bauernnahrung, so zu ihrem Domi-nium gehörten, keine eigne Selbständigkeit hatten. Durch die preuß. Ackerzesetzevon 1810 und 1820 sind jedoch alle Dominien gesprengt, und die Baucrnnchrun-