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in der alten Welt, das berühmte Berenice, aufgefunden habe, durch spätere Un-tersuchung an Ort und Stelle, indem er die Überreste jener großen Stadt, 4 Tag-reisen entfernt von dem Orte, den Eailliaud für Berenice hielt, wirklich entdeckte.B. s „dä,i I u ti eu ok lbe >>;,urulio>> xi>ck reaeut ck!50(iv>n i<-r evitli tlie j>g-raii>i<I»,Ie,nj>I<es. !>>inhz .1N,I i» iD'rpt aml Aul'i.i, i«nil »I <1 jnurncge to Ih«
c-oust ok tliv Ue>1 8t.i, iu «e.nvl, »s >!x- .umwut ?>eroi>i<-e .-!>><! anoilier ic> tlwN^i5i>i »l .luznter äinnion" (London 1821), nebst einem Foliobde. von 4-1 ill um.Kpfrn., wurde mit allgemeinem Beimll aufgcnomn'.en. B.'S Vaterstadt, Padua ,erwiderte'das Geschenk zweier ägyptischen Statuen aus Theben, die im Saal derUniversität, genannt .leid-, 11>><st<,,,x. aufgestellt sind, durch eine von Manfredmigegrabene Denkmünze. Über die vonB. im Bullockmuseum aufgestellten Vtodellevgl. Vkuseum. Im Zsov. 1823 traf D. Anstalten, um von Benin aus nachHussa und Timbuctu vorzudringen, als er, auf dem Wege nach Benin , zu Gatadeit 3. Der. 1823 starb. Auch er nahm zuletzt an, daß der Nil und der Niger nichtEin Fluß seien, und daß der Niger in das atlantische Meer falle. B.'S Gattin undBegleiterin gab die Originalzeichnungen ihres Mannes von dem durch ihn eröff-neten großen ägyptischen Grabmale heraus (London 1829). 19.
B e in b o (Pietro), einer der berühmtesten Gelehrten Italiens , welche das16. Iahrb. verherrlicht haben, geb. zu 'Venedig 1470, erlernte früh die lateinische^dann zu Messtna linker Laskaris die griech. Sprache, kehrte darauf in sein Vater-land zurück, wo er eine kleine Schrift über den Ärna herausgab. Nach dem Willenseines Vaters betrat er die Laufbahn der öffentlichen Geschäfte; aber bald fand erMißbehagen daran und widmete sich den Wissenschaften und dem geistlichen Stande.Au Ferrara, wo er seine philosophischen Studien vollendete, verband er sich mitHercules Slrozzi, Tibaldeo und besonders mir Satoler. Von Ferrara kehrte ernach Venedig zurück, wo sich in dem Hause des Buchdruckers Aldus Manukius einegelehrte Akademie gebildet hatte. B. ward eins der vorzüglichsten Mitglieder der-selben und fand einige Zeitlang Vergnügen daran, die schönen 'Ausgaben zu corri-giren, die aus dieser berühmten Druckerei hervorgingen. Er besuchte Rom und1.706 den Hof von Urbino, der damals einer von denen in Italien war, wo dieWissenschaften am meisten in Ansehen standen. Er verlebte hier ungefähr 6 Jahreund erwarb sich mächtige Freunde. 1512 war er Julius von Medici nach Rom ge-folgt. Dessen Bruder, Papst Leo X. , ernannte ihn zu seinem Secretair und gabihm seinen Freund Sadoler zum Amrsgenossen. Um diese Zeit machte B. die Be-kanntschaft mit der jungen und hübschen Morosina, mit welcher er 22 I. lang indem zärtlichsten Einverstandniß lebte. Lie gebar ihm 2 -Löhne und eine Tochter,die er mit der größten L orgsalt erzog. Seine vielen Amtsgeschaf.e, seine literari-scben Arbeiten, verbunden mit einem vielleicht zu anhaltenden Genuß der Lebens-freuden, hatten seine Gesundheit so geschwächt, daß er zu ihrer Wiederherstellungdie Kader von Padua brauchte, als er dort den Tod Leo'S X . vernahm. Da er be-reits hinlänglich mit Kü'chengütern ausgestattet war, beschloß er, sich ganz von denGeschäften zurückzuziehen und seine Tage in Padua , dessen Luft ihm wunderbar zu-sagte, in der 'Beschäftigung mit den Wissenschaften und dem Umgänge mit seinenFreunden zu verleben. Die Gelehrten dieser berühmten Universität besuchten seinHaus eitrigst, und die Fremden strömten dahin. B. brachte eine ansehnliche Biblio-thek, eine Sammlung von alten Münzen und Denkmälern zusammen, die damalsfür eine der reichste» in Italien galt, und legte einen schönen botanischen Garten an.Den Frühling und Herbst verlebte er auf einer Villa, Bozza genannt, welche vonAlters her seiner Familie gehörte. Die Muße des Landlebens wandte er besondersfür seine schönwissenschafklichen Arbeiten an. 1529 ward ihm von Venedig , nachAndreas Navagero's Tode, das Amr eines Geschichtschreibers der Republik ange-tragen, das er, wiewol mit einigem Widerstreben und unter Ablehnung des damit