LOO Bergen Bergen-op-Zoom
Kraftlosigkeit, bemächtigt sich des ganzen Körpers, welches Eaussure aus demveränderten Drucke der Luft auf die Gefäße und aus ihrer dadurch erschlafften Ela-sticität herleitet. Das Innere der Gebirge ist nur so weit bekannt, als es sich.bei dem Bergbau dem Bergmanue aufdeckt. — Vgl. Denaip'S „'lAbleau oroAra-zilrigue da l h.un>^e" (Paris 1826, 2 Bde.).
Bergen , bei der Schifffahrt, bezeichnet die Rettung der durch Schiffbruchverloren gegangenen oder wegen Sturms über Bord geworfenen Waaren und Gü-ter. Leute, die sich darauf verstehen, fischen sie auf oder holen sie aus dem Grundedes Meeres heraus. Ihnen gehört ein Theil von tiefen geborgenen Gütern. Von ;eurem Schiffe, welches unbeschädigt in einem Hafen oder an dem Orte seiner Be-stimmung anlangt, sagt man, es sei geborgen. — Bergegeld: 1) das Absin-dungsgeld, welches die Schiffleute und Eigenthumsherren für die durch Schiff- ^bruch verunglückten und ans Land geworfenen Güter der Obrigkeit eines solchenGebiets, als ein AbzugSgcld, entrichten müssen; 2) das Geld, welches Denen ge-geben wird, die Etwas von den Gütern eines gescheiterten Schiffs aufgebracht, inVerwahrung genommen und gerettet haben. Dieses Bcrgerechr ist vom Strand»rechte sehr verschieden.
Bergen, Stiftsamt im Königreich Norwegen , welches im O. an Agger-huus, im Norden an Trontheim,,im S. an Ehristiansand und im W. an die Nord-see grenzt, 22" 55' — 25° 5' Ö. L. und 59° 31' — 62° 39' N. D., enthält656 IHM., 2 Ämter, 1 Baronie, 5 Vogteien, 5 Propsteien, 57 Kirchspiele, 180Kirchen und Tapellen, 181,000 E., sodas, 283 Menschen auf 1 OM. leben. Diebefestigte Hauptst. Bergen , mir einer Citadelle (BergenhuuS), die ansehnlichsteStadt in Norwegen , liegt am Ente des Meerbusens Waag, der rief in das Landhineingeht und einen guten, rings mit hohen uu» steile» Felsen umgebenen Hase»bildet. Den Zugang aus der Landseite macht die felsige Umgebung beschwerlich.Das Klima ist wegen der geschützten Lage verhälinißmäßig mild, aber regnicht.Bergen ist wohlgebaut, doch sind des FelsengrunteS halber manche Straßen krummund uneben. Die Stadt hat 2200 H., 21,000 E., eine deutsche und 3 dänischePfarrkirchen , einen Bischof, ein Nationalmuseum, eine larein. Stadtschule, eindurch den Bischof Pontoppidan gestuft. Scminarium für 12 Zöglinge, welche in denhoher» Wissenschaften unterrichtet werten, eine Schifffahrtsschule, ein Hospital fürScorbutkranke, die bei dem gewöhnlichen Genuß von geräuchertem oder gesalzenemFleisch und Fischen hier nicht selten sind, u. a. gemeimiützige Anstalten. Die Bewoh-ner der mittlern norwegischen Küste bringen ihre Erzeugnisse, Brcter, Masten,Latten, Brennholz, Theer, Thran, Häute rc., vornehmlich getrocknete Fische (Stock-fisch) nach Bergen, um sie gegen Getreide und andre Lebensbedürfnisse zu vertau-schen, welche die Engländer, Niederländer und Deutschen dahin bringen. Bergen handelt dabei nur mit 100 eignen Schiffen. — 1415 legten hier die deutschenHansestädte eine Factorei und Waarenhäuser an; auch genossen eine Zeitlang diesogenannten deutschen Handwerker in Bergen des Schutzes der Hanse. Aus jenerZeit schreiben sich noch her: die deutsche Kirche, die einzige in Norwegen , das deut-sche Armenhaus und das deutsche Comptoir. Dieses letztere bestand aus etwa 60Waarenspeichern, welche die deutschen Factorcn bewohnten; jetzt sind solche fastsämmtlich Eigenthum bergenscher Bürger, die sie als Waarenlager benuhcn. DieStraßen von hier inS Innere pflegen nur im Winter mit Schlitten befahren zuwerden. Bergen ist der Geburtsort des Dichters Holberg .
Bergen- o p - Z o o m (ehemals eine Markgrasschaft, die von Pfalz -baiern an Frankreich , und im pariser Frieden an die Niederlande abgetreten wurde),im Herzogth. Nordbrabant , eine starke Festung, durch welche der Zoom (spr. S vhm)stießt, der sich in die Osterschelde ergießt, mit welcher die Stadt ein guter Hafenverbindet. Sie hat 5600 Einw., ein alieü Schloß, 3Kirchen, ein Zeichnen- und