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Arbeit;» erleichtern. ?luch an den Pressen hat s. nachdenkender FleißManchcSver-bessert. Mit besonderem Eifer siudirle B. die Geschichte der Buchdruckerknnst undgab 1770 ein Werk Hera»? : „Über die Geschichte derErsmdung der Buchdrucker-kunst"; hierauf die voiläusige Anzeige der „Geschichte der Biichdruckerkunst", deren?tusarbeirung ihiiuiiablässtg beschäftigte, ohne daß er jedoch damit zu Stande kam.1784 erschien der erste Theil eine? „Versuchs, den Ursprung der Spielkarten, dieEinführung des Leinenpapiers und den Anfang der Holzschneidekunst in Europa zuerforschen". Diesel Theil, der nur die beiden ersten (Gegenstände abhandelt, ist mitgroßer Vollständigkeit und Genauigkeit abgefaßt; das ganze Werk ist unvollendetgeblieben, und der 1801 von I. C. F. Roch aus den hinterlassenen reichhaltigen,aber gänstich ungeordneten Papieren des VfS. mit großer Mühe gesammelte 2. Theildesselb"» ist eine fragmentarische Materialienlese. Noch sing B. in den letzten Tagens. Lebens eine „Buchdruckergeschichie" an, aber s. sinkende Gesundheit ließ ihn da-mit nur bis auf das siebente Capitel kommen. Er starb den 28. Jan. 1704 mit deinRufe emeo deinsei en Biedermannes im ganzen Umfange des Worts und hinterließeine der größten Buchdruckereien und Schriftgießereien nebst Buch - und Musikhand-lung, Säm-und Zmndruckerei, ftwie eine Fabrikmusikal. Instrumente. Firma:Breitkopfnnd Härtel. Sei» Sohn, Christoph Gottlob, starb 1800. Nunwar Gotlfr. Christoph Härtel (geb. zu Schneeberg 1703, gest. aufs. RitterguteCotta d. 25. Juli 1827) Vorsteher u^nd Eigenthümer des Geschäfts. Dieser über-nahm seit 1812 den Verlag der „Leipz. Lsterat.-Ztg.". Auch hatte er 1798 dieerste musikal. Zeitung in Deutschland gegründet.
Bremen an der Weser , in dem ehemaligen 788 durch Karl den Großengegründeten Erzbisthume, nachherigen (seit 1618) Herzogthume Bremen ge-legen, seit dem Einstehen der Hansa eins der ausgezeichnetsten Mitglieder diesesmächtigen Stadtebundes. Schon im 13. Jahrh, hatten die Einwohner Strei-tigkeiten mit ihren geistlichen Obeiherren: als aber die Kirchenreformarioneintrat,und die Stadt die lutherische Lehre annahm, ward der Erzbischof verjagt, undverursachte zwar durch seine Klagen bei Kaiser Karl V. , daß nach der Lchlachtbei Mühlberg B. (1547) belagert wurde; doch entsetzte Graf Mansfeld mitHülfe der Hamburger die Stadt. Die Einführung der resormirten Lehre durchAlbrecht Hardenberg ward schon 1562 eine neue O.uclle großer Unruhen in B.Ein Theil des Magistrats entwich, und die reformirte Lehre behauptete seit jenerZeit die Oberhand. 1640 wurde die Stadt, unter dem Widersprüche des da-maligen letzten ErzbischosS, zum Reichstage berufen, und erhielt -Litz undStimme im reichsstädtischen Collegium; da jedoch die Krone Lchweden, durchden westfälischen Frieden Besitzerin des säcularisirken und in ein Herzogthumumgewandelten Erzstiftes, die frühern Ansprüche des Bischofs auf die -Ltadtnicht wollte fahren lassen, so brachen die deßhalb obwaltenden Streitigkeiten zuverschiedenen Malen in offene Feindseligkeiten aus, welche der Stadt 1654 und1666 Angriffe und Belagerungen von Seiten der Schweden zuzogen, und obgleichbeide Male die Sache durch Vermittelung beigelegt ward, so blieb doch die Reichs-freiheit der Stadt unauSgemacht. Erst als Kurbraunschweig zum Besitz des Her-zogthums Bremen kam, gestand es 1731 der Stadt die Reichssreiheit zu; auchwurden durch Abtretung der Ämter Blumenthal und Neukirchen von der Etadt anHanover die Irrungen wegen der schuldigen Contribulion aus den vier bremerGehen ausgeglichen. Dem lutherische» Gottesdienste war seit 1630 der Dom ein-geräumt und hing bi? zum Frieden von Amiens von Hanover ab. Durch jenen Frie-den kam er unter des Magistrats Botmäßigkeit. B. wird durch die Weser in dieAlt-und Neustadt getheilt; dieFestungSwerke sind geschleift. undB. ist dadurch gesunderund schöner geworden. Auf dem Grunde der Festungswerke wurde 1802 ein eng-lischer Garten angelegt, der im Halbcirkel von einem Weseruftr zum andern die