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Erster Band. A bis Bl.
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815
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Berlin

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Berlichingen

.>> ,,1'lirco ckinlogues betxveen IHIos .inst kliilonoini" (London 1113);iz, Aipbror, or tli« loiniilr: pkilosopliei" (London 1132). Seine „VVoil-d" er«London 1181, 2 Bde., 4., voran seine Biographie von Arbuthnot ..^Berlichingen (Goß oder Gottfried von), mit der eisernen Hand, geb.,,..^Vcha„sen, ein tapferer Ritter des Mittelalterg. Ihn erzog sein Better Kon-^ ^-Berlichingen, den er 1495 auf den Reichstag nach Worms begleitete. GötzHeere des Kurfürsten Friedrich von Brandenburg , diente dem Kurfürstenle? Baiern m dem Kriege gegen die Pfalz , und da er in demselben seine Hand ver-L hatte, ließ er sich eine eiserne machen, wovon er den Beinamen erhalten hat.öai> ^ """ auf sein Schloß zurück und bekam hier Händel mit seinen Nach-

». bie in Fehden übergingen, in denen er sich durch seine Tapferkeit furchtbarebenso sehr erwarb er sich durch seine Biederkeit Achtung. Als erj."'Herzog Ulrich v. Würtemberg gegen den schwäbischen Bund beistand, ward erh H gefangen genommen, und nachdem der Herzog aus seinem Lande vertriebend" war, mußte er sich selbst durch ein Ldsegeld von 2000 Gldn. freimachen,da Bauernkrieg anöbrach, nöthigten ihn die Aufrührer, sie anzuführen; aber^ ch 4 Wochen ward er von neuem gefangen genommen und konnte seine FreiheitGunter dem Versprechen einer gänzlichen Unthätigkeit erhalten. Erstarb den 23.AiH^562. Man hat von ihm selbst eine Beschreibung seines Lebens, die 1131 u.

>n Nürnberg, und 1813 zu Breslau zum dritten Male gedruckt worden ist.de«« Buch enthält ein treffliches Gemälde des geselligen Lebens und der SittenMittelalters und hat Göthe den Stoff zu s schönen Schauspiel d. N. geliefert.^.Berlin , Hauptstadt des preuß. Staates, erste königl. Residenzstadt undhöchsten Landescollegien, in der Provinz Brandenburg, an der Spree ,§- über der Meeresfläche, 31° V 30" L., 52° 3U14" Br., ist eine der größ-tz»,und schönsten Städte in Europa . Sie hat über 4 Stunden im Umfange,y^'935 ORuthen, und besteht aus 6 Städten: dem eigentlichen Berlin , KölnH^ ^'r Spree, Friedrichswerder, Neu- oder Dorotheenstadt , Friedrichsstadt (diey 4414 die königl. Residenzstädte heißen) und der seit dem 3. Dec. 1828 soge-Nnten Friedrich-WilhelmSstadt (der neue Stadttheil vorn Unterbaume bis zum>i> ?"^"burger Thore), und 5 Borstädten: Louisenstadt (welche ihren Namen erstneuesten Zeiten erhalten hat), Königs-, spandauer, stralauer und außerhalbß . Mauern oranieuburgcr Vorstadt. B. hat 133 Straßen, 91 Gaffen, 22 öffent-lg.^Bläße i,nd Märkte, 15 Thore, 27 Pfarrkirchen, 37 Brücken u. s. w.; im I.

waren hier 1133 Häuser mit Einschluß der Kirchen, der öffentlichen (114)^ ^Fabrikgebäude (61), auch Ställen und Scheunen (483). (1822 waren in^ .oeuersocietät 6540 Privatwohnhäuser mit 54,055,375 Thlrn. versichert.) Am^ 3- 4825 hatte Berlin 220,000 Einw., unter diesen etwa 3100 Juden,ste ^utholiken und über 10,000 Reform., mit Inbegriff des MilitairS. 1) Ims^Echen Berlin, mit 39 Straßen (1163 von Markgraf Albrecht dem Bär er-^ ^wn der buschigen wüsten Gegend so genannt, in der sich holländ. Ansge-^ 'werte ansiedelten, bemerkt man das königl. Posthaus, das Rathhaus, dass,, igrrichthaus, die allgemeine Kriegsschule, das Cadettenhaus, dasGymna-grauen Kloster, das IoachimSthalische Gymnasium, die lukher. Pfarr-er c (die älteste Kirche Berlins), die Marienkirche (mit einem 286

h^ lwhm Thurme, dessen Aufsatz unter der Regierung Fried. Wilh. II. von Lang-st^ ausgeführt ist und zu dessen besten Arbeiten gehört), die rechnn. Parochial-(zv,g^siik einem Glockenspiele), die neue franz. Kirche, hasFriedrichswaisenhaush>, ,o für logg älternlose Kinder, mit einer Kirche und der königl. Knhpocken-MZ ftü 1802 25,332 Kinder und Erwachsene unentgeltlich geimpft wur-

ök'iw ^urnichnkirche, die Iudensynagoge, das Landschastshaiis, das königl. so-unte Lagerhaus, chüherhin kurfürsil. Residenz, dann Sitz einer sehr bedeuten-