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Byzantiner (»strömischcs Reich)
Uzen. Eudocia, seine Gemahlin, Vormunden» seiner Söhne Michael, Andronikusund Konstantin (1061), heirathete Romanus I V. und gab ihm dadurch die Krone.Dieser focht unglücklich gegen die Türken, die ihn eine Zeitlang gefangen hielten.Michael 11I., Konstantins Sohn, raubte ihm den Thron (1011). Diesen ent-thronte Nicephoruö 111.(1018), und diese» AlexiuS >. KomuenuS (1081). Unterdiesem begannen die Kreuzzüge. Sein Sohn, Johann II. (1118), focht sehr glück-lich gegen die Türken, Patzinatzen u. A. Auch sein Sohn Manuel I. (1113) re-gierte nicht unglücklich. Dessen Sohn, AlexiuS I I. (1180) entthronte sein Vor-mund Andronikus, und diesen wiederum Isaak l1185). Räch einer von Außenund Innen unruhigen Regierung stieß AlexiuS >>>. seinen Bruder, Isaak II. , vomThrone (1195 ; zwar setzten die Kreuzfahrer ihn und seinen Sohn AlexiuS IV.wieder ein, aber die unruhigen Konstantinopolüaner riefen AlexiuS V., DukasMurzuphluS, zum Kaiser aus, welchen AlexiuS I V. ermordete. Zugleich starbIsaak I I. Während der letzten Regierungen hatten die Könige von Sicilien ander Küste des adriatischen Meeres viele Eroberungen gemacht. Jetzt rückten dieLateiner wieder vor Konstantinopel (1201), eroberten die Stadt und behieltensich solche vor, wie die meisten europäischen Länder des Reichs. Balduin , Grafvon Flandern , ward Kaiser; Bonifen, Markgraf von Montferrat, erhielt Thessa-lonich als ein Königreich, und die Venetianer sehr große Länder. In Attalia ,Rhodus, Philadelphia, Korinih und EpiruS entstanden besondere Despoten. Theo-dor Laskaris riß die asiatischen Provinzen an sich, führte zu Nicäa den Kaiser-titel und war anfangs mächtiger als Balduin. Komnenus AlexiuS errichtete zuTrapezunt ein Fürstenthum, in welchem sein Urenkel Johann den Kaisertitel an-nahm. Weder Balduin noch seine Nachfolger konnten den schwankenden Thron be-festigen. Er selbst starb in der Gefangenschaft der Bulgaren (1200). Ihm folgtenHeinrich, sein Bruder, Peter, dessen Schwager, und Robert, dessen Sohn (1221).Bis aufKonstantinopel wurden alle Länder von dem nicäischen Kaiser Johann er-obert, so auch Thessalonich. Balduin >1., Roberts Bruder, unter der VormundschaftundMitregentschast IohannSvonDrienne, Königs von Jerusalem , starb 1231, Mi-chael PaläokoguS, König von Nicäa, eroberte Konstantinopel (1261), und Balduin starb im Abendlande als Privatmann. ZuNicäa regierte» bis dahin Theodor Laska-ris (1201), Johann Dukas PatatzeS, ein guter Regent und glücklicher Krieger (1222),Theodor I I., sein Sohn (1259), welchem Michael PaläokoguS die Krone raubte. Mi-chael vereinigte sich mir der lateinischen Kirche, allein schon sein Sohn Andromkus I I.(1282) entsagte ihr wieder. Innere Unruhen und äußere Kriege, besonders gegen dieTürken, zerrütteten das schwache Reich. AndrouikuS III., sein Enkel, nöthigte ihn,den Thron mit ihm zu theilen (1322), und raubte denselben ihm endlich ganz. An-dronikus starb als Mönch 1328). Andronikus I V., der in dems. Jahre den Thronbestieg, focht gegen die Türken unglücklich und starb 1311. Sein -Lohn Johannmußte den Thron mit seinem Vormunde, Johann Kantakuzen, 10 Jahre theilen.Auch dessen Sohn, Matthäus, ward zum Kaiser ernannt. Doch legte Jener freiwil-lig, Dieser gezwungen die Krone nieder (1355). Unter Johanns Regierung faßte» dieTürken zuerst feste» Fuß in Europa und eroberten Gallipolis (1351). Die Paläo-logen verloren von nun an auch diese europäischen Länder, theils durch Abfall, theilsan die Türk'n. Sultan Murad nahm Adrianopel <1361): Baja;et nahm bis aufKonstantiu:j.'el fast alle europäische Lander weg und nöthigte Johann zum Tribut.Diesen hatte auf eine Zeitlang sein Sohn Andronikus vertrieben. Ihm folgte seinzweiter Sohn, Manuel (1391). Bajazet belagerte Konüantinopel, schlug einabendländisches Heer unter Sigismund bei Nikopolis (1396) und nöthigte Ma-nuel, das Reich mit Johann, Andronikus's Sohne, zu theile» oder an lb» abzu-treten. Timur'S Einfall in die türkischen Provinzen rettete dies Mal Ko»stantmo-pel (1402). Manuel erhielt damals seinen Thron völlig zurück und eroberte von