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Benngö- oder Cooksstraße
lief er abermals mit 2 Schiffen vönOchohk aus und landete an der nordwestlichKüste von Amerika zwischen 35 und 69° N. Br. Stürme und Krankheit kMssteu ihn, seine Entdeckungen fortzusetzen; er wurde weit ab auf eine wüste U l.geworfen. Schnee und Eis bedeckten das unwirthbare Land. B. ward grfahsskrank und starb hier am 8. Dec. 1741. Man hat der Meerenge zwischen ell ,und Amerika den Namen Beringsstraße (auch Anian genannt), und der Insel, ^welcher er starb, den Namen BeringSinsel gegeben. S. Müller's „Vorigesclüaonv. üiite« ^>ar les Ilusrei" (Zlmsterd. 1766).
Berings- oder Cooksstraße, Meerenge zwischen der Westküste) xNordamerika und der Ostküste von Asien . (S. Bering.) Nach CapitainI- „hat die Meerenge unterm66° N. Br., wo sie am schmalsten ist, nicht mehr ^10 deutsche Meilen in der Breite. Weiter hinauf weicht das Land gegen N- 7^gegen O. und W. N. W. zurück, sodaß die Entfernung unterm 69" mehr als ,deutsche Meilen beträgt. — Auffallend ist die Ähnlichkeit beider Länder, nochvon der Meerenge. Beide sind ohne Holz. Die Küsten sind niedrig, aberin das Land hinein erheben sich beträchtliche Gebirge. Die Wassertiefe in ^Mitte derStraße beträgt 29—30Faden und nimmt gegen beide Küsten hin l^,sam ab, nur daß bei gleicher Entfernung vom Lande die See an der amerikan>wSeite seichter als an der asiatischen ist. o-
Berkeley (Georg) oder Berkley, Bischof zu Cloyne in Irland , ,rühmt durch seinenIdealiSmus (s. d.), nach welchem die Annahme der äui-Körperwelt ein Wahn ist, der Mensch nur seine Vorstellungen und EmpfinduNswahrnimmt und in Hinsicht seiner ursprünglichen Vorstellungen von Gott, ^,Geiste aller Geister, abhängig, in Hinsicht seiner Handlungen aber frei ist. .1684 zu Kilcrin in Irland , wurde er 1707 Mitglied desDreieinigkeitScolleg^ssan der Universität zuDublin, reiste 1713 und 1714 in Italien bis Livoriwwar später auf einer Reise des Briten Anhe nach Italien , Sicilien und Fralstu .dessen Begleiter. 1721 ward er Hofprediger des Statthalters in Irland , Her»..,?von Grafton, und trat schon vor seinem 20. Jahre mit Beifall als SchrisE,,,auf. Seine philosophischen und mathematischen Schriften, unter welchen inSbeldere seine „Theorie des Sehens" von dem Scharfsinne ihres Verf. die glänzen^Beweise ablegt, erwarben ihm einen großen Ruf. Durch ein VermächtE -Mistreß Vanhomrigh, der berühmten Vanessa, welche durch ihre Liebe zuso bekannt geworden ist, erhielt sein Vermögen einen bedeutenden Zuwachs- ,machte er seine „Vorschläge zur Bekehrung der amenkanischen Wilden zum Chr«!thume durch dieGründung einer Lehranstalt auf den bermudischen Inseln" beka>Diese Schrift erregte einen solchen Eifer für B.'s Unternehmen, daß die angepdsten Personen beträchtliche Subscriptionen veranstalteten, sodaß B. nach Riedk .gung seiner Stelle in Gesellschaft gleichgesinnter Personen sich nach Rhode'-Is^einschiffte, um daselbst zur Unterhaltung seines Collegiums Ländereien anzukaui ^Da aber nachher die verheißene Unterstützung des Parlaments ausblieb, seh^' ^seine Unternehmung, nachdem er 7 Jahre seines Lebens und einen bedeut^"Theil seines Vermögens darauf verwandt hatte. Er schrieb nun noch eine MSch riften Philosoph., religiösen und staatSwirthschaftl. Inhalts. GegenJahr befiel ihn eine Nervenkolik, von welcher ersieh durch den Gebrauch hos-^L-ss-Wassers zu heilen suchte, auch deßhalb 2 Abhandlungen über den Nutzen dieses^,,sers herausgab. Bald darauf starb er plötzlich 1753 zu Oxford . B- wird a>-fast in allen Fächern des menschlichen Wissens bewanderter Mann geschildert- ^überdies Allen, die ihn kannten, Verehrung für feinen moralischen Charaktersnöthigte, weßhalb auch Pope , sein beständiger Freund, von ihm sagte, er beß'ß^ss,Tugenden, die unter dem Himmel zu finden wären. Seine berühmtestenSchriften sind: „Doatisv ou tiie piineiplvz ok Iiunian I<novrlecl-;o" (^