Conunomrs
Coinmuiiion
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theilte ihm die tribunicische Gewalt und in seinem 16. Jahre dieConsulwürde, balddarauf auch die Titel Augustus und Vater des Vaterlandes. Sodann vermählteer ihn mit der Crifpina, Tochter des Bruttius Präsens. Als aber, nach MarcAurei'sTode, 180, C. den Thron bestieg, zeigte er sich als ein Ungeheuer, daseinen Caligula, Doniitian und Ifero übertraf. Zur Lust hieb er Menschen, die ihmeben begegneten, von einander, stach ihnen die Augen aus, verstümmelte sie an Na-sen, Ohren u. s. w. Er war mit einer außerordentlichen Stärke begabt und erschienoft, um den Hercules nachzuahmen, mit einer Löwenhaut bekleidet und einer Keulebewaffnet. Seine schändlichen Wollüste zu befriedigen, genügten ihm nicht 300Beischläferinnen und ebenso vielKnaben, noch die niedrigsten Dirnen Roms. Erhatte sogar einen blutschänderischen Umgang mit s. Schwestern und ermordete einederselben, Lucilla, die ihm nicht willfahren wollte und eine Verschwörung angespon-nen hatte. Um die durch Verschwendung erschöpfte Schatzkammer zu füllen, belegteer das Volk mit ungewöhnlichen Abgaben, verkaufte Statthalterschaften und Ämteran die Meistbietenden und erließVerbrechern für Geld die Strafe. Um Proben sei-ner Stärke und Geschicklichkeit im Fechten zu geben, trat er auf den Amphitheaternöffentlich auf. Er soll auf diese Weise 735Mal gekämpft und ebenso oft gesiegt ha-ben. Gleich nach seiner Thronbesteigung schloß E. mit denO.uaden einen unrühmli-chen und mit andern deutschen Völkern einen schimpflichen Frieden. In Britannienerfocht sein tapferer Feldherr, UlpiuS Marcellus , bedeutende Vortheile über die Ca-ledonier, wofür C. den Beinamen Imperator und Britannicus annahm. Die Re-gierungsgeschäfte hatte er anfangs seinem Freigelassenen Anterus überlassen. Die-ser wurde, weil man ihm die Verführung des Kaisers Schuld gab, von den Be-fehlshabern der Leibwache ermordet; worauf T., der den Tod seines Lieblings blu-tig rächte, einen ehemaligen Sklaven, Kleander, der seine ganze Gunst besaß, andas StaatSruder setzte. Als aber eine Feuersbrust einen Theil der Stadt verzehrte,und eine Hungersnorh das Volk in Verzweiflung sehte, brach eine Empörung aus,und derKaiser sah sich genöthigt, seinen Minister, den man ivegen dieser Drang-sale anklagte, hinrichten zu lassen. Am 1. Jan. des I. der Stadt 946 hatte er dieAbsicht, zugleich als Consul und als Fechter aufzutreten, und wollte zu dem Endedie beiden Consuln ermorden lassen. Über den Widerspruch seiner Freunde, dieihm davon «Kriechen, gerieth er dermaßen in Wuth, daß er beschloß, viele derselbenhinrichten z» lassen. Das Blatt, worauf er ihre Namen verzeichnet hatte, wardzufällig gefunden und einer seiner Beischläferinnen, Namens Marcia,, gebracht, dieniit Erstaunen sich selbst darunter fand. Sie verschwor sich mit den Übrigen gegendas Leben des Kaisers. Man brachte ihm Gift bei und ließ ihn, da dasselbe nichtschnell genug wirkte, von seinem Lieblinge Narciß, einem Fechter, erdrosseln (31.Dec., 192 n. Chr.). Auf die Nachricht von seinem Tode, den man für die Folgeeines Schlagflusses ausgab, erklärte ihn der Senat für einen Feind des Staats,ließ seine Bildsäulen zerschlagen und seinen Namen aus allen öffentlichen Inschrif-ten vertilgen. Er hatte 31. I. 9 Mon. gelebt und 12- I. regiert. Rom verdanktihm seine schönsten Bäder, die I >><-,,»->e .Vi.iouiniuiwe. Auch legte er zur Ver-sorgung der Stadt, außer der ägvptischen, noch eine afrikanische Getreideflotte an.
Commoners, s. Collegien.
C om ni unio n, die Gemeinschaft; eine Benennung der Abendmahlsfeier,weil sie in der Regel von mehren Christen gemeinschaftlich geschieht. (S. Abend-mahl.) Herder stellt die Communion, mit Rücksicht aus das Pascha der Jsraeliten,als eine feierliche Svmbolisirung des Todes Jesu und der durch denselben bezwecktenErlösung dar; Reinhard und Stephani erklären sie, mir Rücksicht aufdie Bundes-mahle derJsraeliten, für das feierlichste Bundesmahl, das gefeiert werden kann,für eine Weihe und Erneuerung des Bundes, für Wahrheit, Recht und Liebe zuleben, zu kämpfen und zu sterben. Horst, Gaß u. a. sich zur Mystik HinneigendeEonversations-Lencon. Vd. II. 50