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Scbu-wen abgesetzt, der die Dynastie Hehu-Lang stiftete (907). Sowol dieseals die folgenden Dynastien Hehu-Tang (923), Hehu-Tsin (836), Hehu-Han(940), Hehu-Tscheu (957) waren von kurzer Dauer. Man nennt sie Hehu-Utai,oder die letzten fünf Familien. China war voll innerer Verwirrungen, und fast jedeProvinz hatte ihren unabhängigen Regenten. Da erwählten (990) die Chinesenden würdigen Tschao-O.uang-ju zum Kaiser, den Stifter der Dynastie Sing oderSong, die bis 1279 regierte. Seine ersten Nachfolger glichen ihm. Gleichwollitt das Reich durch die Einbrüche der Tataren; unter Pin-tsong (1012) mußten dieChinese» den Tataren Leao-tsang Tribut zahlen. Hoey-tsong stürzte zwar das Reichder Leao-tsang (1101); aber diese Tataren rissen selbst das ganze nördliche China (Pe-tscheli) an sich (1125). Kao-tsong II. regierte nur als ihr Tributkönig über diesüdlichen Provinzen. Die Chinesen schlössen unter dem Kaiser Ning-tsong einBünd-niß gegen diese ihre Oberherren mit DschingiS-Khan (1180), und die Niu-dschenunterlagen diesem großen Eroberer. Aber die Mongolen wandten nun selbst ihreWaffen gegen China, und Kublai-Khan machte sich zum Herrn desselben, nach demTode des letzten Kaisers Ti-ping (1260). Unter der Linie Tang blühten die Wis-senschaften in China ; unter den Kaisern selbst waren viele Gelebrte. Die chinesi-schen Schriftsteller nennen die mongolische Kaiserfamilie Puen (von 1279—1368),und Kublai-Khan heißt bei ihnen Schi-tsu. Ganz China wurde jetzt zum erstenMale von ausländischen Fürsten beherrscht. Die mehrsten Kaiser aus dieser Fami-lie waren lobenSwerch; sie richteten sich nach den chinesischen Sitten und ließenGesetze, Gewohnheiten und Religion unverändert. Aber nach Timur-Khans oderTsing-TsangS Tode (1307) und noch mehr nach Peson-Timur-KhanS oder Tai-tings Tode (1318) brachten Parteien in der kaiserl. Familie häufig innere Kriegehervor, welche die Kräfte der Mongolen schwächten. Gegen Toka-mur-Khan oderSchun-ti, einen wollüstigen Fürsten, ergriff der Chinese Schu die Waffen. Diemongolischen Großen waren unter sich uneins, und Toka-mur-Khan entfloh in dieMongolei (1368), wo er starb (1379). Sein Sohn Bisurdar nahm seinen Sitzin der alten mongolischen Hauptstadt Karokorum und wurde der Stifter desReichs der Kalkas oder nördlichen Puen. Doch schon nach Tokoz Timur's Tode(um 1460) wurde jede Horde unter ihrem Khan unabhängig. Die Folge davonwar, daß sie von nun an den Chinesen, wenigstens großtcntheils und die mehrsteZeit hindurch, unterworfen waren. Schu, nachher Tai-.tsoo N , genannt, eingemeiner Chinese, aber des Thrones werth, befreite sein Volk von fremder Herr-schaft und stiftete die Dynastie Wing (1368—>1644), welche dem Reiche 16fast sämmtlich lobenswerthe Regenten gab. An den Grenze» des Reichs wohntenReste der Tataren Niudsche, die man jetzt Mamtschu nennt. Unter dem KaiserSchin-tsong II. räumte man ihnen eigne Wohnsitze in der Provinz Leao-tong einund wollte sie bald darauf wieder vertreiben; aber sie widerstanden unter ihrem Für-sten Taitsu so glücklich, daß sie Leao-tong eroberten, worauf ihr Anführer den Kai-sertitel annahm. Er sehte den Krieg unter den chinesischen Kaisern Quan-tsong undHi-tsong bis an seinen Tod fort. Ihm folgte sein Sohn Ta-tsong, und in China auf Hi-tfong Hoai-tsong, ein guter, aber schwacher Fürst. Als Ta-tsong starb,wählten die Tataren keinen neuen Regenten, setzten auch den Krieg nicht fort.Allein in China selbst erregte Li-tsching einen Aufruhr, in welchem sich Hong-Puanselbst entleibte (1644). Li-tsching's Gegenpartei rief die Man-tschu zu Hülfe.Sie eroberten Pe-king und nach und nach das ganze Reich, dessen Beherrschersie noch jetzt sind. Schun-schi, ein Kind von 6 Jahren, vollendete die EroberungChinaS (1646—47) und stiftete die jetzige Dvnastie Tai-Thsing, d. i. die sehrreine, auch Tsing. Zhm folgte (1662) sein Sohn Kan-Hi, der den Khan dereigentlichen Mongolen besiegte, Formosa eroberte und seinem Reiche noch an-dre Vergrößerungen verschaffte. Den Christen erlaubte dieser Fürst freie Re-
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