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Erster Band. A bis Bl.
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gewisse« Streben der Thätigkeit lm Allgemeinen zu einer Art von Wirksamkeit hin--gezogen suhlen; den äußern Beruf harter Mensch, wenn er durch die bürgerlichenVerhältnisse vorzugsweise zu einem gewissen Geschäfte, mehr als zu einem andern,aufgefodcrr wird. Man hat oft als Grundsatz aufgestellt, daßjeglichcsIndividuum,insofern es ein Mitglied der menschlichen Gesellschaft sei, die Verpflichtung auf sichhabe, zu dem Zwecke dieser Gesellschaft nach Maßgabe seiner Kräfte mitzuwirken.,Allein dagegen läßt sich der Einwurf machen, daß, da der Mensch nicht freiwillig <in die menschliche Gesellschaft tritt, er auch zu keinem Geschäft gezwungen sein ^kann, das ihm der Eintritt in jene Gesellschaft auferlegen mochte. Was nun den >Beruf des Menschen im Allgemeinen betrifft, so ist gewiß, daß die wenigsten Men-'sehen im Stande sind, sich aus freiem Willen einen ihnen zusagenden Beruf, d. i. jWirkungskreis, zu wählen, sondern daß sie vielmehr durch äußerliche Umstände zurWahl desselben bestimmt werden. Hierbei ist ferner wahrhaft zu beklagen, daß es,den bürgerlichen Einrichtungen zufolge, nun einmal unmöglich zu sein scheint, dieMenschen nach demjenigen Berufe, den sie in sich fühlen, anzustellen, oder die An-lagen eines Menschen, die ihn vorzugsweise zu diesem oder jenem Berufe eignen, imvoraus zu bestimmen. Hieraus entspringen die meisten derjenigen Mißbräuche,welche in der Verwaltung der menschlichen Gesellschaft wahrgenommen werden;das Volk pflegt dann zu sagen, Dieser oder Jener stehe nicht auf seiner rechtenStelle. Der höhen geistige Beruf also wird bei den meisten Menschen verfehlt.Anders verhält es sich mit demjenigen Berufe des Menschen, der zu den mechani-schen Beschäftigungen des Leben« führt. Hier, wo der Lohn meistens das Ge-schäft seines Vaters erwählt, pflegt Jeder schon mehr oder weniger an seinerrechten Stelle zu stehen. Denn dadurch, daß die Leute bei den Beschäftigungender Altern aufwachsen und erzogen werden, nehmen sie die äußern Eindrücke der-selben tief in sich auf, sodaß ihnen dadurch gleichsam von Außen her ein Beruffür das Geschäft ihres Vaters beigebracht wird. Aus diesem Grunde hatten dieÄgypter und Lacedämonier einseitig das Gesetz aufgestellt, daß die Kinder die väter-liche Kunst erlernen, und die Ältern sie darin unterrichten mußten. pg.

Bervic (Charles Element), einer der größten Kupferstecher der franz.Schule, geb. 11v6 in Paris , studirte seine Kunst unter Georg Wille, als dessenerster Schüler er betrachtet werden darf. Die Werke B.'s gehören zu den gesuch-testen der franz. Schule, sind aber nicht zahlreich. Seine berühmteste Arbeit istdas Bildniß Ludwigs XVI. in ganzer Figur nach einem Gemälde von Callok. Dadie Platte hierzu in den Revolutionsstürmen 1193 zerschlagen worden ist, so sindAbdrücke von derselben äußerst selten und theuer. Die Richtigkeit seiner Zeichnung,die feste Reinheit und der Glanz seines Grabstichels gaben seinen Arbeiten einenclassischen Werth. Er starb den 23. März 1822.

Derwick (James Fitz-James , Herzog v.) führte die Heere der Könige vonEngland, Frankreich und Spanien an, war Pair von England und Frankreich , so-wie Grand von Spanien , und jeder dieser Könige verlieh ihm seine Orden. Er warder natürliche Lobn des Herzogs v.Pork, nachmaligen Königs Iakobll., und derArabella Churchill , Lchwester des Herzogs v. Marlborough, wurde 1619 geb. undführte anfangs den Namen Fitz-James. Seine Erziehung erhielt er in Frankreich ,und seine ersten Kriegsdienste that er unter dem Herzog v. Lothringen , Karl, demGeneral Leopolds I. in Ungarn . Kurz nachher brach die engl. Revolution aus; B.folgte seinem Vater in den Unternehmungen auf Irland und ward in einem Kam-pfe 1689 verwundet, welches da« einzige Mal in seinem Leben war. Daraur dienteer unter Lupcmbourg in Flandern, 1102 und 1103 unter dem Herzoge v. Burgund ,dann unter dem Marschall Villeroi, und ließ sich in Frankreich nationalisiren. 1106ward er Marschall von Frankreich und nacb Spanien gesandt, wo er die Schlachtvon Allnanza gewann, die den König Philipp V. wieder zum Herrn von Valencia