Band 
Zweiter Band. Bo bis C.
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Byzantiner (oströmischeS Reich )

ChersoneS (695). LeonitiuS aber wurde wieder von Apsimar oder Tiber III. ab-gesetzt (698), und diesen überwand der König von Bulgarien , TrebeliuS, welcherIustiuian wieder aus den Thron setzte (105); allein aufs neue empörte sich gegenihn PhilippicuS BardaneS. Mit Iustiuian >>. erlosch des HerakliuS Stamm.PhilippicuS'S einzige So:-ge war die Beferderuug des Monotheismus, während dieAraber Kleinasien und Thrazien verwüsteten. Gegen den allgemein gehaßte» Für-sten riefen die verschiedenen Heere ihre Anführer zu Kaisern aus, unter denen Leo,ein Isaurier, die Oberhand behielt (713— 14). Leo trieb die Araber von Kon-stantinopel , das sie fast zwei (fahre angegriffen, zurück und dämpfte den von Ba-siliuS und dem vorigen Kaiser AnasiasiuS angeregten Aufstand. Seit 126 beschäf-tigte ihn die Aufhebung des Bilderdienstes. Die italienischen Provinzen wurdendarüber ein Raub der Longobarden, und die Araber plünderten die morgenländi-schen Provinzen. Nach seinem Tode (741) bestieg sein Sohn, Konstantin V. , denThron, ein tapferer, thätiger und edler Fürst. Er bezwäng seinen aufrührerischenSchwager ArtabasduS, entriß den Arabern einen Theil Syriens und Armeniens und überwand zuletzt auch noch die Bulgaren , gegen die er lange unglücklich gewe-sen. Er starb 775. Ihm folgte sein Sohn Leo II I. , der nicht unglücklich gegendie Araber focht, und tießm sein Sohn Konstantin VI. (780), dessen herrsch-süchtige Mutter, Irene, als Vormünder»! und Mitregentin sich durch Wiederein-führung des Bilderdienstes eine mächtige Partei machte. Er strebte umsonst, sichvon ihrer und ihres Lieblings StauratiuS Abhängigkeit loszumachen, und starb(796), nachdem er geblendet worden. Gegen die Araber und Bulgaren wurdeder Krieg lange fortgesetzt, doch endete er gegen die Ersten unglücklich. Der Plander Kaiserin, sich mit Karl d. Gr. zu vermählen, erregte das Mißvergnügen derGroßen, welche den Patrizier NicephoruS auf den Thron setzten (802). Irenestarb in einem Kloster. NicephoruS ward den Arabern zinsbar, und blieb gegen dieBulgaren (811). StauratiuS, fein Sohn, verlor die Krone an Michael I., sowiedieser wieder an Leo I V. (813). Leo wurde abgefetzt und geködket von Michael I I.(826). Die Araber entrissen ihm Sicilien, Unteritalien, Kreta und andre Länder.Er verfolgte den Bilderdienst; so auch sein Sohn TheophiluS. Theodoren Vor-münder»! feines Sohnes, Michaels III-, endigte den Bilderstreit (841). Währendeiner grausamen Verfolgung der Manicbäcr verwüsteten die Araber die asiatischenProvinzen. Der ausschweifende und verschwenderische Michael nöthigte seine Mut-ter, in ein Kloster zu gehen. Die Regierung führte statt seiner Bardas, sein Oheim,und nach dessen Ermordung BasiliuS, der Michael umbrachte (867); BasiliuS l.war kein ganz verwerflicher Regent (886). Seines gelehrten Sohnes. Leo'S V.,Regierung war nicht glücklich (911). Über Konstantin VIII -, Porphvrogenneta,seinen Sohn, war der Mükaiser Alexander Vormund, und nach dessen Tode (912)seine Mutter Zoe. RomanuS LakopcnuS, sein Feldherr, zwang ihn (919 , denThron mit ihm und seinen Kindern zu tbeilen. Jener aber bemächtigte sich dessel-ben wieder allein und regierte mild, aber schwach. Sein Sohn Romanus I I. (939)focht glücklich gegen die Araber. Ihm folgte (963) sein Feldherr NicephoruS, densein General Ioh. TzüniskeS tödtete (970), welcher die Russen glücklich bekriegte.BasiliuS II. , RomanuS'S Sohn, folgte diesem guten Regenten. Er besiegte dieBulgaren und die Araber. Sein Bruder, Konstantin IX. 1025), glich ihm nicht.Durch dessen Tochter Zoe bestieg RomanuS I I I. den Thron (1028). Diese aus-schweifende, aber staatskluge Fürstin ließ ihren Gemahl hinrichten und erhob nacheinander auf den Thron: Michael IV. (1031), Michael V. (1041) und Konstan-tin X . (1042 >. Russen, Patzinatzen und Araber verheerten indeß das Reich. Nachihr ward ihre Schwester, Theodora, zur Kaiserin gewählt (1055). Ihr Nach-folger, Michael V I. (1054), ward von Isaak KomnenuS abgesetzt, dieser wurde(1059) Mönch. Sein Nachfolger Konstantin -XI .DukaS focht glücklich mit den